„Bei uns geht man klein hinein und kommt groß heraus”
(tg) Es geht wieder los. Mit einer Reihe von spannenden Veranstaltungen meldet sich die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl, kurz KuMS, wieder zurück im Brühler Veranstaltungskalender. Im April gibt es wieder Konzerte, Ausstellungen und Workshops. Wir haben uns mit Elmar Frey, dem künstlerischen Leiter der KuMS, zum persönlichen Gespräch getroffen.
Schon seit Monaten gibt es in der KuMS einen uneingeschränkten, regulären Unterricht. Im Februar gewannen wieder zehn SchülerInnen der Einrichtung Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert”, doch das Preisträgerkonzert musste leider wegen der damals geltenden Corona-Auflagen noch ausfallen. Das ändert sich jetzt.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Elmar Frey, KuMS-Leiter
Wie gut ist Brühl auf eine etwaige Flüchtlingswelle aus der Ukraine vorbereitet? Andreas Zimmermann (Fachbereichsleiter Soziales) und Daniela Kilian (Stabsstelle Integration), von der Brühler Stadtverwaltung geben Antworten.
BBB: Wie bereitet sich die Stadt Brühl auf die mögliche Ankunft von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vor?
Zimmermann: Derzeit wird die Turnhalle des Max-Ernst-Gymnasiums hergerichtet, um den geflüchteten Menschen eine Unterkunft zu bieten. Sämtliche weitere Möglichkeiten werden überprüft. Die Menschen werden derzeit auch in den bestehenden Unterkünften für Geflüchtete aufgenommen. Private Angebote werden überprüft, auch weitere städtische Objekte
Kilian: Außerdem wurden eine Hotline und ein E-Mail-Postfach eingerichtet, an die sich schutzsuchende Personen aus der Ukraine in Brühl wenden können, um alle relevanten Informationen zum Prozedere der Anmeldung, zu leistungsrechtlichen Fragen inklusive der Krankenhilfe, der möglichen Schulpflicht und weiterer Betreuungsangebote sowie Unterstützungsangebote allgemein zu erhalten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Hotline 02232/79-7171.
BBB: Wie viele Flüchtlinge können sofort versorgt werden?
Albert Rau wurde 1953 in Pingsdorf geboren. Nach dem Abitur am städtischen Gymnasium, dem heutigen Max Ernst Gymnasium, studierte er in Bonn und ein Jahr an der University of Victoria auf Vancouver Island Anglistik und Sport. 1975 verbrachte er erstmals drei Monate in Kanada und lernte dabei Land und Leute kennen und lieben. Er interessierte sich vor allem für die kanadische Literatur und hat zusätzlich an der erstmaligen Verschriftlichung von Nitinat, einer indigenen Sprache von der Westküste Kanadas, mitgearbeitet.
Zurück in Deutschland schloss Albert Rau sein Studium ab. Seine Referendarzeit verbrachte er von 1981 bis 1983 am Max Ernst Gymnasium u.a. bei Lee Chegwidden. Danach unterrichtete er Englisch und Sport am erzbischöflichen St. Ursula Gymnasium. Abgesehen von dem Studienjahr in Kanada und zwei Jahren in einem Studentenwohnheim in Bonn lebt der verheiratete Familienvater von zwei Kindern und drei Enkeln in Brühl. In seiner Heimatstadt hat er sich auch viele Jahre für die CDU im Brühler Stadtrat engagiert. Heute noch sitzt er als sachkundiger Bürger im Ausschuss für Kultur, Partnerschaften und Tourismus.
Im Jahr 1979 gehörte Albert Rau zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für Kanada-Studien der deutschsprachigen Länder Österreich, Deutschland und der Schweiz. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Werk von kanadischen Autoren und Dramatikern und organisiert u.a. Lesungen und Vortragsreisen. Zu den bekanntesten kanadischen SchriftstellerInnen zählen Margaret Atwood, Michael Ondaatje (Der englische Patient) und die Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro.
Der 68-Jährige hat auch einige Bücher herausgebracht, u.a. „Interpretationshilfen für Schüler” zu Margaret Atwoods „The Handmaid's Tale” oder den Band „English-Canadian Drama in the New Millennium” sowie zwei Textausgaben von kanadischen Kurzgeschichten. Außerdem hat Albert Rau seit 2007 einen Lehrauftrag zum „Kanadischen Theater” an der Universität zu Köln.
Seine besonderen Kenntnisse Kanadas teilt Albert Rau im April mit den Besuchern des ZOOM Kinos, das ab dem 7. April eine Reihe zu kanadischen Literaturverfilmungen zeigt. Zur Literatur Kanadas und den Filmen wird der Kanada-Experte eine kurze Einführung geben. „Ich freue mich darauf, die Leute für Kanada zu begeistern”, sagt Albert Rau.
