Jahrgang 2024
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Der Brühler Autor Tommy B. Brandl hat im Juni sein Roman-Debüt „Runaways“ veröffentlicht, der nun auch im Brühler Buchhandel u.a. in der Buchhandlung Brockmann ausliegt. Bei dem Buch handelt es sich um einen historischen Roman, der im Jahr 1851, zur Zeit der ersten Weltausstellung im Crystal Palace spielt.

Kurz gesagt, geht es um Julie Myddelton, die Tochter des First Commissioners der Metropolitan Police, die von einem aufregenden Leben im viktorianischen England träumt. Doch seit dem ungeklärten Verschwinden ihrer Mutter, hält ihr Vater sie auf dem Familienanwesen gefangen. Als Julie eines Tages davonläuft, löst sie damit ein Wettrennen durch London aus. Ein Wettrennen, in dem es um nicht weniger geht als ihre Freiheit.

Zum 1. November 2024 hat Sabrina Steffgen die Nachfolge von Antje Cibura als Beauftragte für Frauen und Gleichstellung der Stadt Brühl angetreten.

„Neues Projekt zur Integration und gegen Einsamkeit“

(tg) Nach wie vor kommen viele Flüchtlinge aus den Krisenregionen dieser Welt nach Deutschland und nach Brühl, vor allem aus Ländern wie Syrien und der Ukraine. In Brühl-Heide leben 40 Geflüchtete überwiegend aus Syrien auf engem Raum in der dortigen Turnhalle zusammen. Sie werden schon seit einem Jahr ehrenamtlich von Monika Schulte betreut.
Die positiven Erfahrungen, die Monika Schulte im täglichen Umgang mit den Geflüchteten gemacht hat, ließen in ihr die Idee reifen, ein weiteres gesellschaftliches Problem gemeinsam mit Daniela Kilian, der Integrationsbeauftragten der Stadt Brühl, anzugehen. Das Problem der Einsamkeit vieler Menschen. Wie das miteinander verknüpft werden kann, schilderten sie im Gespräch mit dem Bilderbogen.



BBB: Frau Schulte, wie kam es dazu, dass Sie sich ehrenamtlich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen?
Monika Schulte: Ich bin seit drei Jahren in Frührente und habe ein Projekt gesucht, in das ich mich einbringen konnte. Eigentlich wollte ich mich für die Bedürfnisse von Senioren engagieren. Ich habe mich dann im vergangenen Jahr im Ehrenamtsportal der Stadt Brühl registriert. Daraufhin kam Charlotte von Eynern, die Ehrenamtskoordinatorin für Neuzugewanderte, auf mich zu. Die Idee des Engagements für Geflüchtete gefiel mir auch. Denn ich wohne in Brühl-Heide nicht weit entfernt von der Turnhalle, in der aktuell rund 40 Geflüchtete leben. Es sind alles junge Männer ganz überwiegend aus Syrien, aber auch aus der Türkei oder dem Iran.

BBB: Und Sie hatten keine Bedenken, ob dieses Umfeld zu Ihnen passt?

Seit zwei Jahren ist Brühl eine offizielle Fair Trade Stadt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in der neuen Serie vor.

Twenty2 Concept Store

Vor drei Jahren eröffnete Shima Nocera in bester Innenstadtlage (Markt 22) ihren Twenty2 Concept Store, in dem sie eine ungewöhnliche Geschäftsidee umsetzt. Denn sie verbindet darin auf 350 qm den Betrieb eines glutenfreien Cafés mit einer Mode Boutique.
„Als erfahrene Modeberaterin habe ich ein Konzept entwickelt, um meinen Kunden ein außergewöhnliches Shoppingerlebnis zu ermöglichen“, sagt Shima Nocera. „Während des Einkaufsbummels können sie bei mir einen guten Kaffee trinken und sich mit einem leckeren Frühstück stärken. Auf eine gesunde Ernährung lege ich großen Wert.“
Nicht nur gesund sind die Produkte, die im Café angeboten werden. Die Chefin achtet bei der Zubereitung der Speisen auch auf ausschließlich hochwertige Zutaten und, wann immer es möglich ist, Bio Qualität und auch auf Fair Trade Produkte. Ausgesuchte Limonaden, Kaffee- und Teesorten, Bio-Ingwer, Bio-Eier, Bio-Bananen und vieles mehr. „Wir legen großen Wert auf Qualität, Nachhaltigkeit und Fair Trade, auch wenn wir dadurch etwas teurer sind“, sagt Shima Nocera. Aber die Kunden gehen den Weg mit und sind bereit dazu.
Im Café des Twenty2 gibt es eine kleine Karte mit leckeren (und teilweise auch veganen) Frühstücksangeboten sowie belegten Brötchen, Crêpes und auch sechs Sorten Eis. „Das Twenty2 Concept Store ist für mich nicht einfach nur ein Geschäft, sondern vor allem Leidenschaft und Überzeugung“, meint Shima Nocera. „Mit diesem Konzept möchte ich Eleganz, Genuss, Körperbewusstsein, Vitalität und Individualität miteinander verbinden.“
Im hinteren Teil des Geschäfts findet sich der Modebereich, in dem Damen- und Kinderbekleidung – häufig auch Fair Trade zertifiziert – und Lifestyle Produkte, Porzellan und Home-Accessoires angeboten werden.
Twenty2 Concept Store, Markt 22, 50321 Brühl, online unter https://twenty2.eu/


