(tg) Harald Tobies wurde 1960 in Bergheim geboren. Schon als Kind hat er viel und gerne gemalt, was er als Erwachsener noch intensivierte. 1977 schloss er in Kerpen die Schule ab, später holte er dann sein Fachabitur nach und wurde erst Vermessungstechniker und dann Grafiker. Zunächst arbeitete er in der Kölner Agentur Equipe und danach ab 1993 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2024 bei Rewe. Zu seinen Aufgaben gehörte die Verpackungsgestaltung von Penny und Rewe-Produkten. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern.

Parallel zum Beruf malte Harald Tobies auch als freischaffender Künstler seine Bilder oder steuerte Illustrationen zu Buchprojekten bei, darunter ein Märchenbuch, das über ALDI vertrieben wurde. Seit einem Jahr ist er Mitglied in der IG Brühler Künstler. In diesem Jahr nimmt er auch erstmals an den „Offenen Ateliers“ teil, die am 9. und 10. Mai in Brühl stattfinden. Sein Atelier in der Kuhgasse 24 in Badorf-Eckdorf wird an beiden Tagen geöffnet haben. Am Samstag von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr.
Neben seinen surrealistischen Arbeiten, die den Betrachter immer wieder in neue Perspektiven locken, zeigt sich Tobies auch in fotorealistischen Techniken versiert. Seine Experimentierfreude hat ihn zudem zur Pop-Art und abstrakten Kunst geführt, wo er in leuchtenden Farben und mutigen Formen neue Ausdrucksformen für seine Bildsprache erkundet“, wird Harald Tobies bei www.ateliers-in-bruehl.de vorgestellt.
Der Maler wurde früher von Albrecht Dürer inspiriert, später auch von den Asterix-Comics oder fotorealistischen Werken von Gottfried Helnwein sowie der Pop Art von Roy Lichtenstein. Harald Tobies hat seine Werke schon sehr häufig ausgestellt, u.a. in der ehemaligen Rathausgalerie, der 3x3 Galerie in Brühl, in Charlie Niedeck’s Antik Tischlerei in Köln, der Interart-Galerie Reich in Köln, im Senftöpfchen und anderswo. „Die Malerei ist wie Meditation für mich“, meint der Künstler. Als Autodidakt hat er sich alle Techniken selbst beigebracht, viel rumexperimentiert, abstrakte Bilder ebenso gemalt wie Aquarelle. Er mag das Farbenspiel. „Jetzt will ich durchstarten“, sagt er augenzwinkernd. Über die IG Brühler Künstler hat er viele neue Kontakte geknüpft und sich mit Kollegen ausgetauscht. Jetzt mischt er selbst richtig mit.
Ich lebe in Brühl seit ....
1993 und wohne in Eckdorf.