Jahrgang 2025
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Liebe Leser,
der Frühling hat begonnen. Den Frühjahrsputz in Brühl haben wir schon hinter uns. Auch die Uhren wurden wieder vorgestellt, die Sommerzeit hat uns wieder. Es bleibt abends länger hell. Viele Aktivitäten finden bereits wieder im Freien statt. Und auch der Kartenvorverkauf für das große Open Air Festival brühlermarkt (im Bild die Macher bei der Vorstellung des Programms) hat bereits begonnen. Vom 19. Juni bis 12. Juli findet es bereits zum 49. Mal statt.

Das Programm ist ausgewogen wie immer. Viele Stammgäste wie Köbes Underground (20. bis 22.6.) Tommy Engel (29.6.), die Bläck Fööss (6.7.) oder die Slapstickers (11.7.) sind im beliebten RathausInnenhof wieder mit von der Partie. Auch für die ganz Kleinen und die Senioren gibt es die beliebten Veranstaltungen wie Spielecircus (13.7.) oder das Seniorentanzfest und die Liedertafel (27.6.). Dagegen werden die Auftritte von Eufonia oder den Ursula Singers in diesem Jahr wegen angeblicher „Terminschwierigkeiten“ ausfallen. Bis der brühlermarkt 2025 startet, werden noch einige Wochen vergehen. Bis dahin ist in Brühl aber weiterhin viel los. Im Max Ernst Museum läuft die neue Ausstellung „Hypercreatures“, die Schlosskonzerte beginnen im Mai, ebenso die Tage des offenen Ateliers und an vielen anderen Orten gibt es immer wieder Neues zu entdecken.

Im margaretaS begrüßen Ina Poppelreuter und Thorsten Kleinschmidt ihre Gäste zur dritten Auflage ihres Dialogformats „Sprechen und Zuhören“. Wir stellen die beiden und ihre Idee im persönlichen Gespräch ausführlich vor. Ein regelmäßiges Programm gibt es auch im „Heider Treff“, der vor drei Jahren eröffnet wurde und sich inzwischen als Treffpunkt in Heide etabliert hat. Annette Wulf und Heike Kerstan haben uns einen Blick hinter die Kulissen erlaubt. Mehr davon in unseren „Fünf Fragen“. Spannend ist auch die Erfolgsgeschichte des Spieletreffs „Vielfalt“, der von Sebastian Solberg ins Lebengerufen wurde. An zwei Sonntagen im Monat kommen bis zu 60 Menschen im margaretaS zusammen, die Spiele aller Art ausprobieren, spielen und einen schönen Nachmittag miteinander verbringen möchten. Das Miteinander zu fördern, wie das die Menschen in diesen Beispielen tun, ist in Zeiten wie diesen sicherlich eine großartige Sache.
In diesem Sinn wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des Brühler Bilderbogen.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kürzlich hatte der ZOOM Brühler Kinotreff e.V. zur Jahreshauptversammlung eingeladen, bei der dieses Jahr auch Vorstandswahlen anstanden. Alle alten Vorstandsmitglieder stellten sich dabei erneut zur Wahl und wurden von den anwesenden Mitgliedern als neuer Vorstand zu 100 Prozent bestätigt. Das verwunderte wenig, denn zuvor blickte Vorstandsmitglied Benedikt Poßberg auf das für ZOOM sehr erfolgreiche letzte Jahr zurück. Im Gegensatz zum allgemeinen Trend freute sich das Brühler Kino über einen Besucherzuwachs von 19,7 Prozent und insgesamt 29.688 Gäste bei 983 Vorstellungen.

Das Programmangebot umfasste neben den Spielfilmen auch 80 Dokumentarfilme, 155 Kurzfilme sowie 53 Kinder- und Jugendfilme. Es gab wieder viele interessante Filmreihen und das Team konnte im Laufe des Jahres 15 Gäste zu Filmgesprächen begrüßen.

Momentan gibt es ja nicht so viele positive Nachrichten auf der Welt. Krisen, Kriege, Katastrophen. Da wollten wir einmal einen positiven Gegenpunkt setzen. Wir haben Menschen in Brühl gefragt, was ihnen denn in unserer Stadt am besten gefällt, und was Brühl so lebenswert macht. Allen Nörglern zum Trotz haben wir nur positive Antworten bekommen. Brühl ist eben eine sehr lebens- und auch liebenswerte Stadt.


