„Sommerferienaktionen auf Kinderspielplätzen: Bienen, Blumen, Pferde”
Das Jugendamt der Stadt Brühl bietet wegen der großen Beliebtheit auch in diesem Jahr die 2019 ins Leben gerufenen Spielplatzaktionen an. Sie finden an jedem Mittwochnachmittag in den Sommerferien statt. Nach einer intensiven Planung kann es bald losgehen. Die Stadtjugendpflegerin Stephanie Ronig beantwortete unsere Fragen zur Aktion.
BBB: Wie sieht die Sommerferienaktion in Zeiten von Corona in diesem Jahr aus?
Stephanie Ronig: Dieses Jahr ist natürlich alles ein wenig anders: Es werden Schutz- und Hygienemaßnahmen getroffen, damit das Angebot möglich gemacht werden kann. Die MitarbeiterInnen sind überzeugt, dass diese Schutz- und Hygienemaßnahmen dem Spaß nicht im Wege stehen. Die Aktionen werden dieses Jahr von Leo-Kinderevents veranstaltet und betreut. Auf Grund der aktuellen Situation ist geplant, dass die Eltern die Kinder bei den einzelnen Angeboten unterstützen und die Abenteuer gemeinsam mit ihren Kindern erleben.
(tg) Trudy Braun wurde 1947 in der Kölner Südstadt geboren. Später wuchs sie auf einem Bauernhof in Erftstadt-Friesheim auf. Sie erlernte den Beruf der Versicherungskauffrau, heiratete und zog zwei Kinder groß. Schon als Kind hat sie immer gerne gemalt. In der Schulzeit malte sie für einige Mitschüler Porträts aus der Bravo nach. „Dafür haben sie für mich die Rechenaufgaben gelöst”, lacht Trudy Braun.
1982 erhielt sie die Möglichkeit, in den USA Unterglasur- und Glasurmalerei sowie Kaltfarbentechniken zu erlernen. „14 Jahre arbeitete ich als Freiberuflerin und bildete Händler und Kursleiter aus. Zwischendurch studierte ich an der Malakademie zu Köln, besuchte Kurse im Ostasiatischen Museum und landete 1999 in der Porzellanmalschule Hans Bauer”, erzählt Trudy Braun. „Nachdem ich weitere Maltechniken wie Acrylmalerei, Radierungen und Ikonenmalerei ausprobiert hatte, entschied ich mich für die Porzellanmalerei.”
Liebe Leser,
der Brühler Bilderbogen erscheint 2020 in seinem 35. Jahrgang. Gemeinsam sind wir in und mit Brühl, dem Einzelhandel und der Bevölkerung durch viele abwechslungsreiche, interessante und auch spannende Zeiten gegangen.
Diese Zeit nun in 2020 ist jedoch ganz anders. Wir alle haben es mit einer Situation zu tun, die jeden betrifft, ganz persönlich. Die Gesundheit ist das höchste Gut, das einem Menschen gegeben ist, die wirtschaftliche Existenz, ob als einzelne Person oder als Firma im weitesten Sinne ist jedoch von ähnlich hoher Bedeutung. Für uns als Kulturzeitschrift für die Schlossstadt Brühl ist daher die Lage aktuell genauso schwierig wie für unsere Leser und Anzeigenkunden.
P R O M O T I O N
Liebe Leser,
das Corona-Virus zieht uns inzwischen tagtäglich in seinen Bann. Die großen Online-Portale haben Liveticker eingerichtet, in denen alle paar Minuten über die neuesten Entwicklungen berichtet wird. Was für die ganze Welt und Deutschland gilt, gilt natürlich auch für Brühl. In Nullkommanichts kann sich auch bei uns alles verändern. Es kann leider auch sein, dass auch einige Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden, die wir Ihnen in dieser Ausgabe ans Herz legen wollen. Unmittelbar vor Redaktionsschluss wurden auch der Frühlingsmarkt und die Verleihung des Max Ernst Stipendiums gecancelt.
Bei der Pressekonferenz im Vorfeld des Konzert- und Meisterkursfestival KONTUREN sagte Bürgermeister Dieter Freytag: „Stand heute 15 Uhr finden die Konturen statt. Aber ich weiß nicht, wie es heute um 18 Uhr aussieht.“ Wie wir inzwischen wissen, musste auch dieses Kultufestival abgesagt werden.
Wir alle müssen uns mit dieser Situation arrangieren und den Behörden vertrauen. Die Gesundheit aller und ganz besonders der mehr gefährdeten älteren Menschen muss oberste Priorität haben. Denn die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht nicht umsonst von einer beginnenden Pandemie.
