
Die Pfarrgemeinde St. Margareta in Brühl feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: Sie blickt auf die Tradition von 400 Jahren Chorgesang in der Gemeinde zurück. Im Frühjahr 1625 wollte der Winter in Brühl offenbar kein Ende nehmen. Es muss über eine längere Zeit ganz ungewöhnlich kalt gewesen sein, Mitteleuropa befand sich in der sog. ,,kleinen Eiszeit". Die extreme Kälte wurde als göttliche Strafe interpretiert. Daher veranlasste der Brühler Pastor Heinrich Wichterich (Amtszeit 1618-1666), dass an acht aufeinander folgenden Tagen am Abend bis in die Nacht hinein die Glocken geläutet wurden und dass die Chorsänger sich befleißigten, mit Gesang Gott zu loben, damit er diese - als gerecht empfundene - Strafe von der Stadt und der Gemeinde abwende.
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Seit drei Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in einer Serie vor.
Why not! Wein-Ecke & Secondhand
Seit Dezember 2024 leiten Renate Schmolz und Thomas Klein ihre Weinstube „Why not!" in der Kölnstraße 61. Sie setzen damit dort in der ehemaligen Weinecke Weberhaus die lange gastronomische Tradition fort. ,,Wir sind eine gemütliches Weinlokal und bieten als Ergänzung auch kleine feine Speisen an", sagt Renate Schmolz (im Foto re. neben Betty Kurth). "Wir haben auch Ecken mit Secondhand Mode für Frauen, aber werden Sie nicht damit belästigen, wenn Sie nur zum Essen und Trinken reinschauen. Betrachten Sie es dann einfach als nette Dekoration."

Weiterlesen: Fair Trade Stadt Brühl - Diese Geschäfte gehören dazu (Promotion)
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Die „TurmXgames" starten im November
(tg) Brühl bekommt ab dem 2. November eine neue Topattraktion. Die Macher des Kletterturm „TurmX" - Raimund Bechtloff, Marco Gleißner, Achim Heymann und seit kurzem auch Frank Reitinger - haben das Angebot von Europas höchstem urbanen Kletterturm erweitert und die „TurmXgames" ins Leben gerufen.

Am 5. Oktober um 18 Uhr gibt der Chor in der Christuskirche, Mayersweg, ein Konzert. Es ist bereits das zweite Mail, dass der Akademische Kammerchor Chreschtschatyk aus Kiew eine Konzertreise nach 2023 Deutschland unternimmt. Der Chor hat viele Menschen im Rheinland begeistert mit seiner einzigartigen Klangfarbe, seiner Vielfalt und gesanglichen Professionalität in verschiedenen Stilrichtungen. Dabei setzt er immer wieder lebhafte, zum Teil neue Trends in der Welt der Chormusik, die oft auf der raffinierten Kombination und Symbiose verschiedener künstlerischer Genres basieren.

Werke der großen ukrainischen sowie internationalen Komponisten zählen zum ChorRepertoire. Der Akademische Kammerchor nimmt regelmäßig an nationalen und internationalen Festivals teil.
Weiterlesen: Akademischer Kammerchor Chreschtschatyk kommt nach Brühl
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag
Vor 280 Jahren Barockaltar aufgestellt

Kein Geringerer als Balthasar Neumann persönlich war im Herbst des Jahres 1745 nach Brühl gekom? men, um die Fertigstellung des von ihm entworfenen Hochaltars der Schlosskirche zu überwachen. Gefertigt worden waren alle Einzelteile zuvor in der Werk? statt der Familie van der Auwera in Würzburg, der Transport fand zunächst per Schiff bis Wesseling und vor dort per Gespann zum Bestimmungsort statt.
Vor 240 Jahren Kurfürstlicher Tadel
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"SUMMER JEM 3.0"

Kürzlich fand zum dritten Mal der Brühler Jumping Eve Marathon „SUMMER JEM 3.0" in den Räumlichkeiten des Clemens August-Forums statt. An der Veranstaltung nahmen 114 Jumperinnen und Jumper aus ganz Deutschland und Belgien teil.
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Zum 25. Jubiläum präsentiert der Brühler Künstler Günther Frerker seine besondere Kalenderausgabe für das Jahr 2026. Diese exklusive Edition vereint Highlights aus einem Vierteljahrhundert künstlerischen Schaffens - sorgfältig ausgewählt aus all seinen bisherigen Kalendern. Ein Muss für alle Liebhaber seiner Kunst und Sammler einzigartiger Werke.

(tg) Katja Hamberger wurde 1971 in Wesseling geboren.Sie wuchs in Lechenich und Gymnch auf, erwarb 1989 die Fachhochschulreife und bestand 1991 ihr Fachabitur. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing in Frechen, arbeitete in verschiedenen Möbelhäusern, jobbte als Verkäuferin im Brühler Kaufhof und kellnerte in der Kölner Szenekneipe „Bel Air“. Später machte sich die alleinerziehender Mutter einer Tochter mit dem Modegeschäft „Kattilla“ in Brühl von 2012 bis 2016 selbständig. Heute ist sie im Phantasialand angestellt und zuständig für die Themenbekleidung der Mitarbeiter.

Ihre Leidenschaft fürs Theater wurde schon früh geweckt durch einen Onkel, der Mitbegründer des Festivals „Music and Al“ war. Ab 2020 wirkte Katja Hamberger dort regelmäßig in den Bereichen Bühnenbild und Kostüme fleißig mit. „Das Ganze fand in Altenberg statt. Wir hatten rund 120 Teilnehmer, die unter der Anleitung von 15 Referenten innerhalb von einer Woche ein komplettes Musical auf die Beine gestellt, die Musik gespielt und aufgeführt haben“, blickt sie zurück. „Die Aufführung war dann immer der Hammer.“
Dem Kleinen Theater Brühl schloss sich Katja Hamberger vor vier Jahren an. Bei einigen Stücken half sie beim Bühnenbild mit oder nähte die Kostüme. In diesem Jahr startet sie richtig durch. Sie zeichnet als Autorin für das neue Stück „Mordprozess im Märchenwald“ verantwortlich. „Die Idee dazu kam bei einer Schreibwerkstatt“, erzählt Katja Hamberger. „Jeder kennt eine Geschichte vom bösen Wolf. Der eine Wolf verschlingt die sieben Geißler, ein weiterer Wolf setzt den drei kleinen Schweinchen zu und wieder ein anderer Wolf stellt dem Rotkäppchen nach. Was wäre eigentlich, wenn alle diese Taten von ein und demselben Wolf begangen worden wären?“
Sie entwickelte eine Geschichte, die beim Ensemble gut ankam, und führt nun zusammen mit Andi Schlenger auch Regie. Geplant sind auch einige technische Besonderheiten in der Aufführung wie ein Stummfilm oder Trickfilm sowie einer eigenen Musik. Mutter Anne-Marie und Tochter Lilith spielen mit, ihre Schwester Sonja half beim Schreiben. Seit Wochen wird fleißig geprobt, die Premiere steigt am 11. Oktober in der Mensa der Clemens-August-Schule. Weitere Aufführungen gibt es am 12. Oktober sowie 22. und 23. November.
Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 2005 in Brühl-Ost.
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