Traditionell findet in Brühl nun schon seit 16 Jahren in der zweiten Dezember-Woche eine Kulturreihe der besonderen Art statt. In diesem Jahr in neuen Räumlichkeiten.
Nachdem in der Vergangenheit das „Werkstatt-Festival“ in der über 100 Jahre alten Werkstatt des Steinmetzbetriebes Blondiau ausgerichtet wurde, feiert in diesem Jahr die „KulturGarage“ mit Kleinkunst und Musik ihre Premiere in der immerhin auch schon seit 40 Jahren bestehenden Werkshalle des Autohauses Offizier auf der Kölnstraße. Vom 9. bis 12. Dezember gastieren täglich bekannte Künstler jeweils um 20 Uhr auf der Bühne dieses besonderen Ortes. Wir haben uns mit dem Gastgeber Hardy Offizier, dem Chef des Autohauses, unterhalten.
„Keine Angst davor, sich zum Affen zu machen”
Ein spannendes Projekt des Jugendkulturhauses Passwort Cultra steht kurz vor der Vollendung. Nach zweimonatiger Vorbereitung wird am Samstag, den 18. Dezember um 19.30 Uhr das Hörkino „Tor zum Schattenland“ im Cultra in der Schildgesstraße 112 live aufgeführt. Wir haben die Protagonisten besucht, mit ihnen gesprochen und bei den Proben zugeschaut.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: die Teilnehmer des Cultra-Hörkinos
(tg) Renate Gerhard wurde 1961 in Dormagen geboren und stammt aus einer Familie mit Pfarrertradition. Ihr Großvater und ein Onkel waren Pfarrer. Sie studierte Theologie und trat 1992 ihre erste Pfarrerstelle an der Bonner Kreuzkirche an. Zehn Jahre später kam sie nach Brühl. Seit Juli 2002 ist der 1. Pfarrbezirk rund um die Christuskirche ihre Gemeinde.
Liebe Leser,
da ist er wieder, der November. Dunkel ist er, trist, kalt, nass, kahl. Einfach ungemütlich. Und trotzdem verbinden wir Macher des Brühler Bilderbogens sehr positive Gefühle mit dem November. Denn acht Jahre ist es nun inzwischen her, dass wir im November 2002 mit dem neuen Bilderbogen an den Start gegangen sind. Mit neuer Aufmachung, neuen Themenschwerpunkten und neuem Schwung. Vor ein paar Jahren haben wir dann auch unseren Online-Auftritt präsentiert. Dort finden Sie auch alle Texte der aktuellen und der vorherigen Ausgaben des Bilderbogen im Internet unter www.inbruehl.com.
Der Bürgermeister der Stadt Brühl ist nicht nur der oberste Repräsentant der Stadt, sondern auch der Chef der Brühler Stadtverwaltung und damit ein Mann mit viel Einfluss und Gestaltungsmöglichkeiten. Sicher sind auch ihm Grenzen gesetzt, aber die eine oder andere wichtige Entscheidung kann er schon treffen oder, wie man so schön sagt, zur „Chefsache“ machen.
So manche Projekte wären in Brühl ohne das Engagement des Bürgermeisters ganz sicher anders gelaufen, man denke nur an die nicht unumstrittenen Großprojekte der Vergangenheit wie Max Ernst Museum oder Gielser-Galerie. Und wenn jetzt Sie, liebe Leser, einmal etwas „zu sagen“ hätten? Was würden Sie als Erstes anpacken? Wo drückt der Schuh, was kann verbessert werden? Lesen Sie selbst.
Birgit Cremers:
Ich würde die Straßenführung verändern. Ich finde sie z.B. im Bereich der Giesler-Galerie am Stern nicht gut. Das ist idiotisch und gefährlich. Man kann sich seines Lebens nicht mehr sicher sein. Ich wäre wieder für einen Kreisverkehr, wie es ihn früher dort gab. Außerdem würde ich die Politessen mehr in die Stadtteile schicken.
Weiterlesen: Umfrage Ein Tag Brühler Bürgermeister – Was würden Sie als Erstes tun?
„Gala-Abend mit Tanzturnier, Modenschau und tollem Programm”
Am Samstag, den 13. November, veranstaltet der Tanz Sport Club Brühl ab 19 Uhr seinen diesjährigen Gala-Abend. Zum bereits 30. Mal in seiner langen, erfolgreichen Geschichte treffen sich im Tanzsportzentrum an der Bonnstraße Besucher und Topsportler zu einem gesellschaftlichen Ereignis in Brühl, das auch mit einem abwechslungsreichen Programm aufwartet. Wir haben mit den Verantwortlichen gesprochen, mit der Cheforganisatorin Petra Kuhl und mit Werner Schaefer, dem Pressewart des Tanz Sport Club Brühl.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: W. Schaefer & P. Kuhl vom TSC Brühl
„Es wird viel kritisiert, aber nichts kreiert”
Seit Monaten diskutiert Deutschland kontrovers über das Thema Integration. Wir haben drei kompetente Brühler Persönlichkeiten an einen Tisch gesetzt und mit ihnen über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Ansichten diskutiert.
Mit dabei waren Peter Boos, der Vorsitzende der Brühler Initiative für Völkerverständigung, die auch in diesem Jahr wieder am 9. November anlässlich der Reichspogromnacht im Jahre 1938 unter dem Motto „Gemeinsam gegen Rassismus, Terror und Gewalt“ den Schweigegang durch die Brühler Innenstadt durchführte sowie Nilgün Özcelik, die im Integrationsausschuss der Stadt Brühl vertreten ist, und ihre Stellverteterin Vida Rashid.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Nilgün Özcevlik, Vida Rashid und Peter Boos
(tg) Klaus Kröhne wurde 1978 in Köln geboren, wuchs aber in Brühl auf. Der Sohn der in Brühl bestens bekannten früheren Musiklehrerin Christina Kröhne besuchte das Max Ernst Gymnasium und absolvierte nach dem Abitur 1998 seinen Zivildienst beim Arbeiter Samariter Bund in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung in Hürth.
