Fair Trade Stadt Brühl Diese Geschäfte gehören dazu
Seit drei Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in einer Serie vor.
Blumen Osman

Seit 1996 verkaufen die Brüder Osman und Halil Öztürk an vier Standorten im Rhein-Erft-Kreis in fünf Filialen Blumen. In Brühl ist „Blumen Osman“ mit gleich zwei Geschäften vertreten: Zum einen in bester Innenstadtlage am Steinweg 13-19 und zum anderen am Thüringer Platz 8 in Brühl-Vochem.
Das größere der beiden Brühler Geschäfte befindet sich am Steinweg und wird von Sarah Diedrich-Hardt betreut. Die gelernte Floristin arbeitet seit vier Jahren für Blumen Osman und gilt als die „rechte Hand“ der Chefs. Sie hat festgestellt, dass die Nachfrage an fair gehandelten Blumen in den letzten Jahren zugenommen hat. „Wir bieten ganzjährig fair gehandelte Rosen in verschiedenen Farben und Längen an“, sagt Sarah Diedrich-Hardt. Die Rosen stammen aus Äthiopien, wo sie vom niederländischen Unternehmen Linssen Roses angebaut werden. Das Unternehmen setzt sich für höhere Löhne und gute Arbeitsbedingungen ein und wurde dafür auch zertifiziert.
Auch Blumen Osman ist es wichtig, dass die Menschen aus Ländern der südlichen Halbkugel von den Produzenten fair bezahlt werden, betont Sarah Diedrich-Hardt. Selbstverständlich muss dabei auch die Qualität stimmen – und das tut sie. Der Qualitätsanspruch bei Blumen Osman ist hoch. Im Sortiment am Steinweg befinden sich über 20 Blütensorten. Die fachkundigen Mitarbeiterinnen beherrschen ihr Handwerk und stellen nach den individuellen Wünschen der Kunden die hochwertigen Blumensträuße zusammen.
Außerdem bietet das Fachgeschäft auch Blumenarrangements für Familienfeiern wie Hochzeiten oder Taufen an, für Trauerfeiern und Beisetzungen und vieles mehr. Schnittblumen, Kränze, Gestecke, auch Topfpflanzen sowie Pflanzenschalen werden in beiden Brühler Geschäften angeboten.
Blumen Osman, Steinweg 13-19, 50321 Brühl, Telefon 02232-7010063 und Thüringer Platz 8, Telefon 02232-922200
euer vfk

Der Verein „euer-vfk Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung im Kreis Euskirchen und Rhein-Erft-Kreis“ wurde im Jahr 1964 in Brühl von Josef Flohr und sieben betroffenen Familien gegründet. „Da es damals kaum Kindergärten, Schulen, Arbeits- und Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung gab, hat der Verein dabei geholfen, verschiedene Projekte zu realisieren, um diese Situation zu verbessern“, berichtet Maike Jouaux, die im Vorstand für Social Media und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist und zugleich als Sonderpädagogin einige Gruppen betreut. Das ist eindrucksvoll gelungen.
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Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
Der Brühler Bilderbogen (BBB) feiert mit dieser Ausgabe des Monats Mai 2025 sein 40-jähriges Bestehen. Grund genug, diesmal eine ganz besondere Chronik zusammenzustellen: Sie finden diesmal zwar durchaus einige historisch bedeutende Ereignisse der Brühler Stadtgeschichte, allerdings alle im direkten Zusammenhang mit diesen 40 Jahren des BBB in unserer Schlossstadt. Entsprechend finden Sie hier nun auch einen bunten Reigen an Titelseiten unseres Magazins. Wer diese „in groß“ betrachten möchte, besucht unsere Webseite. Dort finden Sie auch ePaper einiger unserer „historischen“ Ausgaben. So auch diese, mit der unser kleiner Rundgang durch die Geschichte des BBB beginnt:
Mai 1985

Pünktlich zum 700-jährigen Brühler Stadtjubiläum bringen die beiden Rodenkirchener Brüder Karl-Heinz und Helmut Thielen den BBB an den Start. In Rodenkirchen als Kölner Bilderbogen seit vielen Jahren ein Erfolg, startet der KBB Verlag nun auch in Brühl mit einem Monatsmagazin. Karl-Heinz Thielen – vielen noch als FC-Ikone bekannt – fungiert als Herausgeber, sein Bruder Helmut (er verstarb letztes Jahr) als Chefredakteur und treibende Kraft. Für den BBB wurde sogar extra ein eigener Anrufbeantworter (!) angeschafft. Das Team wurde im Laufe der folgenden Monate und Jahre um Brühler Autoren, Heimatkundler und -forscher sowie Journalisten erweitert.
Juli 1985
Verlagssonderveröffentlichung

