Zum 50. Todestag von Max Ernst zeigt das ZOOM Kino am 1. April um 16 Uhr die mehrfach ausgezeichnete Dokumentation „Mein Vagabundieren, meine Unruhe“ von Peter Schamoni über den weltberühmten Brühler Künstler.
Die UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl sind in die neue Saison gestartet.

Höhepunkt des Jahres ist die Ausstellung „Rokoko under Construction – the Making of Schloss Augustusburg“, die vom 27. Juni bis 1. November 2026 im Gelben Appartement von Schloss Augustusburg in Brühl zu sehen sein wird.
Verlagssonderveröffentlichung
Kai Meyer, „Das Antiquariat am alten Friedhof“, 24 Euro. Der neue, fesselnde Roman von Kai Meyer ist eine Erzählung über Freundschaft, Treue, Schuld und die Schatten der Vergangenheit, die zunächst im Leipzig des Jahres 1930 spielt und später in 1945.

Verlagssonderveröffentlichung

(tg) Kurz vor der Eröffnung stellte der Brühler Bilderbogen im Oktober 2025 die neue Brühler Attraktion „TurmXgames“ bereits vor. Damals versprachen die Macher Raimund Bechtloff, Marco Gleißner, Achim Heymann und Frank Reitinger: „TurmXgames bringt das TV-Show-Erlebnis nach Brühl. Wie in einer TV-Gameshow treten dabei zwei oder mehrere Teams gegeneinander an und messen sich in Spielen in den Bereichen Wissen, Geschicklichkeit, Sport und Adrenalin.“ Jetzt hat der Bilderbogen den Selbsttest gemacht und die „TurmXgames“ gespielt.
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Und so lief das Ganze ab: Mit sechs sehr spielaffinen Personen – drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 19 und 66 Jahren – haben wir uns an einem nasskalten Februar-Nachmittag beim TurmX (Kurfürstenstraße 58) getroffen. Dort befindet sich nicht nur Europas höchster urbaner Kletterturm, sondern seit November 2025 auch die Heimat der „TurmXgames“. In gut geheizten Räumlichkeiten erwartete uns die Moderatorin Nina. 10 bis 12 ganz unterschiedliche Spiele kündigte sie uns an, die in verschiedenen Räumen des Turmes untergebracht sind. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt mit der Auslosung der Teams los. Wir traten in drei Zweierteams gegeneinander an: ein Damenteam mit Jolanda und Anne, ein Herrenteam mit Peter und Tobias sowie ein gemischtes Team mit Doro und Alfred. Der Modus ist einfach. Pro Spiel werden Punkte an die Teams verteilt. Drei Punkte für den Sieger eines Spiels, zwei Punkte für Platz 2, ein Punkt für Platz 3. Am Ende werden alle gesammelten Punkte zusammenaddiert und der Sieger gekürt.
Brühl darf sich freuen: Am Samstag, 14. März 2026, wird die Hütte wieder zum Beben gebracht! Um 21 Uhr heißt es bereits zum dritten Mal in Folge: Bühne frei für „Die Band vom Herrn Wolf“ – und für einen Abend voller Energie, Leidenschaft und musikalischer Gänsehautmomente.
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Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 durch Sänger und Gitarrist Frank Wolf und Bassist Sascha Besse steht die Band für ehrlichen, handgemachten Sound zwischen Alternative Rock, Independent und Folk. Was einst in Brühl begann, führte die Musiker 2019 sogar bis auf die Bühne des Festivals „Rock gegen Hunger“ der Welthungerhilfe in der Kölner Live Music Hall – ein echtes Highlight in der Bandgeschichte. Und doch gilt: Am schönsten ist es immer noch zuhause. Die heimischen Bühnen, das vertraute Publikum und die besondere Atmosphäre in Brühl machen jedes Konzert zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)
Vor 205 Jahren
Bewerbung um das Lehrerseminar

Arbeiten Verwaltungen dem Volksmund folgend eher langsam, so machte man im Brühl des Jahres 1821 eine löbliche Ausnahme die weitreichende Folgen haben sollte: nur wenige Tage nachdem der Rat der Stadt Brühl den Entschluss gefasst hatte, die leerstehenden Klostergebäude dem preußischen Staat als Räumlichkeiten für ein Lehrerseminar zur Verfügung zu stellen, wurde dies durch die offizielle Bewerbung in die notwendigen Bahnen geleitet: Am 8. März 1821 erfolgte die Eingabe der Brühler Stadtväter am Königlich preußischen Ministerium in Berlin. Brühl hatte seine Hausaufgaben im Zuge der Bewerbung sehr gut gemacht und erhielt den Zuschlag: Von 1823 bis 1925, also über 100 Jahre lang hatte das Lehrerseminar Bestand.