T4ALL

„T4ALL, das steht für Together for all, zusammen für alle“, erklärt Astrid Pfeifer. Seit acht Jahren besteht bereits die Schülerfirma T4ALL an der Europagesamtschule Brühl, die auch eine Fair Trade Schule ist. Gegründet wurde sie im Jahr 2016 von Klaus Sautmann, der 2020 leider verstorben ist. Seitdem betreut Astrid Pfeifer, Studienrätin für Mathematik und Geografie, die Gruppe von rund 20 engagierten Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 13 in der Schulprofilgruppe „Schule der Zukunft“.

Sie verkaufen an der Schule und bei Anlässen wie dem Agendamarkt, Schulfesten und auch über den Weltladen Beutel oder T-Shirts in allen Größen und mit coolen Designs und Sprüchen. Diese werden in Indien unter Fair Trade Bedingungen hergestellt und in Deutschland vom zertifizierten Unternehmen „3 Freunde“ vertrieben. Die Schülerinnen und Schüler sind mit Feuereifer dabei und unterstützen den guten Zweck auch ganz praktisch. „Wir batiken die T-Shirts und nähen die Etiketten selbst an“, sagt Viktoria Grass, die zusammen mit Marwa Naqibi zu den ältesten Mitgliedern der Gruppe gehören.

„Uns ist wichtig, dass wir mit dem Projekt aktiv die Entwicklungshilfe fördern“, meint Marwa. „Wir verkaufen klimaneutrale T-Shirts in unseren Designs. Sie bestehen aus ökologisch produzierter Baumwolle und werden fair produziert.“ Dass die Menschen in Indien von den besseren Arbeitsbedingungen und Löhnen profitieren, findet auch Anna Pielken aus der 7. Klasse wichtig. Sie berichtet, dass „sich gerade die Beutel gut verkaufen“.

Einmal im Monat treffen sich die Schülerinnen und Schüler, die aktuell nach weiteren Verkaufsmöglichkeiten Ausschau halten und sich auch freuen würden, wenn sie künftig von Brühler Künstlern unterstützt würden. Denn ein paar neue Designideen für die T-Shirts wären sehr willkommen. Also liebe Künstler, bitte melden. T4ALL ist ein Projekt der Europagesamtschule Brühl. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 420 Jahren Letzter Hexenprozess

Wer durch das Neubaugebiet auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik geht, dem fällt sicherlich der kurze Zusatztext am Straßenschild der Anna-Schmitz-Straße auf. „Als Hexe in Brühl verbrannt – 1604“. Werfen wir einen kurzen Blick auf den letzten Hexenprozess in unserer Heimatstadt: dieser endete am 1. Dezember 1604 mit Verurteilung und Hinrichtung von Anna Schmitz. Unter der damals üblichen Folter hatte sie gestanden, mit Luzifer im Bunde gewesen zu sein, und das Vieh ihres Bruders in den Tod getrieben zu haben. „Peinliche Befragung“ wurde diese ganz besondere Verhörmethode damals genannt. Der Abschluss der Prozessakten lautete damals wie folgt: „Darüber ist beharrlich verplipen, also darauff hingerichtet worden Anno 1604 den 1 ten Decembris. Heinrich Mol, Gerichtsschreiber zu Bruel.“

Vor 130 JahrenAntrag für die Kleinbahn

Verlagssonderveröffentlichung

„Ätherische Saunaöle ohne Zusätze“
Seit dem 1. Juli ist Fabian Richartz der neue Leiter des Brühler KarlsBades. Der Nachfolger von Bernd Wüster, der zuvor 35 Jahre lang erfolgreich die Geschicke leitete, blickt auf ein gutes Jahr 2024 zurück und empfiehlt allen KarlsBad-Gästen den Besuch des Saunabereiches. „Der Saunagang stärkt das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem.
Besonders in der kalten Jahreszeit trägt die Wärme zum Wohlbefinden bei“, sagt der 34 Jahre alte neue Chef.



