Liebe Leser,
haben wir den Winter jetzt hinter uns? So langsam steigen die Temperaturen, die Wetterprognose für die tollen Tage ist auch nicht so schlecht und der Frühling streckt so ganz vorsichtig seine ersten Fühler aus. Es wäre ja zu schön, um wahr zu sein, wenn nach drei Monaten strengem Wetter endlich der Frühling kommen würde. Mit der wärmeren Jahreszeit steigt auch automatisch die „Kundschaft“ des Vereins „Tiere in Not in Brühl und Umgebung“. Denn wenn die „Frühlingskatzen“ zur Welt kommen, haben die Tierfreunde um Martin Hilgers und Monika Kemp erfahrungsgemäß wieder viel zu tun. Dann kümmern sie sich um die Tiere, die mal ausgesetzt werden, mal aber auch ganz normal bei ihnen laden, und vermitteln sie weiter. Wenn dann der Sommer naht, kommt die nächste Welle. Haustiere können ja sehr störend sein, wenn die „Herr-chen“ unbeschwert in Urlaub fahren wollen. Oftmals werden die lästigen Vierbeiner dann kurzerhand irgendwo ausgesetzt und sich selbst überlassen. Zum Glück gibt es engagierte Menschen, die sich dann der armen Kreaturen annehmen.
Wir haben mit die Tierfreunde besucht und mit ihnen gesprochen.
Anfangs war sie hochumstritten und sogar ein Wahlkampfthema. In diesem Jahr feiert sie ihren fünften Geburtstag. Die Giesler-Galerie hat sich inzwischen in Brühl etabliert. Aber wurden die Erwartungen an das Fachmarktzentrum auch erfüllt? Wir haben uns in der Innenstadt einmal umgehört und dabei erfahren, dass die Gielser-Galerie inzwischen allgemein akzeptiert ist. Ihre Vorzüge sind das große Parkplatzangebot sowie die beiden Lebensmittelgeschäfte und der Elektromarkt. Die übrigen Geschäfte werden kaum genannt. Da gibt es also noch viel zu verbessern.
Julia Collard mit den Töchtern Lena und Madita:
Ich war schon öfter da und bin zufrieden. Ich gehe öfter in die Lebensmittelgeschäfte und zum Papierwarenladen. Die anderen Geschäfte nutze ich eher nicht, die Textilanbieter gefallen mir überhaupt nicht. Wenn ich da etwas brauche, fahre ich nach Köln. Super sind die vielen Parkplätze und die gute Anbindung zur Innenstadt.
Die Bundesfinanzakademie zeigt vom 21. März bis 29. April die Ausstellung „Von 50… bis 53… – Stadtansichten“ der Brühler Künstlerin Antje Cibura. Die Ausstellung ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 19 Uhr in der Rotunde der Akademie zu sehen. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, dem 20. März , um 15 Uhr eröffnet der Präsident der Bundesfinanzakademie Karl Wilhelm Christmann die Ausstellung. Kalle Pchalek vom Kleinen Theater Brühl führt in das Werk ein.
„Der Arsch ist immer am oberen Ende der Leine”
Sie sind eine große Familie. Sogar eine sehr große. Denn die Bewohner des Hauses an der Pehler Hülle bewegen sich nicht nur auf zwei Beinen durch die Welt, sondern in der Mehrheit auch auf vier. Die Familie Hilgers-Schillings wohnt hier, und dazu gesellen sich noch jede Menge Haustiere, die nicht nur in artgerechten Gehegen auf dem Grundstück gehalten werden, sondern auch immer einmal wieder in den vier Wänden der Tierfreunde. Tiere in Not finden hier vorübergehend ein Zuhause. Sie werden hier wieder aufgepeppelt und fit gemacht für ein neues Leben bei Menschen, die es besser mit ihnen meinen als ihre Vorbesitzer.
Wobei das wiederum nicht ganz richtig ist. Denn Tiere geraten nicht nur in Not, wenn sie von gewissenlosen Menschen irgendwo ausgesetzt oder an der Laterne eines Autobahnrastplatzes angebunden werden. Manchmal werden sie auch aus ihrer behaglichen Umgebung gerissen, etwa wenn ihre „Herrchen“ überraschend versterben und sich niemand findet, der sich um sie kümmern kann. Auch das passiert selbstverständlich, öfter als man vermuten würde.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Martin Hilgers & Monika Kemp
Die Giesler-Galerie als sogenanntes „Fachmarktzentrum“ ist heute aus dem Brühler Stadtbild nicht mehr wegzudenken. Nach wie vor scheiden sich aber die Geister, wenn es darum geht, die Giesler-Galerie als erfolgreichen Brühler Einkaufsmagneten und als Bereicherung für den Brühler Einzelhandel zu bewerten.
