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Porträt der Muskerin Lilli Kribben

Brühler Bilderbogen April 2026 19. April 2026

(tg) Lilli Kribben führt genau Buch. 47 Auftritte hat die 21 Jahre junge Brühler Musikerin bereits absolviert. Große und kleine, solo als Singer/Songwriterin bei Konzerten oder Wettbewerben oder als Sängerin in Formationen wie der „Band des Herrn Wolf“ und anderen. Im Januar rührte sie einen Moderatorenprofi wie Maja Weber mit ihrem emotionalen Auftritt bei „Kunst gegen Bares“ in der Galerie am Schloss zu Tränen. Sie gewann den Contest und steigerte ihren Bekanntheitsgrad so noch einmal.

Lilli Kribben IMG 8757

Lilli Kribben wurde 2005 in Brühl geboren. Ihr älterer Bruder Max zeigte ihr die ersten Gitarrengriffe, den Rest brachte sie sich selber bei. In der Modern Music School nahm sie im Alter von 13 bis 17 Jahren Gesangsunterricht u.a. bei Nina Anders, die bis heute ihre Mentorin ist. Es folgten ihre ersten Auftritte in der Schulband der Elisabeth-von-Thüringen-Schule und danach auch solo.

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Brühler Monatschronik: April

Brühler Bilderbogen April 2026 19. April 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 135 Jahren/vor 50 Jahren
Max Ernst wird geboren/Tod von Max Ernst

Chronik BBB 2026 04 Max Ernst 1968 Wikimedia CC0 1.0 Universal

Am 2. April 1891 wurde in der Schloßstraße 21 der Maler Max Ernst geboren. Er selbst soll in dieser Chronik daher zu Wort kommen, beschrieb er doch seine Geburt, Kindheit und Jugend in sehr speziellen Worten wie folgt:„Am 2. April 1891, um 9.45 Uhr, hatte Max Ernst seinen ersten Kontakt mit der fühlbaren Welt, als er aus einem Ei schlüpfte, das seine Mutter in eines Adlers Nest gelegt hatte, und welches der Vogel dort sieben Jahre lang ausgebrütet hatte. Dies ereignete sich in Brühl, sechs Meilen südlich von Köln. Hier wuchs Max auf und wurde ein hübsches Kind. In seiner Jugend gab‘s einige dramatische Zwischenfälle, jedoch im großen und ganzen ist sie nicht als unglücklich zu bezeichnen.“ Max Ernst starb einen Tag vor seinem 85. Geburtstag, am 1. April 1976 in Paris.

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Brühler Fragebogen ... mit Rainer Rieger

Brühler Bilderbogen April 2026 19. April 2026

(tg) Rainer Rieger wurde 1964 in Hürth geboren, hat aber Brühler Wurzeln und verbrachte sein ganzes bisheriges Leben in Brühl. Während seiner Schulzeit am Max Ernst Gymnasium entdeckte er seine Liebe zum Schlagzeugspielen, die vom damaligen Musiklehrer und Schul-Bigband-Leader Lee Chegwidden gefördert wurde. Er spielte in der Bigband und blieb seinem Hobby auch nach dem Abitur im Jahr 1983 treu.

 Rieger IMG 8739

Anschließend studierte Rainer Rieger Jura in Bonn. „Der Liebe wegen“ zog er 1992 nach Pingsdorf. Während seiner Referendarzeit heiratete er seine Frau Britta. Obwohl er zunächst eigentlich Staatsanwalt werden wollte, wechselte er dann in die Versicherungsbranche und arbeitete als juristischer Berater international bei Schadensregulierungen. Heute ist er Vertragsjurist für Risikobewertungen bei der Liberty Mutual Insurance Group in Köln.

Doch zurück zur Musik. Der Drummer spielt seit zehn Jahren in der „Power House Band“, die den Classic Rock auf die Bühne bringt, sowie in der Brühler Formation „Auszeit“. Mit der Power House Band tritt regelmäßig in Brühl auf und spielte bereits beim Kneipenfestival, im Saal Kuhl oder beim Sommerfest der Fidelen Bröhler. Die Band Auszeit ist schon traditionell die Abschlussnummer auf dem Brühler Weihnachtsmarkt.

