Die Stadtwerke Brühl leisten ihren Beitrag dazu, eine zuverlässige Infrastruktur für die Elektromobilität in Brühl aufzubauen. Bereits heute stehen elf öffentliche Ladesäulen mit insgesamt 22 Ladesteckplätzen im Brühler Stadtgebiet zur Verfügung.
Nach der erfolgreichen Testphase wird die BrühlStrom®-Ladekarte jetzt allen Interessenten zu neuen Konditionen angeboten. Alle Kunden der Stadtwerke Brühl profitieren dabei von der günstigen, monatlichen Grundgebühr von 1 Euro und attraktiven Verbrauchspreisen. Nicht-Stadtwerkekunden erhalten die Karte für 5 Euro pro Monat. Mit der persönlichen BrühlStrom®-Ladekarte wird das „Auftanken“ Ihres Elektroautos zum Kinderspiel: Einfach die Karte an der vorgesehenen Position an die Ladesäule halten. Neueste RFID-Technologien erkennen kontaktlos die Berechtigung und ermöglichen das Aufladen. Ganz ohne Bargeld, bequem per Lastschrift.
Weiterlesen: Die BrühlStrom®-Ladekarte: Brühl fährt ab auf Elektromobilität - PROMOTION
Bereits seit elf Jahren öffnen in Brühl einmal im Jahr Künstler ihre Ateliertüren. Am 5. und 6. September können interessierte Besucher die Künstler in ihren Arbeits- oder auch Wohnräumen aufsuchen und erhalten so Einsicht in deren Tätigkeit.
Malerei, Grafik, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst, Design, Schmuck und Keramik sind vertreten. Die Künstler geben gerne Auskunft über Arbeitsweise und Techniken, und sie präsentieren ihre Werke und Produkte. Und das Beste, viele dieser Werke können auch erworben werden. Die IG Brühler Künstler, als Veranstalter der Aktion, möchte damit auf die Vielseitigkeit der Kunstschaffenden in der Kulturstadt Brühl aufmerksam machen. Die Künstler freuen sich auf viele Besucher. Wichtiger Hinweis: Alle Besucher werden gebeten, die an den beiden Veranstaltungstagen geltenden Corona-Vorschriften zu beachten. Diese Künstler nehmen teil:
Weiterlesen: Offen Ateliers in Brühl - Brühler Künstler laden zu Besuch ein
(tg) Susanne Riemer wurde 1972 in Bonn geboren, verbrachte aber fast ihr gesamtes bisheriges Leben in Brühl. Seit vielen Jahren gehört die Mutter von zwei Töchtern zu den gefragtesten Jazz-Trompeterinnen Deutschlands. Ihre Liebe zu dem Instrument entdeckte sie einst im Musikunterricht von Christina Kröne am Max Ernst Gymnasium. Danach spielte sie in der Bigband unter der Leitung von Elmar Frey.
Nach dem Abitur studierte Susanne Riemer an der bekannten Folkwang-Hochschule in Essen Jazz-Trompete und Jazz-Klavier und schloss das Studium bereits im Alter von 24 Jahren erfolgreich ab. Parallel zum Studium nahm die Musikerin Unterricht in Gesang, Komposition, Arrangement und klassische Trompete.
Liebe Leser,
in Nordrhein-Westfalen gehen die Sommerferien zu Ende.
Auf die Schüler wartet mit Beginn des neuen Schuljahres dann die Maskenpflicht auch während des Unterrichts. An diesem Beispiel sieht man, dass die Corona-Pandemie noch lange nicht ausgestanden ist. Die erneut steigenden Ansteckungszahlen in ganz Deutschland belegen, dass wir uns mit den Folgen der Pandemie und den nötigen Sonderregelungen noch einige Zeit lang leben müssen.
In Corona-Zeiten ist und bleibt eben alles anders. Das gilt dann natürlich auch für den inzwischen angelaufenen Wahlkampf. Am 13. September sind die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Kommunalwahl aufgerufen. Gewählt werden die Bürgermeister und die Mitglieder des Stadtrates. In Brühl bewerben sich vier Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters. Holger Köllejan (CDU), Matthias Welpmann (Grüne) und Hans Hermann Tirre (FDP) wollen Amtsinhaber Dieter Freytag (SPD) ablösen. Die Herausforderer und der Bürgermeister haben nun in den Wahlkampfmodus geschaltet und versuchen, bei den Wählern in Brühl mit ihren Themen zu punkten.