Das Thema Umweltschutz war in den Medien selten so präsent wie heute. Die „Frühjahrsputz“-Abfallsammelaktion in Brühl, inzwischen schon eine gute Tradition, bietet jedes Jahr aufs Neue eine schöne Gelegenheit, etwas dazu beizutragen.
In diesem Jahr findet die Aktion am Samstag, 21. März von 10 Uhr bis 14Uhr statt, auch diesmal wieder eingebettet in die europaweite Aktion „Let´s clean up EUROPE“. Aus diesem Anlass wollten wir von den Leuten in Brühl wissen, wo ein Frühjahresputz besonders nötig wäre.
Franziska Gräfe:
Mir ist aufgefallen, dass es in der Nähe des Südfriedhofes entlang des Palmersdorfer Baches einiges an Müll gibt. Auch entlang der Bahnlinie 18 und rund um die Martin-Luther-Schule ist es nicht besonders sauber. Diese Aktion der Stadt Brühl finde ich gut. Ich habe mich mit meiner Familie auch schon an vergleichbaren Aktionen beteiligt. Es ist schon erstaunlich, was man da alles findet, z.B. richtig große Pappkartons, Bälle und vieles mehr. Was ist ein bisschen frustrierend ist, ist allerdings, wie schnell gerade erst gesäuberte Gebiete wieder vermüllt sind. Darüber rege ich mich manchmal auf.
Zum 50. Mal verleiht die Stadt Brühl in diesem Jahr das Max Ernst Stipendium. Wann genau steht noch nicht fest, da die für den 2. April vorgesehene Preisverleihung im Max Ernst Museums an den in München lebenden südkoreanischen Künstler Minjae Lee abgesagt wurde. Zum Jubiläum erscheint auch ein 264 Seiten starker, reich bebildeter Katalog von Brigitte Freericks, der von ihr mit Unterstützung von Dr. Jürgen Pech erarbeitet wurde. Wir haben beide zum persönlichen Gespräch getroffen.
Max Ernst und Brühl – das war über Jahrzehnte eine komplizierte Beziehung. Dann aber vor 50 Jahren fand der Rat der Stadt Brühl unter der Federführung von Dr. Wilhelm Schumacher und Wilhelm Schmitz einen Weg, sich mit dem berühmtesten Sohn der Stadt zu versöhnen. Seit einem Vorfall im Jahre 1951 war das Verhältnis der Stadt mit dem weltberühmten Künstler zerrüttet. Die ihm später angetragene Ehrenbürgerschaft der Stadt Brühl hatte Max Ernst noch mit dem Hinweis abgelehnt, dieser Titel sei „mit seinem Denken, Handeln und Betragen nicht vereinbar”.
Weitaus besser gefiel dem Surrealisten die Idee eines städtischen Stipendiums, das seitdem jährlich an junge KünstlerInnen vergeben wird. Anlässlich des 80. Geburtstags von Max Ernst im Jahr 1971 wurde dann erstmals im Beisein des großen Künstlers das „Max Ernst Stipendium” verliehen. Der erste Preisträger war der Brühler Hans-Peter Ibrom, der seine Urkunde aus der Hand von Max Ernst entgegennahm.
„Die Kooperation ist eine Win-Win-Situation für alle”
Die Gesamtschule der Stadt Brühl, eine Europaschule in NRW, konnte kürzlich erfreuliche Neuigkeiten verkünden – und das gleich in vielerlei Hinsicht.
Zum einen ist die Schule eine Kooperation mit der Erich-Kästner-Realschule eingegangen. Zum anderen ist noch bis zum 26. März in der Reihe „Kunst unter der Kuppel” die Ausstellung „Faced” des Kunstbereichs zu sehen. Und schließlich sind auch bereits die ersten Planungen zum 25-jährigen Jubiläum der Gesamtschule im kommenden Jahr angelaufen. Wir haben uns mit der Schulleiterin Renate Jaus, dem Kunstlehrer Daniel Artner und stellvertretend für die Schüler mit Luca Gerstmeier unterhalten.
BBB: Frau Jaus, die Gesamtschule Brühl und die Erich-Kästner-Realschule haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Welche Ziele verfolgen die Schulen damit?