Marvin Klähr und David-Pascal Behrendt: 

Das Miteinander in Brühl. Die Stadt ist eine sehr freundliche Kommune, die viele Freizeitaktivitäten bietet. Es gibt den Schlosspark, das Phantasialand, gute ÖPNV-Anbindungen auch innerhalb Brühls. Und super ist auch das Cultra.

Das Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt bis zum 5. Oktober die Ausstellung HYPERCREATURES – MYTHOLOGIEN DER ZUKUNFT.

26 Künstlerinnen und Künstler aus 16 Ländern können nach Ansicht der Museumsdirektorin Madeleine Frey als „positiver Katalysator“ verstanden werden, um mit den weltweiten Krisen konstruktiv und produktiv umzugehen“. Die von ihnen geschaffenen „Hypercreatures“, mythologische Wesen, stehen im Bezug zum Surrealismus von Max Ernst, „sie haben Kraft und Identität“.

Ab sofort kann man im Museum eintauchen in eine faszinierende Welt der Hyperkreaturen: Die internationale Gruppenausstellung zeigt, wie sich Mensch, Tier, Pflanze und Maschine zu neuen Hybridwesen verbinden. Sie bevölkern die malerischen Collagen von Anys Reimann, die post-anthropozentrischen Computer-Welten von Mary-Audrey Ramirez oder die Hollywood-kritischen Szenarien von Marco Brambilla.

Zum mittlerweile 16. Mal öffnen die Brühler Künstlerinnen und Künstler am Samstag, 10. und Sonntag, 11. Mai ihre Türen und laden Kunstinteressierte ein, einen einzigartigen Blick hinter die Kulissen ihres kreativen Schaffens zu werfen. In den Ateliers und Werkstätten können Besucherinnen und Besucher an diesem besonderen Wochenende die Vielfalt der Kunst in Brühl entdecken.
Insgesamt 39 Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Disziplinen – darunter Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst, Design, Keramik und Schmuck – präsentieren ihre Werke und lassen sich gerne über ihre Arbeitsweisen und Techniken befragen. Für viele der Arbeiten besteht die Möglichkeit, sie direkt vor Ort zu erwerben.

Die Offenen Ateliers sind nicht nur eine Gelegenheit, Kunst hautnah zu erleben, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Landschaft Brühls. Die Interessengemeinschaft Brühler Künstler möchte mit dieser Veranstaltung die Vielfalt der Brühler Kunstszene hervorheben und einen lebendigen Austausch zwischen Kunstschaffenden und Kunstliebhabern fördern.
Neben vielen altbekannten und beliebten Teilnehmern nimmt auch wieder die Kunst- und Musikschule Brühl (KuMS) teil. Und in diesem Jahr dürfen sich die Besucher auch auf einige neue Mitglieder freuen, die ihre Werke erstmals im Rahmen der Offenen Ateliers präsentieren: Stefan Spick zeigt überwiegend Landschafts-Fotografie, Judith Gausling-Schmidt abstrakte Malerei und Nadine Hulsens Rindenwesen – Assemblagen aus Holz, Papier und Stein.

Vom 25. bis 27. April findet in Brühl täglich bis 18 Uhr wieder die beliebte Auto- und Freizeitshow „Mobiles Brühl“ statt. Neben den traditionell präsentierten Neu- und Gebrauchtwagen werden auch alternative Mobilitätsformen zu sehen sein. Auf der Kölnstraße, Markt und Uhlstraße präsentieren die Brühler Händler die neuesten Fahrzeuge sowie interessante und sehenswerte Ausstellungsobjekte.

Die Besucher aus nah und fern können sich in aller Ruhe entspannt über neue Modelle informieren, von Sonderangeboten erfahren oder sich einfach ins neue Auto setzen. Es gibt keine bessere Gelegenheit, um sich geballt einen Überblick über die leistungsstarken Angebote der Brühler und Wesselinger Autohändler Barthel (Renault, Dacia), Horn (BMW), Karlsohn (Honda und Mitsubishi), Kretschmer (Hyundai), Offizier (Citroen), Schmitz und Zinke (Mazda) und Zorn (Mercedes) zu verschaffen.

