(tg) Am 26. September ist es wieder so weit. Dann steigt in 14 Brühler Kneipen, Bars und weiteren Locations ab etwa 19 Uhr das 6. Brühler Kneipenfestival. Organisiert wird das Event vom „Musikerstammtisch Brühl Rockt“ und Radio Erft. Zu den Sponsoren zählen u.a. die Stadtwerke Brühl und die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG). Wir haben uns mit Michaela Ansey und weiteren Musikern des Stammtischs unterhalten.

„Nach den beeindruckenden Erfolgen der vergangenen Jahre, bei denen tausende Besucher die Stadt in eine lebendige Festivalmeile verwandelt haben, freuen wir uns auch in diesem Jahr auf ein unvergessliches Event“, sagt Michaela Ansey von der Band „Die Enterbten“. Denn musikalisch wird viel geboten, auch für viel Abwechslung ist gesorgt. „Von Punk, Rock, Blues, Indie Alternative, Fusion Jazz, Acoustic Cover, Rock Pop, Cover und anderen sind viele Musikrichtungen vertreten.“
Neben den 14 Locations gibt es auch einen „Walking Act“ der Dudelsackspielerin Donatella Bagpiper. Sie wird durch die Innenstadt ziehen und an wechselnden Orten auf dem Dudelsack spielen. „Ich habe dafür auch extra ein paar Popstücke vorbereitet“, freut sich Donatella auf das Festival der besonderen Art.
„Die Bands haben über das ganze Jahr gesehen nur wenig Auftrittsmöglichkeiten in Brühl“, berichtet Michaela Ansey. „Für die Kneipen ist der organisatorische Aufwand auch mit der Gema sehr groß. Da helfen wir gerne bei der Bürokratie. Einige Teilnehmer laden nur beim Kneipenfestival zu Livemusik in ihrer Kneipe ein.“ Um den Aufwand für alle Beteiligten gering zu halten, gibt es beim Kneipenfestival auch keinen Eintritt zu entrichten. Alle Acts können live und kostenlos genossen werden. Nach Ende des Konzerts geht der Hut rum.
„Ob emotionale Solo-Acts, energiegeladene Bands, spannende Newcomer oder bekannte Künstler – beim Kneipenfestival kommt jeder auf seine Kosten“, weiß Michaela Ansey. „Von ruhigen Klängen bis hin zu mitreißendem Rock ist alles dabei.“ Es ist die Gelegenheit, zum Mitsingen, Tanzen und Feiern.
„Beim Kneipenfestival ist toll, dass man so nah am Publikum ist“, meint Marion Schmitz von „Appetite for Acoustic“. „Man ist als Band mittendrin. Das macht es aus.“ Henry Regh von „SiZZie Blooze“ findet vor allem toll, „dass wir mit unserer Musik die Leute unmittelbar erreichen. Und die Leute haben eine große Auswahl und können in der Stadt rumgehen und ganz viele Bands genießen.“
Hardy Kirsch von „Appetite for Acoustic“ hebt die „musikalische Vielfalt“ hervor. Lars Hartke von „Jam Gang“ liebt „das schwitzige, enge Gedränge. Die Stimmung ist ab der 1. Note sofort da“. Das Kneipenfestival wird, wie man sieht von den Bands, Kneipiers und vom Publikum gleichermaßen gut angenommen.
Das freut die Bands und die Mitglieder des Musikerstammtisch Brühl Rockt, der sich einmal im Monat an wechselnden Wochentagen bei Michaela Ansey und Ingo Dudda im Pastorsgarten trifft. Dort gibt es auch eine kleine Auftrittsmöglichkeit, dort feierten die „Enterbten“ auch schon ihre „Plattentaufe“. Und bei ihrem Auftritt im Hollywood werden sie auch ihr Album „Niemals zu spät“ präsentieren. Sieben Bands des Stammtischs spielen beim Kneipenfestival auf. In Zukunft soll es auch Kooperationen mit anderen Städten wie Hürth geben. Auch eine Brühler Musikmesse ist in Planung.
Begleitend zum Event haben sich die Sponsoren wieder einige Aktionen einfallen lassen. Die Stadtwerke Brühl veranstalten ein Suchspiel in der Innenstadt, bei dem Ladesäulen für Elektroautos gefunden werden sollen. Dem Gewinner winkt eine 50-Euro-Gutschrift auf eine Ladekarte oder ein Überraschungspaket für das Karlsbad. Auch die REVG wird wieder eine Aktion starten, was genau, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Hier noch die Teilnehmer des Kneipenfestivals:
Backhausen: Jam Gang und The Supreme Cuisine Bistro Hollywood: Die Enterbten und SiZZie Blooze Em Höttche: ZZ Top Coverband Double Down Fünf Sterne Oslo: Appetite for Acoustic Gregor‘s: Covernaut Markt 20: DJ Nebenan: Kickass Bastards, Crafted Schahi: offen Smoker‘s Paradise: DJ Status Quodt: Lilli Kribben und Celtic Fire Why not!
Weinecke: Ronja Luka Zum Stadion: Die Band vom Herrn Wolf und Mak‘s Trio Zur ewigen Lampe: Kölscher Abend Zur Rheinau: Bömmelöms und Xpression