Renate Jaus: Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung sind wir schon vorher in einem intensiven Austausch mit der Erich-Kästner-Realschule (kurz EKR) aber auch den anderen städtischen Schulen gewesen. Die SchulleiterInnen treffen sich auch regelmäßig. Ich habe einen guten persönlichen Draht zu Inge Müller-Costard von der EKR. Konkret sieht der Kooperationsvertrag unter anderem eine intensivere Zusammenarbeit im Hinblick auf Hospitationsmöglichkeiten von SchülerInnen und LehrerInnen in der Oberstufe der Gesamtschule Brühl sowie Unterstützungskurse für interessierte SchülerInnen zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe.?Auch gemeinsame Fachkonferenzen sind geplant. Auch in anderen Bereichen werden die beiden Schulen kooperieren: So gab es bereits ein gemeinsames Volleyballturnier der Klassen 10 beider Schulen in der Dreifachhalle der Gesamtschule Brühl. Weitere Aktionen sind in der Planung.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: Renate Jaus, Schulleiterin der Europaschule Brühl
(tg) Katharina Rebecca Hake wurde 1984 im niedersächsischen Rinteln geboren. Während sich die Mutter für Lyrik und der Vater für Musik interessierte, war für die sechs Jahre alte Katharina klar, dass sie einmal Schriftstellerin werden wollte. Zehn Jahre sang sie zudem im Jugendchor.
2004 bestand sie ihr Abitur, dem ein geisteswissenschaftliches Studium folgte, das sie bald abbrach. Stattdessen absolvierte sie an der IFS int. Filmschule Köln erfolgreich den Studiengang Film/ Drehbuch und erwarb anschließend an der Hochschule Düsseldorf auch den Master „Kultur, Ästhetik, Medien”. Parallel zum Studium hat sich die 35-Jährige weiter der Kunst gewidmet. Derzeit gehören Collagen zum Schwerpunkt ihres künstlerischen Schaffens.
Heute arbeitet Katharina Hake im eigenen Atelier in der Wallstraße, sie gibt Kurse und Workshops in Zusammenarbeit mit der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl im Vochemer Jugendtreff Klasse. Außerdem schreibt sie ein Sachbuch zum Thema „Kunst und Depression”, in dem sie eigene Erfahrungen mit der Krankheit einbringt. „Ich möchte zeigen, wie sich Kunst, Kreativität und Depression befruchten können”, sagt die Künstlerin.
Verlagssonderveröffentlichung
Lange Wartezeiten am Telefon, ewiges Anstehen im Kundencenter, viel Papierkram in der Behörde: Wenn es um das Beantragen eines eigenen Hausanschlusses für Erdgas geht, denken viele erstmal an Stress. Das ist in Brühl nicht nötig: Die Stadtwerke Brühl bieten einen besonders einfachen Service. Dazu startet jetzt die zweite „Sonderaktion Hausanschluss“.
Beim Hausanschluss wird ein Grundstück an das bestehende Gasnetz unter den Straßen angeschlossen. Wer also mit Gas heizen möchte, kommt nicht darum herum. Für das Heizen mit Erdgas gibt es einige Argumente: Es ist nicht nur deutlich umweltfreundlicher als die Alternative Öl, sondern auch noch preiswerter. Komfortabel ist es obendrein, denn durch den Anschluss ans Netz ist der Haushalt nicht auf Nachlieferungen angewiesen.
Weiterlesen: Sonderaktion Hausanschluss der Stadtwerke Brühl GmbH - Promotion
Mit sofortiger Wirkung bleibt das KarlsBad Brühl geschlossen. Die Regelung gilt bis auf Weiteres. Die Schließung wurde angeordnet, nachdem, die Stadt Brühl ihrerseits sämtliche kommunalen Sportstätten geschlossen hatte.
Das Internationale Konzert- und Meisterkursfestival KONTUREN 2020 ist wegen der Corona-Virus-Epidemie abgesagt.
Unser Foto aus dem Jahr 2019: das "Konturen Team" um Prof. Ralph Manno (2.v.l.)
Weiterlesen: Internationales Konzert- und Meisterkursfestival KONTUREN 2020 abgesagt
In Brühl schließen auch die Jugendzentren und das Max Ernst Museum
Brühl (bpm) Zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat das Land Nordrhein-Westfalen die Schulen und Schulträger am Freitagmittag, 13.3.2020 darüber informiert, dass an allen Schulen im Landesgebiet ab Montag, 16.03.2020, bis zum Beginn der Osterferien der Schulbetrieb eingestellt wird. Es findet ab diesem Tag kein Unterricht mehr statt. Auch die Erzbischöflichen Schulen folgen dieser Vorgabe.