Ich lebe in Brühl....
seit meiner Geburt im Jahr 1953, nur kurz unterbrochen von einem Studienjahr in Kanada und zwei Jahren im Studentenwohnheim in Bonn.
Vorbereitungen im KarlsBad laufen auf Hochtouren – Hallenbad erhält neue Duschen
Der Sommer kann kommen: Ab 1. Mai startet der Freibadbereich des KarlsBades frisch herausgeputzt in die neue Saison. Gleichzeitig schließt das Hallenbad bis zum Herbst. Die Zeit wird genutzt, um die Duschen grundlegend zu modernisieren.
Bereits seit Anfang März laufen die Vorbereitungen, um das Freibad aus dem Winterschlaf aufzuwecken und auf die neue Freiluftsaison vorzubereiten. Mit einer vorgeheizten Wohlfühl-Wassertemperatur steht es täglich ab Anfang Mai wieder den schwimmbegeisterten Brühlerinnen und Brühlern offen. Erneut wird auch in dieser Saison das werktägliche Frühschwimmen angeboten. Ideal für alle, die mit gesunder Bewegung fit in den Tag starten möchten. Die Sauna ist ebenfalls weiterhin regulär geöffnet.
Weiterlesen: KarlsBad: Freibad-Saison startet im Mai (PROMOTION)
Seit mehreren Jahren ist das Brühler Krankenhaus eine hundertprozentige Tochter der Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH (kurz: GFO). Jetzt ist das Krankenhaus rückwirkend seit dem 1. Januar 2022 in diese Trägerschaft integriert und heißt GFO Klinik Brühl – Marienhospital. Für die rund 500 Mitarbeitenden des Krankenhauses ändert sich nichts, die Umfirmierung hat keine Auswirkungen auf Arbeitsverträge und Dienstzugehörigkeit.
Liebe Leser,
in den letzten Tagen fegte ein Sturmtief nach dem anderen übers Land. Das Wetter ist ungemütlich und der Aufenthalt im Freien bisweilen nicht ungefährlich. Da kann einem die Lust auf einen schönen Spaziergang im Schlosspark oder anderswo vergehen. Die Lust auf und das Verständnis für die selbst ernannten „Spaziergänger“ ist der großen Mehrheit der Menschen in Brühl schon lange vergangen.
Vor diesem Hintergrund bildete sich in den letzten Wochen die parteiübegreifende Initiative „Gemeinsam für Brühl“. Sie erarbeitete die „Brühler Erklärung“, die sich für die Werte Solidarität, Respekt und Demokratie einsetzt, „um der zunehmend kontroversen Diskussion rund um die Corona-Pandemie entschlossen entgegenzutreten“. Über 500 Menschen habe die Erklärung bereits online unter: https://gemeinsam-fuer-bruehl.de/ unterzeichnet. Unter den Erstunterzeichnern sind zahlreiche Institutionen wie Brühler Kirchen, Dorfgemeinschaften, Parteien und auch der Bürgermeister.
Seit einigen Wochen treffen sich zudem jeden Mittwoch Brühler Bürgerinnen und Bürger um 18 Uhr vor dem Brühler Rathaus zu einer Mahnwache im Gedenken an die Corona-Toten, darunter auch 62 aus Brühl. In seinem Grußwort sagte Bürgermeister Dieter Freytag: „Zeigen wir Respekt vor der Lebensleistung der Menschen, die an Corona verstorben sind, vor ihrem harten Kampf,
den sie zuvor gegen die Erkrankung austragen mussten, ihren Familien und Freunden, deren Welt erschüttert wurde und all jenen, die sich nicht von einem geliebten Menschen
verabschieden durften. Zeigen wir Respekt, indem wir uns an die Regeln und vor allem zusammenhalten.“
Aktuell gehen die Corona-Zahlen glücklicherweise wieder zurück. Lockerungen wurden bereits erlassen, weitere sind für den 20. März angekündigt. Das ist gut für das öffentliche Leben, für die Kultur, den Sport und das Allgemeinwohl. Hoffen wir, dass die 5. Welle bald überstanden ist und dass die Politik bereits jetzt konkrete Vorbereitungen trifft, um für eine etwaige nächste Welle im kommenden Herbst gewappnet zu sein.
