Agent Y im BBB-Selbsttest - Maskensuche unter Zeitdruck (Promotion)

Verlagssonderveröffentlichung

(tg) „Escape Rooms“ kamen erstmals in Japan im Jahr 2007 auf. In Deutschland dauerte es noch sechs Jahre bis in München der erste Escape Room eröffnete. Seitdem boomt das Spiel für kleine Personengruppen, die gemeinsam in einem Raum oder einer kleinen Anzahl von Räumen eingesperrt werden und innerhalb einer vorgegebenen Zeit (zumeist 60 Minuten) mit Hilfe der darin versteckten Hinweise den Weg hinausfinden müssen.

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In Brühl hat sich der Escape Room „Agent Y“ fest etabliert. Vor sechs Jahren starteten Christina und Alain Hermann mit viel Herzblut ihre Geschäftsidee mitten in der Innenstadt in der Kölnstraße 29-31. Inzwischen haben sie drei Räume mit unterschiedlichen Szenarien geschaffen. Unser Team vom Brühler Bilderbogen hat den Selbsttest gemacht.

Zu fünft sind wir angerückt, um herauszufinden, ob wir als Agenten taugen. Unsere Mission ist heikel und trägt den Titel „Der Schatz der Mayas“. Gerüchten zufolge hat ein Universitätsprofessor die berühmte „Maske des Moctezuma“ unterschlagen und irgendwo in seinem Büro versteckt. Wir haben 60 Minuten Zeit, um das verdächtige Arbeitszimmer zu untersuchen, Hinweise zu entdecken und mit einer guten Portion Kombinationsgabe die Maske wiederzufinden.

Mit Feuereifer stürzen wir – drei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 19 und 59 Jahren – uns in die Aufgabe. Alle Möbelstücke werden gründlich untersucht, Landkarten studiert, Schlüssel gefunden. Viele Puzzleteile müssen richtig zusammengesetzt werden, um Schritt für Schritt der Lösung näher zu kommen. Und trotz aller Anstrengungen und Konzentration wird manchmal so manches offensichtliche Detail zunächst übersehen. Das alles macht einen Heidenspaß und funktioniert als Teamaufgabe bestens.

Natürlich werden wir hier nicht erklären, wie die Lösung aussieht und wie wir zu ihr gelangt sind. Verraten sei nur, dass wir das Rätsel in 47:44 Minuten gelöst haben und damit eine eher durchschnittliche Zeit hingelegt haben. Einige Gruppen von Escape Room Junkies waren da deutlich schneller.

Der rote Stern

Die Macher von Agent Y haben sich mächtig ins Zeug gelegt, um für ihre Besucher attraktive Aufgaben zu kreieren. „Bei uns steht eindeutig der Spaß im Vordergrund“, sagt Alain Hermann. Sowohl die Mission selbst als auch die gestalteten Räume bieten einen hohen Erlebniswert.
Neben dem Schatz der Maya warten auch weitere Missionen wie „Der Rote Stern“, der bei einem Staatsempfang im Brühler Schloss spielt und etwas anspruchsvoller ist. Die Missionen „Der Weihnachts(t)raum und „Der Zeitwirbel“ sind die neuesten Räume. Sie wurden mit einem sehr ungewöhnlichen „Loop Konzept“ konzipiert und warten nun darauf, geknackt zu werden. Die Preise variieren je nach Wochentag und Gruppengröße. In unserem Beispiel – fünf Personen unter der Woche – beträgt der Ticketpreis im Premium Slot 30 Euro pro Person.
Neben den drei Escape Rooms gibt es auch die Outdoor-Tour „Madame X“, die im Brühl des Jahres 1760 spielt. Dabei müssen Rätsel in der Brühler Innenstadt gelöst werden. Die Spurensuche für bis zu sechs Personen kostet 90 Euro.

Der Schatz der Maya

Fazit: Unsere Mission hat uns allen sehr gut gefallen. „Ich fand gut, dass wir am Ende etwas gefunden und in den Händen halten konnten“, meint Agent Peter. „Es war echt stimmig und toll gemacht. Ich werde sicher wieder kommen und die Mission Roter Stern spielen.“ Und Agent Jörg befand: „Ein technisch schön umgesetztes Rätsel, modern, in einem anspruchsvollen Ambiente.“

Der Weihnachtstraum

Agent Y, Kölnstraße 29-31. Spielbar ab zwei Personen, bestens geeignet auch für Team-events, Kindergeburtstage und Schulausflüge. Geöffnet von Donnerstag bis Sonntag. Internet: https://agent-y.de/