Jahrgang 2025
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Mit einer Feierstunde im THC Brühl hat die SPD Brühl kürzlich den langjährigen Bürgermeister Dieter Freytag für sein außerordentliches Engagement für die Stadt gewürdigt. Seit 1979 in der Kommunalpolitik aktiv und seit 2014 Bürgermeister, hat Freytag die Entwicklung Brühls über Jahrzehnte mitgeprägt.

In seiner Laudatio dankte Bernhard Schumacher, Fraktionsvorsitzender der SPD Brühl, Dieter Freytag für dessen Einsatz: „Dieter Freytag hat Brühl mit Leidenschaft, Weitblick und großem Verantwortungsgefühl geführt.

Ein Höhepunkt des Brühler Weihnachtsmarktes ist in jedem Jahr der 15 Meter hohe Weihnachtsbaum der Stadtwerke Brühl GmbH auf dem Markt. Pünktlich zur Eröffnung wurde er mit stromsparenden LED-Lichterketten geschmückt. Diese Tradition, zu der auch das Schmücken des Baumes in luftiger Höhe per Hubwagen zählt, besteht seit 1991. Die Energie hierfür stammt zu 100 Prozent aus BrühlStrom Natur. Aus sicherheitsrelevanten Aspekten wird der Baum nicht bis zum Boden geschmückt. Vandalismus und Unfälle sollen so vermieden werden.

„Ein Weihnachtsbaum lädt zum Zusammenkommen ein, deshalb unterstützen wir die WEPAG immer wieder gerne mit der Stellung des Baumes für den Brühler Weihnachtsmarkt“, sagt Martin Lösch, Leiter Marketing der Stadtwerke Brühl.

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 110 Jahren
Krankenhauserweiterung

Am 16. Dezember 1915 erweiterte Richard Bertram das Areal des inzwischen verwirklichten Krankenhausbaus in Brühl durch Zukauf des benachbarten Garten der Geschwister Nonnen zum Preis von 12.500 Mark. Der seinerzeit vorgetragene Einspruch der Stadt Brühl vor der Bezirksregierung in Köln blieb zum Glück ohne Erfolg. Als Begründung gab Bürgermeister Heinrich Tück an, dass die Stadt durch den Verkauf einen erheblichen Schaden durch den Ausfall von Straßenbaugebühren erleiden werde.

Seit vier Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in einer Serie vor.

ZOOM Kino

Fair gehandelten Kaffee gab es im ZOOM Kino bereits, bevor Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt wurde. „Wir haben den Kaffee über den Teeladen bekommen und gehörten damals zu den Vorreitern in Sachen Fair Trade“, sagt Monika Bremen vom ZOOM Kino (Foto). Inzwischen ist das Sortiment des vielfach und regelmäßig preisgekrönten Brühler Kinos noch um verschiedene fair gehandelte Schokoriegel erweitert worden. „Die Fair Trade Snacks werden gut angenommen“, berichtet Monika Bremen.

Das Brühler ZOOM Kino gehört weiterhin zu den besten Kinos nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern sogar in ganz Deutschland. Wieder bekam es gleich mehrere Auszeichnungen für sein tolles Kinoprogramm. Bei der Preisverleihung in Karlsruhe nahm Angelika Nieling (Foto) vom ZOOM Team die Auszeichnungen das herausragende Jahresprogramm (7.500 Euro) sowie für das besondere Kurzfilmprogramm (2.500 Euro).

Zudem war das ZOOM Kino auch wieder dabei, als die Film- und Medienstiftung NRW zum 35. Mal Kinobetreibende in Nordrhein-Westfalen für ihre eindrucksvolle Arbeit mit dem Kinoprogrammpreis ehrte.

(tg) Marion Köhler wurde 1961 im kleinen Örtchen Braubach bei Lahnstein in Rheinland-Pfalz geboren. Von ihrem Vater, der im Nebenamt Organist im gleichen Ort war, stammt ihre früh entwickelte Liebe zum Klavier- und später Orgelspielen. Mit sechs Jahren bekam sie bereits Klavierunterricht. Da sie sich dabei nach eigener Einschätzung „nicht allzu doof“ anstellte, war dann „sobald meine Beine lang genug waren, um an die Pedaltasten zu gelangen“ der Sprung zum Orgelspiel nicht mehr weit.

Mit 16 Jahren ging sie von der Schule ab und besuchte fortan die Musikhochschule in Köln. „Mit 21 Jahren war ich fertig“, sagt Marion Köhler stolz. Sie konnte sofort danach aus zwei attraktiven Jobangeboten wählen und entschied sich für die Evangelische Militärkirchengemeinde St. Stephanus in Munster/Niedersachsen. Dort lernte sie beim „Panzerball“ ihren Mann Wolfgang kennen und lieben. Sie heirateten bekamen sieben Kinder – vier Jungs und drei Mädchen – und landeten nach weiteren Stationen in u.a. Koblenz, Hamburg und Verona im Jahr 1997 in Brühl. Bis heute fühlt sich die Familie hier wohl. Marion Köhler fand schnell Anschluss und Arbeit. Zunächst als Vertretung in Sürth und Bayenthal, dann in Brühl, als an der Johanneskirche eine Stelle frei wurde.
Seitdem ist die Kantorin „sehr zufrieden“ in Brühl. Die Kantoreiarbeit hat sie im Mai an Ruth Dobernecker abgegeben und ihre Stundenzahl reduziert. Marion Köhler hat sich nun auf die Projektarbeiten konzentriert, „in der singende Menschen Lust darauf haben, für eine begrenzte Zeit  zu proben. Nach sehr erfolgreichen Projekten mit teilweise umgetexteten Songs der Beatles, von Abba oder Queen steht im Februar zum Karnevalsgottesdienst ein Special mit kölschen Liedern an. „Die Proben machen viel Spaß, wir haben auch Zeit zum Quatschen und gemeinsamen Essen“, sagt Marion Köhler.

In der Vorweihnachtszeit gibt es vier Adventskonzerte in der Christuskirche. Für das am 4. Advent am 21. Dezember zeichnet sie verantwortlich. Es ist ein Konzert mit dem ukrainischen Flüchtlingschor „Namysto“, bei dem schöne ukrainische und deutsche Weihnachtslieder gesungen werden.

Im Sommer organisiert sie zudem die Konzertreihe „Sommerkirche“, zu der Solisten oder auch Ensembles eingeladen werden. Und das alles neben ihrer Tätigkeit als Organistin bei den regelmäßigen Gottesdiensten, Schul- und 
Seniorengottesdiensten und anderen kirchlichen Veranstaltungen wie Trauungen, Taufen und Beerdigungen, Abendmusiken, Gemeindefeiern und - festen.


Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 1997, aktuell in Brühl-Süd.

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