„Sprechen und Zuhören – wie die Demokratie gestärkt werden kann“
Mit dem Aufkommen der Sozialen Medien und einer Krise wie der Corona-Pandemie hat sich die Gesprächskultur auch in Deutschland teilweise drastisch verändert. Statt eines respektvollen Umgangs und dem sachlichen Austausch von Argumenten erleben wir immer mehr, wie Menschen im Dialog nur auf ihren Standpunkten beharren, keinen Konsens suchen und die Meinung des anderen herabwürdigen. Die Folgen sind gravierend. Es gibt eine Spaltung der Gesellschaft, das Aufkommen von Demokratiefeindlichen Gruppen und Hass und Hetze vor allem in der Anonymität des Internets.

Um dem und anderen Missständen entgegen zu wirken, sind Vereine wie „Mehr Demokratie e.V.“ aktiv geworden. Sie haben neue Gesprächsformate entwickelt und auch bereits in Brühl erfolgreich umgesetzt. „Sprechen und Zuhören“ heißt die Veranstaltungsreihe, die von Ina Poppelreuter von „Mehr Demokratie“ und dem Filmemacher Thorsten Kleinschmidt in Brühl initiiert wurden und die nun am 7. Mai um 19 Uhr im Begegnungszentrum margaretaS bereits zum dritten Mal stattfindet. Thema diesmal:
Wie geht‘s dir mit dem, was in der Welt passiert?

„Die Ausgangsfrage unseres Dialogformats ist sehr einfach. Sie lautet: Wann hatten Sie zuletzt das Gefühl, dass Ihnen wirklich zugehört wird?“ sagt Ina Poppelreuter, Brühler Bürgerin und Pressesprecherin von „Mehr Demokratie“. Dieses Thema beschäftigte auch Thorsten Kleinschmidt. Ihn haben seine Erfahrungen bei seinem Filmprojekt anlässlich der sehr hitzigen Debatte um die Mobilitätswende in Brühl und die Sperrung des Belvedere-Parkplatzes in 2023 geprägt.

Der Brühler Kunstverein zeigt vom 2. bis 25. Mai in der Alten Schlosserei des Marienhospitals die Ausstellung „Planet auf dem Tisch“ von Alina Grasmann. Die Vernissage findet am 2. Mai um 19 Uhr statt. Zur Einführung spricht Dr. Achim Sommer, ehem. Direktor Max Ernst Museum Brühl. Die Finissage mit Künstleringespräch folgt am Sonntag, 25. Mai um 15 Uhr.

In der Ausstellung präsentiert Alina Grasmann großformatige Gemälde. Die Werke entfalten Räume, die auf realen Orten basieren und zugleich das Imaginäre und Subjektive erforschen.

„Heider Ort der Begegnung für Menschen jeden Alters“
Vor drei Jahren eröffnete der „Heider Treff“ in der Grubenstraße 33 in Brühl-Heide. In der ehemaligen Hausmeisterwohnung der dortigen Turnhalle ist seitdem ein beliebter Treffpunkt mit beinahe täglichem Programm entstanden. Verantwortlich dafür ist der gemeinnützige Verein gleichen Namens. Wir haben uns mit Annette Wulf und Heike Kerstan vom „Heider Treff e.V.“ unterhalten.



BBB: Stellen Sie unseren Lesern doch bitte einmal den Heider Treff vor, Frau Wulf.
Annette Wulf: Der Heider Treff hat sich das Ziel gesetzt, ein Ort der Begegnung für Menschen jeden Alters zu sein. Vor drei Jahren hat sich unser Verein an die Stadt Brühl gewandt und nach geeigneten Räumlichkeiten dafür angefragt. Die Stadt stellte uns daraufhin die ehemalige Hausmeisterwohnung der Turnhalle zur Verfügung, die mehrere Jahre leer gestanden hatte. Wir haben sie in Eigeninitiative renoviert und im April 2022 im Beisein des Bürgermeisters Dieter Freytag eröffnet. Das Haus verfügt über mehrere Begegnungsräume und einen kleinen Dorfladen mit einem kleinen Warenangebot und Erzeugnissen der benachbarten Kleingärtner und Imker.

BBB: Welche Aktivitäten finden im Heider Treff statt?
Heike Kerstan: Wir bieten ganz viele unterschiedliche Veranstaltungen an.

Verlagssonderveröffentlichung

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