Dass ein Drummer dann darüber hinaus auch noch in einem klassischen Männerchor mitsingt und diesen als 1. Vorsitzender führt, dürfte eher ungewöhnlich sein. Doch bei Rainer Rieger ist das der Fall. Seit inzwischen 42 Jahren ist er aktives Mitglied und Sänger (2. Tenor) beim 1897 gegründeten Sängerbund Pingsdorf. Aktuell bereitet sich der Chor auf sein großes Frühjahrskonzert am 18. April um 16 Uhr im Clemens August Forum vor. Das Jahreskonzert in Kooperation mit dem MC Bayer Dormagen und dem Salonorchester verspricht eine bunte Mischung aus Operette, Musical und Schlager zu werden. Solisten sind Sabine Laubach (Sopran) und Andreas Elias Post (Bariton). Die Leitung liegt bei Roland Steinfeld.

„Unser Chor ist besonders, weil unser Chorleiter Roland Steinfeld die Stücke außergewöhnlich zusammenstellt und arrangiert“, sagt Rainer Rieger. „Die Carmina Burana wechselt sich mit Songs von Abba oder Udo Jürgens, aber auch Stücken aus My Fair Lady ab. Dieser Mix kommt beim Publikum sehr gut an“.

Tickets gibt’s zum Preis von 22 Euro u.a. bei der Buchhandlung Brockmann, dem Möbelhaus Binzenbach und bei allen Chormitgliedern.


Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1964. Ich habe in Brühl in Heide und in der Innenstadt gewohnt und lebe seit 1992 in Pingsdorf

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Editorial März 2026

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

BBB 2026 03

Liebe und Leser,

der im September des vergangenen Jahres gewählte Bürgermeister Dr. Marc Prokop ist nun bereits seit vier Monaten im Amt. Die berühmten ersten 100 Tage liegen damit hinter ihm. Wie sich sein berufliches und privates Leben in dieser Zeit verändert und welche Themen er in der Stadtverwaltung angestoßen und ganz oben auf seine Agenda gesetzt hat, verriet er uns im exklusiven persönlichen Gespräch, das Sie in gedruckter Form in dieser Ausgabe in Form eines Porträts lesen oder ab dem 10. März auch als Video auf unserem Bilderbogen Youtube-Kanal sehen können unter https://www.youtube.com/@BrühlerBilderbogen.

Während also der Bürgermeister seit vier Monaten „regiert“, steht die Koalition aus CDU und SPD noch nicht. Wenn alles gut läuft, soll im Laufe des März ein Koalitionsvertrag ausgehandelt sein, den dann die Mitglieder beider Parteien in getrennten Versammlungen zustimmen sollen. „Sehr gründlich, sachlich und auf Augenhöhe“ seien die Verhandlungen bisher verlaufen, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Bernhard Schumacher. Da beide Parteien ein Stillschweigen vereinbart haben und sich wohl auch beide daran halten, sind noch keine Details öffentlich geworden. Wir dürfen also gespannt sein, welche Ergebnisse uns dann in den kommenden Wochen präsentiert wird.

Es ist durchaus wohltuend, dass in Brühl die Abläufe in geordneten Bahnen verlaufen. Vielleicht etwas langsam hier und da, aber dafür mit Bedacht und gegenseitigem Respekt. Denn das Kontrastprogramm erleben wir beim Anschauen der täglichen Fernsehnachrichten. Es scheint, als würde gerade die ganze Welt durchdrehen – überall schlechte News mit Krieg, Bombenhagel, Elend, Hunger und Tod.

Richten wir unseren Blick daher lieber kurz vor Frühlingsbeginn auf Brühl und die vielen Möglichkeiten, die die Stadt bietet. Im März gibt‘s Kunstausstellungen in der RathausGalerie, im Kunstverein und im Brüneo. Eufonia präsentiert sein neues Programm „Eine Nacht im Museum“, die Band vom Herrn Wolf gastiert Em Höttche, der Oratorienchor bringt ein „deutsches Requiem“ von Brahms zur Aufführung, die neue Serie „Kunst für Bares“ wird am 11.3. fortgesetzt und der Frühlingsmarkt vom 20.3. bis 22.3. lockt bald wieder die Besucher von nah und fern in die Brühler Innenstadt.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre dieser Ausgabe.