BBB: Herr Richartz, wie zufrieden sind Sie mit dem KarlsBad-Jahr 2024 insgesamt?
Fabian Richartz: Wir sind sehr zufrieden. Trotz des durchwachsenen Sommers blieb die Gästeanzahl des Freibads auf Vorjahresniveau und auch unsere Saunaveranstaltungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Wir haben wichtige Investitionen in den Erhalt und in die Zukunft unseres Bades bereits umgesetzt beziehungsweise angestoßen. Was mich besonders freut: Ich erlebe ein hoch motiviertes Team, das jeden Tag alles für den Betrieb des Bades und die Zufriedenheit der Gäste gibt.

BBB: Welche Besonderheiten und Neuerungen gibt es im Saunabereich?

Verlagssonderveröffentlichung

Am 22. Januar 2025 findet in der GFO Klinik Brühl, Mühlenstr. 21-25 in 50321 Brühl, von 17 bis 18.30 Uhr eine Infoveranstaltung zum Thema „Künstliche Gelenke“ statt. Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten der konservativen und operativen Behandlung.

Im Mittelpunkt steht dabei immer die Lebensqualität der Patienten. In einer moderierten Diskussionsrunde können die Besucherinnen und Besucher mehr aus erster Hand erfahren und Fragen an die Mediziner stellen. Veranstaltet wird das Forum von Chefarzt Dr. med. Armin Bauer und Oberarzt Ivan Trizlov.

(tg) Bernhard Schumacher wurde 1965 in Frankfurt am Main geboren. Nach seiner Ausbildung zum Erzieher arbeitete er eine Zeit lang in einem Kinderheim, bevor er sich 1998 selbstständig machte. Zusammen mit seiner Frau Ulla gründete er in Brühl das „Schumaneck Kinderhaus“, in dem zunächst sechs Kinder ein neues Zuhause fanden, die nicht mehr in ihren Familien leben konnten, weil sie dort großes Leid erfahren hatten.

Dank des großen Engagements, der Empathie und persönlichen Hingabe konnten die Schumachers weitere 15 Einrichtungen mit insgesamt 72 Plätzen schaffen. 2019 suchte Bernhard Schumacher eine neue Herausforderung und übergab die gemeinnützige GmbH an die nächste Generation. Seitdem hat er die pädagogische Leitung bei der Stabil GmbH in Brühl übernommen und kümmert sich u.a. um Wohngruppen mit minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen.

Bereits vor 25 Jahren wurde Bernhard Schumacher Mitglied in der SPD, „wie meine ganze Familie auch. Auch wenn es Tage gibt, an denen es schwer fällt, ihr treu zu bleiben.“ Sie ist seine politische Heimat. „Ich will helfen, viele Errungenschaften der SPD zu bewahren und weiterzuentwickeln“, sagt der 59-Jährige. Für die Brühler SPD sitzt er seit 2020 im Rat der Stadt. Er ist Vorsitzender des Jugendhilfe-Ausschusses und Mitglied in den Ausschüssen für Inklusion, Integration und Verkehr/Mobilität. „Die Arbeit macht mir großen Spaß.“

Nachdem Dieter Freytag ankündigte, nicht noch einmal für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, fiel die Wahl auf Bernhard Schumacher als Bürgermeisterkandidaten der SPD bei der Kommunalwahl im nächsten September. Er will sich für eine vitale und lebendige Stadtgesellschaft und Stadt einsetzen und sie auch mit neuen Mobilitätskonzepten in Zeiten des Klimawandels weiterzubringen. Dabei will er alle Menschen und ganz besonders auch junge Menschen mitnehmen.

„Die Politik in Brühl zeichnet aus, dass sich die demokratischen Parteien in der Sache hart streiten können, danach aber auch bei einem Kölsch ein offener Austausch erfolgt“, sagt Bernhard Schumacher. Für den Bürgermeisterposten glaubt er dank seiner Erfahrungen als Pädagoge und kaufmännischer Leiter einer GmbH gute Voraussetzungen mitzubringen. Dass er nun Kandidat der SPD ist, empfindet er als „große Ehre“.


Ich lebe in Brühl seit ....
20 Jahren, erst in der Ludwig-Jahn-Straße und seit 2020 in Brühl-Vochem.

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