Man befürchtete anfangs, dass das Fachmarktzentrum zu den Haupteinkaufszeiten ein Verkehrschaos in der City auslösen könnte. Dieser Befürchtung lagen damals geschätzte Besucherzahlen zu Grunde. Aber die Befürchtung trat nicht ein. Hat man sich in Bezug auf das Einzugsgebiet und die Besucherzahlen einfach nur verschätzt? Fakt ist, dass man fast jederzeit und allzu bequem einen Parkplatz auf dem Parkdeck der Giesler-Galerie bekommt: Ein Brühler Luxus, wenn man sich etwa die Parksituation in umliegenden Einkaufscentern ansieht. Auch das Einkaufen in der Galerie geht flott. Selten hat man längere Schlangen an den Kassen der Geschäfte, an den Aufzügen oder an den Parkautomaten. Alles vermeintliche Vorteile, die die Brühler auch dankend angenommen haben. Denn fast jeder kann sich noch an die hässliche Industriebrache Giesler Brauerei erinnern. „Alles ist heute besser als vorher“, meint der Mann auf der Straße. Recht hat er, denn schlimmer hätte es auch nicht mehr werden können.
„Haydn unter Strom und Bach im Winter”
Auch in diesem Jahr kommen die Freunde der klassischen Musik in Brühl wieder voll auf ihre Kosten. Zum 54. Mal finden in der Zeit vom 7. Mai bis 6. November die Brühler Schlosskonzerte statt. Wir haben mit den Machern der Brühler Schlosskonzerte gesprochen, mit Hans-Peter Krämer, dem Vorsitzenden des Vereins Brühler Schlosskonzerte, mit dem Künstlerischen Leiter Andreas Spering und mit der Geschäftsführerin Lena Hug.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: die Macher der Brühler Schlosskonzerte
Aus Anlass des 10-jährigen Bestehens gibt der über Brühls Grenzen hinaus bekannte Blockflötenchor Coro-Monte-Zavelli ein besonderes Konzert mit Musik des 17. bis 21. Jahrhunderts. Unter der Leitung von Hildegard Zavelberg findet das Jubiläumskonzert am Sonntag, dem 27. März um 17 Uhr in der Galerie am Schloss statt, der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen: www.coro-monte-zavelli.de
(tg) Ursula Hensle wurde 1961 in Bielefeld geboren und wuchs in Essen auf. Nach dem Abitur studierte sie in Bonn Germanistik, Anglistik und Kommunikationswissenschaften. 1987 schloss sie ihr Studium mit dem Magister erfolgreich ab. Anschließend fand sie in Bonn eine Anstellung in der Pressestelle des Bundesministeriums der Finanzen und später in der damals noch in Siegburg ansässigen Bundesfinanzakademie (BFA). Nach einer mehrjährigen Elternauszeit wegen der Geburt ihrer drei Töchter nahm sie ihre Tätigkeit bei der inzwischen nach Brühl umgezogenen BFA wieder auf.
Liebe Leser,
dieser Winter nimmt einfach kein Ende. Schon seit zehn Wochen schickt er uns grimmige Kälte und immer wieder Schnee und Eis. Wenn sich dann die Schneemassen verflüchtigt haben, kommt es nicht nur zu dramatischem Hochwasser, sondern auch zu bösen Überraschungen auf der Straße. Schlaglöcher überall. Auch in Brühl. Die Konrad-Adenauer-Straße etwa gleicht momentan einer Kraterlandschaft. Es bleibt zu hoffen, dass die Schäden zeitnah spätestens im Frühling behoben werden. Denn mit dem Aufstellen von Tempo-30-Schildern ist es natürlich nicht getan.
So langsam aber sicher steuern wir den karnevalistischen Höhepunkten des Jahres entgegen. In diesem Jahr dauert die Session bis zum 8. März und damit länger als in irgendeinem anderen Jahr dieses Jahrhunderts. Die Anzahl der Veranstaltungen innerhalb der elfwöchigen Session wird dadurch nicht erheblich zunehmen, dafür wird der Kalender ein bisschen entzerrt und weniger anfällig für Terminüberschneidungen. Wie und ob die lange Session die Feiergewohnheiten der Jecken ändert, das wollten wir von den Menschen in Brühl erfahren.