Liebe Leser,
haben Sie auch Freunde, Verwandte oder Bekannte, die in
den neueren Brühler Wohngebieten leben? In den vergangenen 10 bis 15 Jahren wurden ja viele davon erschlossen, man denke nur an die Areale rund um den Berliner Ring oder auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik, um nur zwei Bei-spiele zu nennen. Da sind zweifellos schöne Ecken entstanden. Da lässt es sich gut leben. Besonders junge Familien mit kleinen Kindern sind dort hingezogen.
Das Thema beschäftigt in den letzten Wochen ganz Deutschland. Ausgelöst durch die umstrittenen Thesen des Buches „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin wird in der Republik lebhaft über die Integration ausländischer Mitbürger diskutiert, über Erfolge und Versäumnisse der Politik, über positive Beispiele, Fehlentwicklungen, und Missstände. Dabei wird klar, dass zu einer gelungenen Integration vor allem die Kenntnisse der deutschen Sprache unverzichtbar sind. Aber auch andere Faktoren spielen sicher eine Rolle. Wir haben uns einmal in der Stadt umgehört.
Gerd Klüber:
Meiner Meinung nach nicht. Das „schöne“ Buch von Sarrazin hat die Diskussion belebt. Man versucht nun, Ansätze zu finden, aber ob es funktioniert? Es gibt erfolgreiche Beispiele. Menschen, die sich integrieren wollen, schaffen das auch. Aber man sieht auch soziale Missstände in Stadtvierteln. In meinem Wohnort in der Eifel kennen wir diese Probleme nicht. Die Griechen haben sich in Brühl vollständig integriert, denen fällt es weniger schwer. Zugehörige des Islam haben dagegen oft Probleme.
„Ist das Kunst, oder kann das weg?”
aIm Rahmen der Aktion „Ab in die Mitte 2010 – Lebe Deine Stadt Brühl“ finden noch bis Ende Oktober eine Reihe von spannenden Kunstaktionen in Brühl statt. Einige wurden bereits durchgeführt. Die bekannten Brühler Künstler Gabriele Vorbrodt, Fredrik Erichsen, Sabine Endres, Frank Oelmann, Günter Wagner und Kohen Shaik Amin haben sich daran mit äußerst kreativen Beiträgen beteiligt. Wir haben mit ihnen im Brühler Restaurant Matis gesprochen, in dem jetzt die Muschelsaison eröffnet wurde.
„Bei uns gibt es keinen Zickenalarm”
Sein 20-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr der Frauenchor. Aus diesem Anlass gibt es das Jubiläumskonzert „20 Jahre Frauenchor – Von Hausdrachen, Frauenzimmern und Göttinnen“, das am Sonntag, den 24. Oktober um 18 Uhr in der Galerie am Schloss stattfindet. Wir haben mit der 1. Vorsitzenden Waltraud Rühl gesprochen.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: Waltraud Rühl, Frauenchor-Vorsitzende
(tg) Bereits zum fünften Mal lädt der Freundeskreis „Slumkinder in der Dritten Welt“ im Max Ernst Gymnasium, Rodderweg 66, zu einer Benefizveranstaltung der besonderen Art ein. Am Wochenende 6. und 7. November finden dort jeweils von 11 bis 18 Uhr die 5. Kunsttage für Kinder in Kenia statt.
(tg) Hildegard Kohnen wurde 1934 in Duisburg geboren. Im Alter von sieben Jahren musste sie zusammen mit ihrer Mutter und ihrer älteren Schwester in die Eifel ziehen, nachdem die Familie bei einem Bombenangriff auf Duisburg den Vater und das Haus verloren hatte. Sie wuchs in der Eifel auf und lebte auch später 31 Jahre lang in Wittlich. Viele Jahre arbeitete die Mutter dreier Söhne als selbständige Versicherungsfachfrau, bevor sie das Geschäft an einen Sohn übergab. 1985 zog sie nach Brühl.
Liebe Leser,
so langsam geht dieser merkwürdige Sommer, der erst gar richtig nicht kommen wollte, uns dann wochenlang eine Affenhitze bescherte und zuletzt nur noch durch Dauerregen nervte, zu Ende. Ein paar Straßenfeste und Märkte stehen noch an, doch schon bald verlagern sich die meisten kulturellen Programme wieder eher in die bewährten Brühler Veranstaltungssäle.
Die Ferien sind vorbei, die Schule hat wieder begonnen. Viele Kinder kommen jetzt neu in die Schule oder die Kindergärten. Ein neuer Lebensabschnitt steht bevor. Auch für die Eltern, die vieles organisieren und sich um einen Platz in Schule oder KiTa kümmern mussten. Welche Erfahrungen sie dabei und bei anderen Anlässen in Brühl machten, verrieten sie uns in unserer Umfrage.
Claudia Gerkum mit Ehemann mit Rolf und Tochter Julia:
Mein erster Eindruck ist, dass etwas für Kinder getan wird. Brühl ist im Vergleich zu anderen Städten eine sehr fahrradfreundliche Stadt. Das kommt auch den Kindern zugute. In der Innenstadt gibt es einige Spielgeräte, die in einem guten Zustand sind. Wir kommen aus Bornheim und immer wieder gerne nach Brühl.
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