In diesem Sinne wünsche wir Ihnen viel Spaß
bei der Lektüre unserer März-Ausgabe.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen #
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Hohe Ehre wieder für das Curuba Jazz Orchester (CJO) der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl. Die Band unter Leitung von Elmar Frey und Michael Scheuermann ist Preisträger des 10. Deutschen Orchesterwettbewerbs (DOW) – und das obendrein mit Bestnote!
Der DOW findet seit 30 Jahren im olympischen Turnus von vier Jahren statt und wird durch den Deutschen Musikrat ausgetragen. Das Curuba Jazzorchester der KuMs hat das Land NRW vertreten.
Es gab sicherlich schon bessere Zeiten als die aktuellen mit Corona-Pandemie, Kriegsangst in Osteuropa und Orkanböen und Schmuddelwetter bei uns. Da ist jede nette Abwechslung willkommen. Und gerade in unserem schönen Brühl gibt es ganz viele Ecke, wo man mal wunderbar abhängen und die Seele baumeln lassen kann. Es gibt sogar einen Ort, der erstaunlich oft genannt wurde.
Gaby Zimmermann:
Das Villenhofer Maar finde ich traumhaft schön. Da empfinde ich wie unser Bürgermeister. Der Schlosspark ist auch ganz wunderbar und besonders der wieder begehbare Teil mit dem Inselweiher. Das haben sie sehr schön gemacht. Und außerdem gefällt mir der Patientenpark des Marienhospitals vor der Alten Schlosserei, wo der Brühler Kunstverein seine Ausstellungen zeigt.
Weiterlesen: Umfrage: Wo kann man in Brühl am besten die Seele baumeln lassen?
Der Brühler Kunstverein hat sein Jahresprogramm 2022 vorgestellt. Im ersten Halbjahr gibt es zwei Ausstellungen in der alten Schlosserei des Marienhospitals, Clemens-August-Straße 24, und zwei Exkursionen. Los geht es am Freitag den 11. März um 19.30 Uhr mit der Ausstellung mit dem Titel „Sticking to the Uncertain” mit Werken von Daniele Risch und Steffi Lindner. Die Einführung wird Friedrike Voßkamp M.A. übernehmen. Die Ausstellung endet mit der Finissage in einem Künstlerinnengespräch am 2. April um 15 Uhr.
Risch und Lindner erkunden mit ihren Werken den Reiz und das Potential fotografischer Praktiken. In Fotogrammen, Polaroids und Zeichnungen in verschiedenen Verfahren von Lichteinfall, -brechung und -wanderung entstehen Unikate. Im Ergebnis kameraloser Aufzeichnung auf fotografischem Papier zeigen die Bilder kein existierendes Objekt, sondern sind das Ergebnis eines fotografischen Prozesses.
„Ich bringe den Klang der Bühne ins Wohnzimmer”
Eine große Portion Kreativität ist gefragt von allen, die sich in der seit zwei Jahren andauernden Corona-Pandemie als Künstler durchschlagen müssen. Planungssicherheit gibt es nicht, Improvisationstalent ist nötig, Optimismus und Durchhaltevermögen. Der Brühler Sänger, Songwriter und Buchautor Joe Bennick, bringt all diese Eigenschaften mit. Er steckt voller Pläne für das Jahr 2022, wie er dem Brühler Bilderbogen im persönlichen Gespräch verriet.
Joe Bennick hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Zwei Alben hat er herausgebracht, beide wurden sehr positiv aufgenommen. Dem Debütalbum „in close distance” aus dem Jahr 2019 folgte die zweite CD „blossom and gloom” im vergangenen Jahr. Diese wurde von der Deutschen Popstiftung gleich zweimal im Wettbewerb „Deutschen Singer-Songwriter-Preis” ausgezeichnet. Zum einen landete das Album in der Kategorie Solosänger ebenso auf Platz 2 wie sein Booklet zur CD in dieser eigenen Booklet-Wertung.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Joe Bennick, Songwriter
„Freut euch am 2.4. auf eine spielwütige Band”
Anders als andere, „Back to the Roots“, so beschreiben sich die Jungs der Brühler Band Crumble Cake selbst. In der Besetzung Jürgen Seidel/Gitarre, Berthold Meyer/Schlagzeug, Matthias Gätje/Gesang, Michael Bodenheim/Bass und Roland Müller/Keyboard präsentieren sie dem Publikum ehrliche, handgemachte Songs.
Sie spielen eine Mischung aus eigenen Songs ergänzt mit Stücken von Rockgrößen wie z.B. Thin Lizzy oder Black Sabbath. Am Samstag, 2. April tritt Crumble Cake ab 19 Uhr im Saal der Gaststätte Kuhl, Badorfer Straße 124, auf.