Was die Menschen in der Schlossstadt tatsächlich bewegt, haben sie uns in unserer Umfrage erzählt. Genannt wurden vor allem Themen wie die Ausstattung von Kindergärten und Schulen, der Erhalt und Ausbau des Fahrradwegenetzes, die Attraktivitätssteigerung der Innenstadt sowie die Folgen der Kaufhof-Schließung. Es gibt also viele „heiße Eisen“ die unsere Kommunalpolitiker nach der Wahl anpacken können.
Sie müssen sich dann an ihren Worten und Versprechungen messen lassen und zeigen, dass sie den Willen der Bürger bei ihren Entscheidungen auch berücksichtigen. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, war das längst nicht immer der Fall: Stichwort Abriss und Neubau des Rathausflügels.
Während die Parteien um die Wählerstimmen ringen, kämpfen viele Einzelhändler und Gastronomen mit den aktuellen Folgen von COVID19. Das Beispiel von Rüdiger Tillmann und seiner „Kornkammer“ zeigt, wie hart viele Selbständige von den Folgen der Pandemie getroffen wurden und wie schwer der Weg zurück in die Normalität und zu früheren Umsätzen ist. Im Gespräch mit dem Bilderbogen berichtet der Eventgastronom von seinen Erfahrungen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser Ausgabe Ihres Brühler Bilderbogen.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen #
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
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Die Spannung steigt. In knapp sechs Wochen findet in Nordrhein-Westfalen am 13. September die Kommunalwahl statt. Die Parteien sind längst in den Wahlkampf gestartet und versuchen, die Wähler mit ihren Programmen zu überzeugen. In Brühl bewerben sich zudem vier Kandidaten um das Amt des Bürgermeisters. In unserer Umfrage wollten wir wissen, welche Themen den Brühlerinnen und Brühlern am wichtigsten sind.
Franca Dietz mit den Töchtern Tilda und Greta:
Die Kindergärten und Schulen müssen besser ausgestattet werden. Da haben wir in Brühl noch einen großen Nachholbedarf. Gut fand ich aber, dass die Stadt die Kosten in der Corona-Zeit übernommen hat. Das haben nicht alle Städte so gehandhabt. Ansonsten fühlen wir uns sehr wohl in Brühl. Und schließlich hoffe ich, dass der Kaufhof doch noch erhalten wird.
„Die Wiedereröffnung war sehr bewegend”
Vor drei Jahren eröffnete Rüdiger Tillmann in der Kurfürstenstraße 58-60 die „Kornkammer”. Dort verwirklichte der 48-Jährige seinen Traum, eine besondere Location zu schaffen, in der den Gästen die vielfältigsten Möglichkeiten geboten werden. „Konzerte, Tagungen, Lesungen, Kleinkunst, Hochzeiten, private Feiern – wir veranstalten Kultur in Brühl!” – mit Liebe, Charme & Niveau” lautet das Motto der Kornkammer. Dieses Konzept ging immer besser auf. Nach drei Jahren harter Arbeit war Rüdiger Tillmann bereit, nochmals zu investieren und durchzustarten. Dann kam Corona.
„Die Kornkammer im März schließen zu müssen, war hart”, sagt der Gastronom. „Auch meine anderen Standbeine sind so sehr in der Veranstaltungsbranche verstrickt, da ging auch nichts. Und wenn wir uns umgeschaut haben, lief rund um uns herum in den benachbarten Betrieben das Leben ganz normal weiter. Die Handwerker und viele andere auch durften arbeiten. Wir nicht.” Von einem Tag auf den anderen brachen die Einnahmen vollständig weg, Veranstaltungen mussten abgesagt werden, alle geplante Familienfeiern bis August fielen aus. Das volle Corona-Programm eben. Bis heute.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Rüdiger Tillmann, Eventgastronom
Meine wichtigsten Themen sind Wohnen und Handel
Die SPD schickt den amtierenden Bürgermeister Dieter Freytag ins Rennen. Der 65-jährige Familienvater von sechs Kindern wurde 2014 in der Stichwahl mit 60,8 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Zuvor war der Diplom-Volkswirt u.a. von 1991 bis 2014 Kämmerer der Stadt Brühl.