Um den Eltern die Gelegenheit zu geben, sich auf diese Situation einzustellen, besteht allerdings folgende Übergangsregelung: Von Montag, 16.3.2020, bis einschließlich Dienstag, 17.3.2020, besteht für die Eltern die Möglichkeit, aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule zu schicken. Die Schulen werden an diesen beiden Tagen während der bis dahin üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicherstellen. Die Einzelheiten regelt die jeweilige Schulleitung.
Über die Übergangsregelung hinaus wird in allen Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein Betreuungsangebot geschaffen für Kinder, deren Eltern in unverzichtbaren Funktionsbereichen – insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, und deren Kinder die Klassen 1 bis 6 besuchen.
Aus diesem Grund bittet die Stadt Brühl alle Eltern, die diese Voraussetzungen erfüllen und eine Betreuung nicht anderweitig einrichten können, sich bis spätestens Dienstag, 17.3.2020, mit ihrer Schule in Verbindung zu setzen, um einen Betreuungsbedarf aus wichtigem Grund anzuzeigen.
Neben den Schulen steht bei der Stadt Brühl Markus Lomp vom Fachbereich Schule und Sport, Tel.: 02232 79-3930 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Rückfragen zur Verfügung.
Weiterlesen: Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen in NRW schließen
Frühlingsmarkt und Festakt finden nicht statt
Brühl (bpm) Mit Stand Donnerstag, 12. März 2020, wurde in der Einwohnerschaft der Stadt Brühl nach wie vor niemand positiv auf das Corona-Virus getestet. Auch bestand bisher noch keine Notwendigkeit für die Schließung von Schulen, Kitas und sonstigen Einrichtungen. Dennoch trifft sich in der Verwaltung der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE)“ nun regelmäßig und in kurzen Abständen. Dort findet ein intensiver Austausch zwischen den Fachleuten aller Bereiche über den tagesaktuellen Sachstand statt. Aufgrund des direkten und ständigen Austauschs mit dem Krisenstab des zuständigen Rhein-Erft-Kreises, der seinerseits mit dem Gesundheitsamt und den übergeordneten Behörden des Landes in Verbindung steht, wird die aktuelle Lage in Brühl kontinuierlich erfasst, bewertet und daraus sich ergebende Entscheidungen getroffen.
So wurde nun auch beraten, wie aufgrund der aktuellen Coronavirus-Lage mit Veranstaltungen zu verfahren ist, die in Brühl stattfinden. Zwischenzeitlich liegt diesbezüglich ein Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums vor. Demnach sollen die örtlichen Behörden Veranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern grundsätzlich absagen.
Bei Veranstaltungen mit weniger als 1.000 zu erwartenden Besucherinnen und Besuchern ist – wie bisher – eine individuelle Einschätzung der örtlichen Behörden der Veranstaltung erforderlich, ob und welche infektionshygienischen Schutzmaßnahmen zu ergreifen sind.
Alle Entscheidungen richten sich nach der Risikoeinschätzung des Robert-Koch Instituts.
Weiterlesen: Corona-Virus: Aktueller Sachstand in Brühl (12. März 2020)
Die Initiative "Christen begegnen Muslimen - Muslime begegnen Christen" in Brühl hatte eingeladen, und viele waren dieser Einladung gefolgt, und versammelten sich am Samstag, dem 29.02.2020 um "Fünf vor Zwölf" vor dem Brühler Rathaus in der Uhlstraße.
In der Einladung wurde wie folgt formuliert:
Corona-Virus: Bisher kein bestätigter Fall im Rhein-Erft-Kreis
Brühl (bpm) Die Stadt Brühl hat am Aschermittwoch die Information erhalten, dass der Rhein-Erft-Kreis vorsorglich seinen Krisenstab aktiviert hat. Der Kreis weist gleichzeitig ausdrücklich darauf hin, dass bisherige Verdachtsfälle zum Corona-Virus negativ getestet wurden.
„Kurz nach Karneval und in der alljährlichen Grippesaison braucht niemand bei den ersten Erkältungssymptomen beunruhigt zu sein,“ so der Landrat in seiner aktuellen Pressemitteilung. „Dennoch bereitet sich die Kreisverwaltung unter Federführung des Gesundheitsamtes darauf vor, geeignete Maßnahmen zügig umsetzen zu können, falls es zu einem positiven Corona-Befund kommen sollte.“
Weiterlesen: Pressemitteilung der Stadt Brühl zum Corona-Virus
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