BBB: Auf Ihrer Homepage schreibt Crumble Cake über sich: „Anders als andere” und „Back to the Roots”. Was ist damit gemeint? Was unterscheidet Crumble Cake von anderen Bands?
Berthold Meyer: Ich denke, dass Crumble Cake sich selbst nicht zu wichtig nimmt. Natürlich haben wir einen gewissen künstlerischen Anspruch an uns selbst, aber wir sehen uns selbst durchaus mit einem Augenzwinkern. „Back To The Roots“ bedeutet, dass alle Mitglieder der Band aufgrund ihres recht unterschiedlichen Alters und sehr unterschiedlicher musikalischer Werdegänge dementsprechend unterschiedliche musikalische Wurzeln haben. Da ist von Schlager über Pop, Rock und Blues bis hin zu Metal alles dabei. Dementsprechend bunt geht es bei uns (glücklicherweise) beim Songwriting zur Sache. Alles kann, nichts muss. Wozu soll man sich selbst limitieren, wenn jenseits des Tellerrandes so viel Schönes wartet?
Weiterlesen: Fünf Fragen an die Bandmitglieder von Crumble Cake
(tg) Chidera Onuoha wurde im Jahr 2003 in Karlsruhe geboren. Seine Familie zog drei Jahre später nach Brühl, wo er zunächst die Astrid-Lindgren-Schule und danach die Elisabeth-von-Thüringen Realschule besuchte. Aktuell geht er auf das Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Köln.
Dass Chidera Onuoha eine Sportskanone ist, war schnell offensichtlich – besonders in der Leichtathletik. Sein damaliger Lehrer und heutige Trainer Benno Eicker entdeckte seine außergewöhnlichen Sprinterqualitäten frühzeitig. Rasch wurde er Mitglied in der Leichtathletikabteilung des THC Brühl.
Benno Eicker hat in der Vergangenheit schon viele Talente zu nationalen und internationalen Titeln in der Leichtathletik geführt. Diese Kombination aus einem mit ganz viel Talent gesegneten Jugendlichen, einem erfahrenen Trainer, einer sehr verständnisvollen Schule und dem THC-Vereinsmanager Frank Belz, der die Strippen in der Hand hält, war der Schlüssel zum Erfolg.
Die ersten Wettkämpfe folgten. Und damit auch erste Ergebnisse, die aufhorchen ließen. Nach einer Wettkampfpause im Jahr 2018 startete Chidera Onuoha 2019 richtig durch. Als 16-Jähriger wurde er über die 100 Meter NRW-Meister. Bei der Deutschen Meisterschaft im gleichen Jahr wurde er Vierter. Im Jahr 2020 heimste das große Sprinttalent weitere Titel ein, der bedeutdendste war sicherlich der Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft über 100 Meter in Heilbronn in einer Zeit von 10,56 Sekunden, seine bis heute bestehende Bestzeit überhaupt. Damit lag er auf Platz 2 europaweit.
Nach einer überstandenen Verletzung in 2021 hat der Teenager das Training wieder aufgenommen. Chidera Onuoha hat sich trotz anderer Möglichkeiten entschieden, weiter für den THC Brühl zu starten und auch beim THC zu trainieren. „Die Mischung aus professionellen Trainingsmöglichkeiten und familiären Umfeld hat den Ausschlag für den THC gegeben“, sagt der umworbene 1,85 Meter große Youngster, der auch dem deutschen Nationalkader angehört.
Der Olympiastützpunkt Rheinland koordiniert die sportliche Entwicklung mit der schulischen Laufbahn. Auch der Start in die Saison 2022 verlief sehr positiv. Ende Februar gewann er die Deutsche Jugendmeisterschaft U20 in Sindelfingen in der Halle über 60 Meter mit 6,72 Sekunden – eine neue persönliche Bestzeit.
Ich lebe in Brühl seit ....
2006. Ich bin im Alter von drei Jahren mit meinen Eltern nach Brühl gezogen.
Am besten gefällt mir an Brühl ...
Brühl ist meine Heimat. Hier habe ich meine Wurzeln. Die Stadt hat alles, was man zu einem guten Leben braucht
Bettenausstellung wieder eröffnet
Gute Nachrichten aus dem Brühler Fachgeschäft Betten Meyers in der Uhlstraße 78. Ein halbes Jahr nach dem durch den Starkregen im Juli verursachten Großschaden im Tiefgeschoss sind die Sanierungsarbeiten im Geschäft von Alexander Kirwald weitestgehend abgeschlossen. Der Verkaufs- und Ausstellungsraum mit über einem Dutzend hochwertiger Betten steht wieder komplett zur Verfügung.
100 % regenerativ: Das umweltfreundliche Erfolgsmodell wird stetig ausgebaut.