Brühl bedeutet in drei Worten für mich:
Leben, Freundschaft, Heimat.
„Citymanagement wird zur Chefsache”
Der Diplom-Kaufmann Holger Köllejan kandidiert für die CDU für das Amt des Bürgermeisters. Der 49-Jährige sitzt seit 11 Jahren im Stadtrat und ist seit 2017 der CDU-Fraktionsvorsitzende. Der verheiratete Familienvater von vier Kindern leitet seit neun Jahren die Kölner Niederlassung eines schwedischen Personalberatungsunternehmens.
Brühl bedeutet in drei Worten für mich:
Heimat, Gemeinschaft und Lebensgefühl.
Weiterlesen: Fünf Fragen an Bürgermeisterkandidat Holger Köllejan, CDU
(tg) Nathalie Menke wurde 1976 in Brühl geboren. Sie besuchte das St. Ursula Gymnasium und bestand 1996 das Abitur. Für ihre damalige Abiturzeitung schoss sie die Fotos. Als die Bilder „richtig toll” geworden sind, war ihr Interesse am Fotografieren so groß geworden, dass sie erst ein Praktikum und später eine Lehre bei einem Fotografen in Erftstadt erfolgreich absolvierte. Ihr weiterer Berufsweg war vorgezeichnet.
Bis 2004 arbeitete sie in einer Werbeagentur in Erftstadt und fotografierte für sie als Leiterin des Fotostudios für Kataloge, Werbung und Mode. „In der Zeit habe ich auch sehr viel für die Modefotos bügeln müssen”, lacht die 44-jährige Mutter einer inzwischen volljährigen Tochter. Zu den Kunden der Agentur zählten der Camel Shop, Lucky Strike, die Firma Mülhens (4711) und viele weitere namhafe Unternehmen.
Verlagssonderveröffentlichung
Besonderen Komfort bietet das Marienhospital Brühl seit Juli seinen Patienten und Besuchern. Dank einer neu entwickelten App ko?nnen Angehörige einfach und schnell einen Besuchstermin buchen.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Statt händischer und aufwändiger Registrierung der Besucher, die anfänglich vor dem Krankenhaus stattgefunden hat, ist die Online-Anmeldung von zuhause aus eine Erleichterung und gute Alternative.
„Die Corona-Lage ist für Patienten, Besucher und Mitarbeitende eine große Herausforderung. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach Verbesserungen und kreativen Lösungen“, sagt Pflegedirektor Kai Mückenhaupt. Die ersten Erfahrungen sind überwiegend positiv.
Sicherheit und Schutz für alle
Liebe Leser,
nach langen drei Monaten sind wir wieder mit einer Ausgabe des Brühler Bilderbogen da. Als Brühler Kulturmagazin hat sich für uns natürlich auch alles geändert. Zwar kehrte mittlerweile in unserer Innenstadt so etwas wie „optische Normalität“ ein
- Geschäfte und Gastronomie haben wieder unter strengen Auflagen geöffnet – aber dennoch müssen wir bis heute auf vieles Liebgewonnene verzichten.
Dazu zählt auch die vielfältige und bunte Brühler Kultur mit Ausstellungen, Konzerten und Veranstaltungen. Ob Künstler, Musiker, der große Bereich der Veranstaltungstechnik und auch die Orte, wo Veranstaltungen stattfinden: Die Menschen, die in diesem großen Umfeld als Selbstständige mit eigener Firma und Angestellten ihr Brot verdient haben, stehen heute in großer Zahl vor dem Nichts und fürchten um ihre Existenz. Die Vielzahl von Brühler Veranstaltungen über das ganze Jahr bemerkt man erst dann, wenn die Absagen per Mail in unsere Redaktion reinflattern.
Gerade private, kleinere Veranstaltungsorte wie etwa die „Kornkammer“, die sich jetzt über Jahre zu einem privaten Brühler Kulturevent-Juwel entwickelt hat, trifft es sehr hart. Wer nun der Meinung ist, Kultur wäre Luxus und man könnte ruhig darauf verzichten, sollte sich an die Zeit des Zuhause-Seins vor wenigen Wochen erinnern. Wie oft hörte man zum Zeitvertreib Musik im Radio, schaute sich im TV Kultur-Reportagen an oder buchte sogar einen TV-Streamingdienst, um spannende Spielfilme zu genießen? Kultur ist eben allgegenwärtig und definitiv „systemrelevant“ für ein glückliches Leben und für neue Inspirationen im Alltag.
