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Umfrage: Auto, E-Bike oder Scooter – Nutzen Sie die Elektromobilität?

Die beliebte Auto- und Freizeitshow „Mobiles Brühl“ bot kürzlich wieder allen Interessierten die Gelegenheit, sich über die vielfältigen Möglichkeiten auch der Elektromobilität bei Autos, E-Bikes und Scootern zu informieren. Bei strahlendem Sonnenschein wurde reichlich davon Gebrauch gemacht. Wir haben uns unter den Besuchern umgehört und gefragt, inwieweit sie schon die Elektromobilität nutzen.


U Willerscheidt IMGL0250

Tobias Willerscheidt:

Ich habe ein E-Bike, das ich im Sommer mehr nutze als im Winter. Ich lade es in der Firma auf. Ich habe keinen Scooter oder ein E-Auto.


 

Andi Reisner mit Jenny:

Nein. Ich fahre kein E-Bike, bin mit meinem normalen Fahrrad aber trotzdem schon auf dem Rodderweg geblitzt worden. Ich fahre sehr gerne Rad und habe sogar ein Musikstück dazu gemacht mit dem Titel „Das Radfahren“. Mein Auto nutze ich nicht oft und dann meistens für Fernstrecken. Bei Scootern ärgert mich, dass sie überall rumstehen. Generell finde ich es schade, dass in Fernzügen die Mitnahme von Fahrrädern oft nicht erlaubt ist.


U Heitgen IMGL0225

Robin Heitgen:

Noch nicht. Wenn ich umsteige, dann auf ein Elektroauto. Ich bin interessiert, aber das hängt vom Budget ab. Wir haben noch zwei Autos, die hoffentlich noch lange halten. Ich fahre auch viel mit dem Fahrrad, z.B. die 5 km zur Arbeit regelmäßig.


U Holderried

Simone Holderried:

Ich fahre bislang vor allem mit meinem klassischen Fahrrad. Manchmal nutze ich das E-Bike meiner Frau und freue mich immer, mit wie wenig Aufwand ich zügig von A nach B komme. Bei Bedarf habe ich auch gerne ein E-Auto der Stadtwerke-Flotte ausgeliehen, aber dieses Angebot gibt es ja leider nicht mehr. An der Elektrifizierung der Kraftwagen führt kein Weg vorbei, die aktuellen Spritpreise zeigen ja, wie absurd es ist, trotz Alternativen an fossilen Brennstoffen festzuhalten. Ich verstehe allerdings nicht, warum hier auf der „mobiles Brühl“ Schau, so viele elektrische SUVs stehen – wenn schon Auto, dann bitte klein, wendig und elektrisch – und bezahlbar.


U Lennarz IMGL0255

Simone und Gerd Lennarz:

Nein, das ist auch bis jetzt nicht geplant. Allerdings können wir uns beim Fahrrad die Umstellung auf ein E-Bike vorstellen. Wir haben schon bei einigen unserer Freunde aus der Generation 50+ E-Bikes gesehen, uns aber noch nicht konkret erkundigt. Wir werden uns dann im Einzelhandel individuell in einem Fachgeschäft erkundigen.


U Ilka IMGL0226

Melanie und Alexander Ilka:

Nein. Die Anschaffung eines E-Autos ist uns noch zu teuer. Außerdem haben wir gestern unseren Cupra mit 333 PS ausgeliefert bekommen und der muss noch eingefahren werden. Wir haben aber ein kleines Balkonkraftwerk mit Speicher, das wunderbar funktioniert.


U BMuench IMGL0261

Bernhard Münch:

E-Bikes nutze ich seit knapp 10 Jahren. Praktisch und bei längeren Fahren eine nette Unterstützung. Vor gut zwei Jahren haben wir unseren Verbrenner-Smart gegen einen jungen gebrauchten Smart EQ eingetauscht. Für kurze Strecken in Brühl und Umgebung das perfekte Auto. Langstrecke möchte und kann man damit allerdings nicht fahren. Bei 160 km ist eben Schluss – und das nur bei gutem E-Auto-Wetter. Im Winter sind es auch gerne mal weniger als 100 km.


U Janni IMGL0233

Jani Petropoulos:

Nein. Das ist mir suspekt. Ich komme aus der Elektrotechnik und bin auch nicht dagegen. Aber es stellt sich die Frage, wie die seltenen Erden für die Akkus produziert werden. Wir erzeugen viel Energie aus Kohle- und Gaskraftwerken, um den Bedarf zu decken. Und diese Energie ist alles andere als grün. Bei den erneuerbaren Energien gibt es den Nachteil, dass die produzierte Energie meistens nicht sofort genutzt wird und gespeichert werden muss. Dabei kommt es zu Verlusten. Ich fahre ein normales Auto und gelegentlich mit meinem Hollandrad.


Eine Umfrage von Tobias Gonscherowski (Text) und Bernhard Münch (Fotos)