Aufgrund der großen Brühler Nachfrage und Beliebtheit haben die Stadtwerke ihr E-Carsharing-Angebot zügig erweitert. Ab sofort sind an sieben Standorten Renault-Fahrzeuge am Start (fünf Zoé, ein Kangoo mit 5 Sitzen sowie ein Kangoo mit 2 Sitzen und großer Ladefläche).
Die Standorte finden Sie unter:
https://www.stadtwerke-bruehl.de/ energie/e-carsharing/standorte-bruehlmobil/
Weiterlesen: Das E-Carsharing-Angebot der Stadtwerke Brühl (Promotion)
Liebe Leser,
die letzten Wochen vor dem Weihnachtsfest sind immer eine besondere Zeit. Es ist die Adventszeit, in der es gemütlich zugeht. Es ist aber auch die Zeit der vielen Erledigungen und des Trubels beim Geschenkeeinkauf. Besinnlichleit und Hektik gleichermaßen prägen unseren Dezember-Alltag seit Jahrzehnten.
Seit dem letzten Jahr ist eine weitere Komponente dazugekommen. Die Ungewissheit wegen den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bleiben die Geschäfte und Weihnachtsmärkte offen, welche Auflagen und Einschränkungen warten noch auf uns seitens der Politik, die anders noch als im vergangenen Jahr diesmal so viel falsch gemacht hat.
In der Zeit, in der die Weichen für die von allen Experten vorhergesagten vierte Welle hätten gestellt werden müssen, waren die Parteien mit sich selbst beschäftigt und damit, eine neue Regierung zu bilden. In den Monaten September bis November wurde unglaublich viel geschludert und verpasst. Ausbaden müssen das leider wir alle. Schon wieder. Auch in Brühl. In unserer schönen Stadt wurden alle städtischen Kulturveranstaltungen bis auf weiteres abgesagt, darunter auch das so beliebte Kleinkunstfestival „KulturGarage“. Der Karnevalszug in Schwadorf fällt ebenfalls aus.
Aber lassen wir uns von all dem nicht entmutigen. Denn die Gottesdienste sollen beispielsweise stattfinden. Im Schlossparkstadion ist wieder an Heiligabend ein ökumenischer Gottesdienst unter freiem Himmel geplant. Noch sieht es so aus, als könnte der auch stattfinden.
Gut gelaunt und immer hoffnungsfroh ist Heribert Müller, der neue katholische Pfarrvikar in Brühl, der unseren Fragebogen ausgefüllt hat. Genauso optimistisch hoffen Jenny Herre, Natalia Gül und Jörg Preßer, das Team des City-Treff, darauf, dass die Jugendeinrichtung geöffnet bleiben kann. Sie berichten im persönlichen Gespräch von den vielen Entbehrungen, die gerade den Jugendlichen in den letzten zwei Jahren abverlangt wurden.
Der Betrieb im ZOOM Kino läuft ebenfalls weiter mit einer besonderen Fülle an Filmreihen im Dezember und Januar. Und auch die von Almut Zimmermann kuratierten Ausstel-
lungen im Brüneo Coworking Space sollen stattfinden.
In diesem Sinne bedanken wir uns bei unseren vielen treuen Inserenten und wünschen Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2022.
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Weihnachten steht wieder vor der Tür. Das Fest der Liebe. Auch in diesem Jahr dürfte es nicht ganz in dem Rahmen gefeiert werden können, wie wir es vor Corona gewohnt waren. Ob das für die Menschen aber überhaupt einen großen Unterschied macht?
Was bedeutet ihnen das Weihnachtsfest? Die Besinnung auf die christlichen Werte? Die Gelegenheit, die Familie zu versammeln??Oder nur ein willkommener Feiertag, an dem nicht gearbeitet werden muss? Wir waren gespannt auf die Antworten der Menschen, die wir in der Brühler Innenstadt getroffen haben.
Micka Berboth:
Das ist eigentlich gar nicht mein Thema. Bei uns in der Familie hat das keine große Rolle gespielt. Wir haben auch keine Weihnachtslieder gesungen. Früher hatten wir einen Tannenbaum, aber der letzte ist in den achtziger Jahren schon am Heiligabend auf der Straße gelandet, weil meine Mutter den Baum zu krumm, zu breit und sonstwas fand. Ich habe ihn dann kuzerhand aus dem Fenster geworfen. Danach gab es bei uns keinen Weihnachtsbaum mehr. Es ging auch ohne ganz wunderbar.
Weiterlesen: Umfrage: Was bedeutet für Sie das Weihnachtsfest in diesem Jahr?
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