Ab dem 5. Mai schließt der Familienbereich im KarlsBad für umfängliche Sanierungsarbeiten.
Schwimmerinnen und Schwimmer können weiterhin im Sportbad ihre Bahnen ziehen. An den Schul- und Vereinstagen Montag, Mittwoch und Freitag sowie bei sommerlichem Wetter öffnet ab dem 6. Mai
das Freibad und damit früher als in den Vorjahren. Unter der Woche kann hier von 12 bis 20 Uhr, samstags von 8 bis 20 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr geschwommen, in der Sonne gelegen und geplanscht werden.
Verlagssonderveröffentlichung
Linus Reitz empfiehlt: Uwe Wittstock – Karl Marx in Algier; 26,00 €

Wittstock beschreibt hier das Leben von Karl Marx als Revolutionär, Philosoph, Journalist und Privatmann. Das Buch beginnt mit Marx Ankunft in Algier als alter und kranker Mann, der dort seine Krankheit auskurieren will.
(tg) Stefan Sprick wurde 1965 in Brühl geboren. Nach dem Realschulabschluss absolvierte er eine Ausbildung zum Betriebsschlosser bei der Shell AG in Godorf. Danach arbeitete er als Maschinenführer bei Bauer Druck, holte sein Abitur nach, wurde Werbekaufmann und nach einem Studium in Mannheim Diplom-Verwaltungswirt.

Seit 1999 arbeitet Stefan Sprick bis heute bei der Agentur für Arbeit in Bonn und ist für die zentrale Auslands-Fachvermittlung insbesondere von IT- Fachkräften zuständig. Während er früher noch häufiger deutsche Arbeitssuchende im europäischen Netzwerk Eures ins Ausland vermittelte, versucht er nun umgekehrt Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen. „Der Job ist spannend und war früher mit vielen Auslandsreisen bis nach Seoul verbunden“, sagt der 60-Jährige.
Sein Interesse für seine heutige Leidenschaft, die Fotografie, wurde Ende der achtziger Jahre geweckt, als Stefan Sprick einem Kollegen eine hochwertige Minolta XP1 Kamera abkaufte. Er entwickelte ein Faible für Landschaftsfotografie und durfte auch schnell im Rahmen eines VHS-Kurses in einer Gruppenausstellung seine Werke zeigen. Weil er in jungen Jahren dann mehr aktiv Sport trieb – Fußball, Boxen, Squash und Triathlon – vernachlässigte er die Fotografie, bevor er sie 2010 wiederentdeckte und nun mit neuer Ausrüstung richtig durchstartete. Nun arbeitet er mit einer Lumix G9 und bis zu einem Diebstahl mit einer Canon R5. Stefan Sprick hat sich auf Landschaftsaufnahmen spezialisiert, bevorzugt auch mit einer Langzeitbelichtung. „Einmal habe ich den Mailänder Dom mit einer Belichtungszeit von 15 Minuten fotografiert“, berichtet er. Das Ergebnis ist verblüffend.
Seine Arbeiten zeigt er auch gerne bei Ausstellungen oder wie jetzt am 11. Mai beim Tag der offenen Ateliers von 11 bis 18 Uhr. Rund 30 Fotografien wird er an den Außenwänden seines Hauses und auf dem Grundstück in der Merricher Straße 7 aufhängen oder auf Staffeleien platzieren.
Das Reizvolle am Fotografieren: „Ein Bild ist ein Bild ist ein Bild“, lacht er. „Ein Bild ist nicht nur das, was man sieht. Ich habe mir vorab Gedanken über das Motiv, den Bildaufbau und das Licht gemacht. Der Betrachter kann dann darin sehen, was er möchte.“ Im August stellt Stefan Sprick auch vom 1. bis 17.8. weitere Fotografien im Rahmen der Mitgliederausstellung „Interim“ des Brühler Kunstvereins aus.
Ich lebe in Brühl seit ....
mit Unterbrechungen seit 1972. Aktuell wohne ich in Brühl-West.
Am besten gefällt mir an Brühl, ....
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