Auch wir als Redaktion müssen uns den neuen Gegebenheiten anpassen. Der Brühler Bilderbogen kann sich dabei glücklich schätzen, dass uns alle langjährigen Anzeigenkunden die Treue gehalten haben und wir unser Kulturmagazin jetzt wieder im Juli produzieren können. Und deshalb haben wir Ihnen diesmal auch unsere Umfrage gewidmet. Vielen, herzlichen Dank hierfür an dieser Stelle.
Außerdem zieht Bürgermeister Dieter Freytag exklusiv für den Bilderbogen seine ganz persönliche 100-Tage-Corona-Bilanz.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre der Juli-Ausgabe.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 ·
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
PROMOTON
Das Karlsbad Brühl ist erfolgreich in die Freibadsaison 2020 gestartet. Aufgrund der geltenden Hygiene- und Abstandregeln ist der Freibadbereich auf den Besuch von 750 Personen begrenzt. Eintrittskarten sind ausschließlich vorab auf der Homepage www.karlsbad-bruehl.de mit dem neuen E-Ticketsystem erhältlich.
So einfach geht's: Auf der Startseite von www.karlsbad-bruehl.de das runde, magentafarbene Symbol E-TICKET anklicken. Sie werden in den Anmeldebereich weitergeleitet. Dort können Sie dann einen eigenen Account erstellen. Voraussetzung hierfür ist eine E-Mail-Adresse von Ihnen, über welche die Einrichtung Ihres persönlichen Accounts automatisch abgeschlossen wird. Sobald Ihr Account aktiviert ist, können Sie sich über Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Passwort jederzeit bequem ein- und ausloggen sowie E-Tickets buchen. Einfach den gewünschten Tag für den Besuch und den Tarif anklicken, zum Warenkorb gehen und bezahlen. Als Zahlmethoden stehen Visa, Paypal, Maestro, Mastercard, paydirekt und Giropay zur Auswahl.
Weiterlesen: So einfach geht’s: E-Ticket des Karlsbad Brühl - PROMOTION
Nach dem Lockdown am 16. März mussten die meisten Brühler Einzelhandelsgeschäfte für mehrere Wochen schließen. Von heute auf morgen brachen Einnahmen weg, während die Fixkosten blieben. In diesen harten Zeiten waren Durchhaltevermögen, finanzielle Weitsicht, Kreativität und eine gehörige Portion Optimismus gefragt.
Bei vielen Einzelhändlern zahlte es sich in der Krise aus, dass sie sich in guten Zeiten mit großem persönlichen Einsatz um ihre treuen Stammkunden gekümmert haben. Denn den guten Service ihres Stammgeschäftes wissen die Kunden zu schätzen. Erst recht in schwierigen Tagen wie diesen. So konnten viele Brühler Einzelhändler die Situation etwas besser überstehen. Aber klar ist auch. Fast alle haben ein dickes Minus zu verzeichnen, das auszugleichen noch einige Zeit brauchen wird.
Claudia Wesseler vom Geschäft „Hingucker”:
Die ersten Wochen nach dem Neustart liefen gut. Wenn es so weitergeht, macht mir das Hoffnung, dass die weggebrochenen Umsätze durch den Lockdown etwas aufgefangen werden können. Man merkt aber auch, dass einige Leute weniger Geld haben und sich auch nur weniger leisten können. Wir müssen jetzt die langfristige Entwicklung abwarten. Es war positiv zu sehen, dass einem die Stammkunden treu geblieben sind. Sie haben sich gemeldet und gefragt, wie sie mich unterstützen könnten. Das hat mich sehr gerührt. Da hat sich die enge Kundenbindung bewährt. Das ist der Vorteil von kleineren Geschäften. Wir waren in der Zeit des Lockdowns nicht untätig und haben versucht, über die Stammkunden Geschäfte zu generieren. Für sie haben wir Pakete geschnürt und ausgeliefert oder Gutscheine verkauft. Das hat mich aufgebaut. Gute Beratung und Service lohnen sich.
Weiterlesen: Umfrage: Wie lief der Neustart nach dem Lockdown in Ihrem Geschäft?
