Verlagssonderveröffentlichung
Seit drei Jahren ist Brühl offiziell eine Fair Trade Stadt. Ende 2024 wurde der Status erneut bestätigt. Über 30 Akteure aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie, Vereine, Schulen und Kirche machen mit und handeln mit Fair Trade Produkten. Der Brühler Bilderbogen stellt sie in einer Serie vor.
Katholische Kirche in Brühl

Die Katholische Kirche in Brühl (KKIB) hat sich von Anfang an für Fair Trade in Brühl engagiert und war mit Heike Kragl-Besse und Markus Dörstel in der Steuerungsgruppe vertreten. Bereits seit der Eröffnung des Begegnungszentrums margaretaS im Jahr 2010 wird dort bei eigenen Veranstaltungen und dem Offenen Foyer viermal in der Woche fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Das gilt auch für das „Café Mobil“, das in unregelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten in Brühl zu einer Tasse Kaffee und zum Gespräch einlädt.
Weiterlesen: Fair Trade Stadt Brühl - Diese Geschäfte gehören dazu (Promotion)
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
Vor 1525 Jahren
Tod von Regintrudis

Normalerweise lassen sich unsere Chronikeinträge auf den Tag, manchmal sogar auf die Stunde oder Minute festschreiben. Manchmal aber kommt es auch vor, dass wir nicht einmal das exakte Jahr benennen können. So in diesem Falle: denn hier weisen uns die Experten und Forscher lediglich einen weitgefassten Rahmen. Um das Jahr 500 starb die wohl erste „dokumentierte“ Brühlerin. Auf dem heutigen Stadtgebiet muss Regintrudis (heute würde sie wohl Regintraud genannt werden) an einem 17. April im Alter von gerade einmal sechzehn Jahren verstorben sein. Sie war ein christliches Frankenmädchen. Woher wir dies wissen? Ihr Grabstein wurde im Jahr 1913 bei Erdarbeiten im Raum Vochem Kierberg freigelegt und untersucht. Er trägt folgende Inschrift: „ln hunc tomolo reqiescit in pace bone memorie nomene Rignedrudis cara parentebus et nimium relicta amore, qui vixit in hunc saecolo annos XIIIIII emigravit de huc mondo XV Kalendas Madias.“ Ein eher unsauberes Latein, das übersetzt folgendes verrät: „In diesem Grabhügel ruht in Frieden Regintrudis seligen Angedenkens; ihren Eltern war sie teuer; sie scheiden von ihr in heißer Liebe. Sie lebte in dieser Zeitlichkeit sechzehn Jahre und wanderte aus dieser Welt am 17. April.“Ausgestellt ist der Stein im Landesmuseum in Bonn, eine Kopie wurde auf dem Gelände des ständischen Gymnasiums am Rodderweg (heute Max Ernst Gymnasium) aufgestellt.
In der Sporthalle der „Brühler Helden-KAHRAMANLAR e.V.“ fand eine besondere Festveranstaltung statt, um den Erhalt des Bundesverdienstkreuzes am Bande durch Fatih Türk gebührend zu feiern. Bereits am 4. Dezember 2024 hatte er die hohe Auszeichnung aus den Händen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erhalten. Nun wurde dieser bedeutende Moment in Brühl gemeinsam mit rund 120 Gästen aus Politik, Sport und Gesellschaft feierlich gewürdigt.

Das Brühler Fachgeschäft „Der Küchenwicht“ von Helmut Wichterich war kürzlich im WDR-Fernsehen zu sehen. In der beliebten Sendereihe „Der Haushalts-Check“ von Yvonne Wilicks ging es diesmal um das Thema „Messer und Schneidebretter“. Die komplette Sendung ist in der ARD-Mediathek sowie auch auf YouTube zu finden.
(tg) Sebastian Solberg wurde 1988 in Köln geboren. Nach dem Abitur absolvierte er das Studium Soziale Arbeit, das er erfolgreich abschloss. Danach arbeitete er in der Sozialpsychiatrie in Köln. Seinen Beruf gab er nach der Geburt seines ersten Kindes auf. „Ich bin seit über zwei Jahren Vollzeit-Papa“, sagt er. Einen Tag in der Woche jobbt er am Verkaufsstand des Bornheimer Biohof Bursch auf dem Kölner Wochenmarkt.

2021 zog Sebastian Solberg mit seiner Frau Izabela nach Brühl. Zunächst wohnte das Paar in einem „unpersönlichen“ Neubaugebiet in Badorf, fühlte sich dort aber nicht so wohl. Nach einem Jahr fand die Familie eine Wohnung in Kierberg, wo sie seitdem zu dritt sehr gerne lebt. Zudem suchte Sebastian Solberg nach einer Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren. Er lernte Valeria Aebert, die Engagementförderin der katholischen Kirche, kennen und hatte dann eine Idee.
Da Sebastian Solberg schon immer spielebegeistert war und seinem Hobby regelmäßig mit ein paar Freunden frönte, kam ihm der Gedanke, im Begegnungszentrum margaretaS eine große Spielerunde zu installieren. „Spieletreff Vielfalt“ nennt sich die Runde, die an jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat von 15 bis 19 Uhr stattfindet. Das Angebot an verschiedenen Spielen ist inzwischen enorm. Zwischen 500 und 600 Spiele können genutzt werden, die allerdings nicht alle im margaretaS bereitgehalten werden, sondern sich in Privatbesitz befinden.
„Ebenso vielfältig wie unsere Spiele sind auch die Menschen, die wir begrüßen können“, freut sich Sebastian Solberg. Von Kindern bis Rentnern ist alles vertreten, das war den Machern wichtig. „Spiele sind ein tolles Medium, um mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und sie besser kennenzulernen“, findet er. Im großen Saal des margaretaS sitzen an etlichen Tischen bis zu 60 Menschen zusammen, um alle Arten von Brettspielen, Kartenspielen, Geschicklichkeitsspielen, Gesellschaftsspielen und Strategiespielen zu spielen. Getränke werden übrigens gratis gestellt.
Mit großer Freude werden neue Spiele ausprobiert, die von Spielemessen mitgebracht werden. Zu den aktuellen Favoriten zählen das Gruppenspiel „Bomb Busters“ oder das Kartenspiel „Mischwald“. Sebastian Solberg setzt sich auch gerne mit an den Spieltisch und freut sich, wenn die Menschen um ihn herum Gefallen an der Sache finden. Er informiert sich auch immer selbst über die neuesten Spiele und Trends und empfiehlt dafür die englischsprachige Plattform https://boardgamegeek.com/ für weitere Spieletipps.
Ich lebe in Brühl seit ....
dem Jahr 2021 und bin dann ein Jahr später innerhalb Brühls von Badorf nach Kierberg umgezogen.
Am besten gefällt mir an Brühl ....
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