Der Brühler Kunstverein zeigt vom 9. bis 30. März in der Alten Schlosserei der GFO Klinik Brühl, Clemens-August-Straße 24, die Ausstellung „als ich so dasaß“ von Nadja Nafe. In der ersten Ausstellung in diesem Jahr präsentiert die Düsseldorfer Künstlerin eine Installation aus unterschiedlich langen Transparentpapieren, die von der Decke hängen und mit Messerschnitten versehen sind. Ergänzend dazu werden großformatige Malereien gezeigt, die in einen Dialog mit den Transparentpapieren treten. Die einzelnen Papierbahnen werden von Strahlern sowie durch einfallendes Tageslicht beleuchtet. Dadurch entstehen verschiedene Licht- und Schattenspiele, die sich je nach Lichteinfall, Tageszeit und Betrachterposition verändern. Die Malerei weist in ihrer Bildsprache auf abstrahierte Erinnerungsfetzen, Spuren einer Bewegung oder mögliches Werden hin.
Die Vernissage findet am Sonntag, 9. März um 11 Uhr statt. Zur Einführung spricht Nana Tazuke-Steiniger, Kunsthistorikerin am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Finissage mit Künstlergespräch ist am Sonntag, 30. März um 15 Uhr. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.