Die Boulefreunde Brühl haben schon länger den Spielbetrieb wieder aufgenommen. Nach dem großen Erfolg mit der Veranstaltung „Heimat am Schloss – Geschichte und Boule für Jedermann“ im Juni, bei der über 60 Zuschauer begrüßt werden konnten, kommt es nun zu einer Fortsetzung. Am 15, Juli um 16 Uhr gibt es das nächste Turnier in der Serie.
Im Mittelpunkt der Heimatgeschichte standen der Neubau von Schloss Augustusburg und die Personen, die sich bei der Planung, dem Bau und der Gestaltung des Barock-Schlosses hervorgetan haben. Für die Texte der Veranstaltung hatte der Brühler Heimatkundler Bernhard Münch wieder in sein Archiv gegriffen, um Einblicke in das Leben, die Geschichte und die besonderen Anekdoten der vergangenen Epochen zu ermöglichen. Denn gerade die persönlichen Erlebnisse der einzelnen Protagonisten machen Geschichte lebendig und erlebbar.
Das Max Ernst-Stipendium wurde in diesem Jahr zum 50. Mal vergeben. Zur Feier des besonderen Jubiläums wurde eine Publikation erstellt. Autorin des von der Stadt Brühl herausgegebenen Buches ist die Kunsthistorikerin Brigitte Freericks. Dabei wurde sie von Dr. Jürgen Pech, der künstlerischer Leiter des Max Ernst Museums Brühl des LVR, unterstützt.
Am 16. März kam Deutschland weitgehend zum Stillstand. Bund und Länder hatten wegen der sich rasant ausbreitenden Corona-Pandemie den Lockdown beschlossen. Kindergärten, Schulen und Universitäten wurden geschlossen, fast alle Geschäfte machten dicht, alle Veranstaltungen wurden abgesagt. Das öffentliche Leben kam zum Stillstand, strenge Kontaktregeln galten. Ab Mitte Mai erfolgten dann die ersten Lockerungen der strengen Bestimmungen. Inzwischen hat sich vieles wieder einigermaßen normalisiert, aber längst noch nicht alles. Exakt 100 Tage nach dem Lockdown hat Bürgermeister Dieter Freytag im persönlichen Gespräch mit dem Brühler Bürgerbogen Bilanz gezogen.
„Im Ergebnis sind wir in Brühl und Deutschland insgesamt bisher sehr gut durch die Krise gekommen”, sagt Dieter Freytag. „Wir kennen die internationalen Zahlen. Wenn man auf die 100 Tage zurückguckt, erinnern wir uns daran, dass das damals Prägende die allgemeine Verunsicherung war. Wir waren mehr oder weniger abhängig von der Meinung einiger bekannter Virologen. Ob das aber alles stimmte, was die sagten, wussten wir nicht.”
Kurz vorher wurde in Brühl noch ganz normal und weitgehend unbeschwert Karneval gefeiert. „Man war getragen von dem Gedanken: 'Wir gucken mal, wo wir handeln müssen, aber im Grunde lassen wir es weiterlaufen wie bisher.' Dann kam der Lockdown, der problematisch war”, so der Bürgermeister. „Aber wir waren ganz gut vorbereitet. Wir hatten schon Ende Februar einen Krisenstab eingerichtet. Wir haben die Kommunikationsstrukturen zum Kreis und zum Gesundheitsamt aufgebaut.”
Das Corona-Virus breitete sich auch in Brühl aus. Die höchsten Fallzahlen waren in den ersten beiden April-Wochen zu verzeichnen. „Um den 8. April hatten wir die Spitzenwerte mit 56 infizierten Fällen und einer deutlich höheren Zahl an Quarantänefällen. Dann kamen leider auch die ersten Todesfälle”, berichtet Dieter Freytag. Bis heute sind 13 Menschen in Brühl mit COVID19 verstorben, ausschließlich ältere Menschen, das „jüngste” Opfer war 72 Jahre alt. „Die Zahlen gingen dann sukzessive zurück bis auf den einen Vorfall im Marienhospital. Wir sind jetzt seit etlichen Tagen bei null Infizierten. Teilweise hatten wir auch null Personen in Quarantäne“. In Brühl haben wir aktuell (Stand 25. Juni) zwei, im ganzen Rhein-Erft-Kreis 14 Fälle.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Bürgermeister Dieter Freytag: „Meine 100-Tage-Corona-Bilanz”
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