Manuela Görres:
Ganz gemütlich. Ich werde am 19. Februar die Karnevalssitzung der Roten Funken besuchen. Dann werde ich eine Pause machen. Am Rosenmontag feiert ein Freund von mir Geburtstag. Karneval werde ich mich selbstverständlich kostümieren. Das hängt aber immer auch ein bisschen vom Wetter ab und wo ich mich aufhalte. Drinnen, wenn es warm ist, kann es etwas frecher sein, draußen bin ich wärmer eingepackt. Ich schwanke noch zwischen Indianerin und Hexe.
Weiterlesen: Umfrage Wie kommen Sie durch die längste Session des Jahrhunderts?
„Wir wollen den Brühlern Freude bringen”
Wenn die Session für das Brühler Dreigestirn 2011 so weiter geht, wie die stimmungsvolle Proklamation versprach, dann wird sie nicht nur die längste des Jahrhunderts, sondern sicherlich auch einer der schönsten. Noch heute strahlen die Brühler Tollitäten über beide Backen, wenn sie sich an ihre Proklamation erinnern. Der Brühler Bilderbogen hat sich mit Prinz Ralf, Bauer Franz-Josef und Jungfrau Giesela zum persönlichen Gespräch in der Hofburg „Zur Linde“ in Vochem getroffen.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: das Brühler Dreigestirn 2011
Die Entscheidung ist gefallen. Die gebürtige Kölnerin Katharina Schilling erhält das Max-Ernst-Stipendium der Stadt Brühl 2011. Die 26-jährige Künstlerin studiert seit 2005 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Ihre Arbeiten überzeugten die Jury, mit deren Vorsitzenden, der Bonner Professorin Dr. Arta Valstar-Verhoff, sich der Brühler Bilderbogen unterhalten hat.
(tg) Dem Brühler Kinderdreigestirn anzugehören, kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Und Geduld ist gefragt. Prinz Leon, Bauer Janis und Jungfrau Eva können ein Lied davon singen. Denn eine gute Stunde dauert es, bis jeder im wunderschönen Ornat steckt. Wenn sie es dann aber erst einmal anhaben, geben die drei auch eine sehr gute Figur ab.
Weiterlesen: Brühler Kinderdreigestirn 2011: In Düsseldorf „Alaaf” gerufen
(tg) Karel Jockusch wurde 1962 in Frankfurt geboren und lebte später mit seinen Eltern und den beiden Brüdern in Bielefeld. 1976 beschloss sein Vater Robert, Lehrer von Beruf, sich für den Auslandsdienst zu bewerben und wählte Buenos Aires aus. So bestieg die Familie in Genua ein Schiff und begab sich auf eine dreiwöchige Schiffsreise nach Argentinien. Während die Jockuschs auf hoher See war, gab es in Buenos Aires einen Militärputsch. Zum Glück hatte dies jedoch keine weiteren Folgen für die fünfköpfige Familie.
Liebe Leser,
wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen. Viel ist passiert, überall auf der Welt. In Island spuckte ein Vulkan Asche, in Chile ist ein Bergwerk eingestürzt, in Südafrika fand eine Fußball-Weltmeisterschaft statt, in Afghanistan häuften sich die tödlichen Anschläge auf deutsche Soldaten, in Israel und Russland brannte der Wald, in Golf von Mexiko sprudelte das Öl aus einem Leck, in Griechenland stand die Pleite vor der Tür. In Deutschland erhitzten Themen wie ein Bahnprojekt in Stuttgart, eine lächerliche Erhöhung der Hartz-IV-Sätze, ein Buch von Thilo Sarrazin, defekte Klimaanlagen in Hochgeschwindigkeitszügen, eine zweifelhafte Hotelsteuer und der Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche die Gemüter.
Das Jahr 2010 geht so langsam zu Ende, eine gute Gelegenheit zur Rückschau auf die vergangenen Monate. Wir haben die Brühler nach ihren Highlights des Jahres befragt, ganz egal, ob es persönliche Erlebnisse oder Ereignisse waren, die die Welt bewegt haben.
Jürgen Mainzer mit Ehefrau Marianne:
Unsere Höhepunkte in diesem Jahr waren der Karneval und unsere Gran Canaria-Urlaube. Wir waren insgesamt 12 Wochen auf der Insel, einmal auch wegen der Aschewolke aus Island zwei Wochen länger als geplant. Wir beteiligen uns auch an der dortigen Radiosendung „Radio Rondo“, die ein schönes Karnevalsprogramm macht, das ich moderiere. Der Karneval auf Gran Canaria ist eine Woche nach unserem.
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