Vor 360 Jahren
Tod durch die Pest
Die Gebausie Gesellschaft für Bauen und Wohnen hat ein weiteres größeres Bauvorhaben in Brühl angestoßen. Sie plant ihre bestehenden Häuser in der Liblarer Straße 92 bis 108 ab Ende 2027 abzureißen und an gleicher Stelle ab 2028 neun neue Wohngebäude mit rund 80 neuen Wohnungen und einigen Tiefgaragen zu errichten. Damit kommen rund 30 Wohnungen im Vergleich zum aktuellen Istzustand hinzu. Kostenpunkt: rund 25 Millionen Euro.

Am 25. April steigt wieder der von den Brühler Helden veranstaltete große Zumba 3.0 Marathon Brühl. Die Anmeldungen zu diesem Topevent sind ab sofort geöffnet! „Mach dich bereit für ein unvergessliches Zumba-Event voller Energie, Beats und guter Laune!“ heißt es in der Einladung von Kahramanlar. „Drei Stunden tanzen, schwitzen und gemeinsam feiern. Coole Choreos, eine starke Community und pure Motivation warten auf dich!“

Im Brüneo, Marie-Curie-Straße 3, ist noch bis zum 22. März die Ausstellung „Lyrik und Kunst“ des Projektes „Wolke 7“ zu sehen. Das Projekt „Wolke 7“ basiert auf der Idee, Lyrik und Bildkunst zu verbinden. Beziehungen, Partnerschaften, die Liebe und das Leben beschäftigen uns alle und sollten der gedankliche Rahmen hierfür sein.

(tg) Petra Möllers wurde in Plößberg geboren und zog 1984 mit Anfang Dreißig nach Brühl. Die längste Zeit ihres Lebens lebt Petra Möllers nun in Brühl. In dieser Zeit war sie 30 Jahre voll berufstätig und hat drei Töchter großgezogen.

Die Künstlerin ist im damals streng katholischen Fulda groß geworden und hat als Schülerin Kunst und Architektur geliebt und viel kreativ gearbeitet. Da ein Studium dieser Künste für sie aber nicht in Frage kam, besuchte sie eine Fachhochschule. Wegen der Liebe ist Petra Möllers ins Rheinland gekommen, erst nach Zülpich und dann nach Brühl. Mit dem abgeschlossenen Studium in der Tasche begann sie bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ihren beruflichen Weg, erst in der Verwaltung in Köln und später in Bonn.
Hier lernte sie die liebenswerte Art der Rheinländer kennen. Als Hausfrau und Mutter lernte sie Brühl von seiner charmanten Art kennen. „Ich habe mich hier auf Anhieb wohl gefühlt“, sagt sie. 2003 begann Petra Möllers aktiv in Farben zu schwelgen und diese auf die Leinwand zu bringen.
Mit blauen Gouachfarben experimentierte die Autodidaktin auf über drei Quadratmeter großen, selbstgebauten Keilrahmen.
Sie entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben ermöglichen, zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Emotionen und Phantasien hinzu. Endlich konnte die Malerin Farben und Formen freien Raum geben. Die ersten 30 Gemälde entstanden wie von selbst.
Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde durch den Kölner Künstler Leonard Giesecke und ARTE Fact, Bonn vorangebracht. Sie erweiterte ihr künstlerisches Spektrum, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen und Formen erzeugte.
Bis heute hat sie 34 Ausstellungen ausgerichtet. In ihrer jüngsten Schaffensphase drückt die Künstlerin ihre Lebensfreude mit der Farbe Grün aus. Grün strahlt hier Ruhe und Weite aus und lässt andere Farben noch mehr hervortreten.
In ihrer neuen Ausstellung „Geheimnis der Farben“ zeigt Petra Möllers in der RathausGalerie vom 19. bis 30. März Gemälde aus allen Schaffensphasen. Jeder Besucher kann sich von der kraftvollen Dynamik der Farben in ihren Bann ziehen lassen. „Diese Ausstellung kann Farbspuren im Kopf hinterlassen“, sagt sie. „Sie ist abstrakt, aber bodenständig – eben typisch Brühl.“
Ich lebe in Brühl seit ....
1984 wegen der Liebe.
Am besten gefallen mir an Brühl ....