Ihr Team vom

Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22
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Umfrage: KI – Jobkiller oder nützlicher Helfer im Alltag? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Die Nutzung der „Künstlichen Intelligenz“ gehört für viele Menschen längst zum Alltag. Es gibt kaum noch einen Bereich, in dem sie nicht eingesetzt wird. Nicht immer offensichtlich, sondern häufig im Verborgenen. Die KI kann eine große Hilfe sein, sie kann aber auch destruktiv genutzt werden oder dazu führen, dass viele Berufe überflüssig werden. Filmemacher wie Stanley Kubrick (2001 – Odyssee im Weltraum, 1968) oder Steven Spielberg (Artificial Intelligence, 2001) haben sich dieser Problematik bereits vor Jahrzehnten angenommen.
Heute erleben wir, wie die KI das Leben im Alltag erleichtert. Wir sehen aber auch am Beispiel vieler nicht nur lustiger KI-generierter Fake-Filmchen in den sozialen Medien, wie perfekt die Welt manipuliert werden kann. Viele Menschen können Fake und Realität kaum auseinander halten. Wir wollten wissen, wie die Menschen in Brühl diese Entwicklung bewerten.


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Beate Müller:

Ich sehe die KI eher als positiv als nützlichen Helfer. Im Beruf nutze ich sie, wenn Texte zusammengefasst werden müssen. Oder bei praktischen Fragen, wenn ich etwa ein Ausmalbild für Kinder suche, das ich mir einfach ausdrucken kann. Ich habe auch einmal eine Schnitzeljagd für einen Kindergeburtstag mithilfe der KI zusammengestellt. Bei medizinischen Fragen sehe ich die KI dagegen eher kritisch. Ich denke, sie kann keinen Arzt ersetzen, dessen eigenes Fachwissen reichen sollte.

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Im persönlichen Gespräch: Dr. Marc Prokop

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

„Bürgermeister ist ein sehr cooler Job“

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Seit dem 1. November 2025 ist Dr. Marc Prokop Bürgermeister der Stadt Brühl und Nachfolger von Dieter Freytag. Die ersten 100 Tage im Amt – und ein paar mehr – liegen inzwischen hinter ihm. Zeit, um privat und beruflich eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.
Einen fitten und motivierten Eindruck macht Marc Prokop, als wir ihn im Februar treffen. Über 20 kg hat er in den letzten Monaten abgenommen. Sein Terminkalender ist prall gefüllt, sein beruflicher Alltag straff durchorganisiert. „Es ist eine zeitlich sehr aufwendige Tätigkeit“, sagt der 57 Jahre alte verheiratete Familienvater dreier erwachsener Kinder. „Mein Tag im Rathaus beginnt immer zwischen 6 und 7 Uhr und endet abends zwischen 19 und 20 Uhr und manchmal auch später. Vom zeitlichen Aufwand ist es ganz anders als vorher.“

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TurmXgames im BBB-Selbsttest Das perfekte Spielerlebnis in Brühl (Promotion)

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Verlagssonderveröffentlichung

Gewinnspiel turmx Bilderbogen

(tg) Kurz vor der Eröffnung stellte der Brühler Bilderbogen im Oktober 2025 die neue Brühler Attraktion „TurmXgames“ bereits vor. Damals versprachen die Macher Raimund Bechtloff, Marco Gleißner, Achim Heymann und Frank Reitinger: „TurmXgames bringt das TV-Show-Erlebnis nach Brühl. Wie in einer TV-Gameshow treten dabei zwei oder mehrere Teams gegeneinander an und messen sich in Spielen in den Bereichen Wissen, Geschicklichkeit, Sport und Adrenalin.“ Jetzt hat der Bilderbogen den Selbsttest gemacht und die „TurmXgames“ gespielt.

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Und so lief das Ganze ab: Mit sechs sehr spielaffinen Personen – drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 19 und 66 Jahren – haben wir uns an einem nasskalten Februar-Nachmittag beim TurmX (Kurfürstenstraße 58) getroffen. Dort befindet sich nicht nur Europas höchster urbaner Kletterturm, sondern seit November 2025 auch die Heimat der „TurmXgames“. In gut geheizten Räumlichkeiten erwartete uns die Moderatorin Nina. 10 bis 12 ganz unterschiedliche Spiele kündigte sie uns an, die in verschiedenen Räumen des Turmes untergebracht sind. Nach einer kurzen Einführung ging es direkt mit der Auslosung der Teams los. Wir traten in drei Zweierteams gegeneinander an: ein Damenteam mit Jolanda und Anne, ein Herrenteam mit Peter und Tobias sowie ein gemischtes Team mit Doro und Alfred. Der Modus ist einfach. Pro Spiel werden Punkte an die Teams verteilt. Drei Punkte für den Sieger eines Spiels, zwei Punkte für Platz 2, ein Punkt für Platz 3. Am Ende werden alle gesammelten Punkte zusammenaddiert und der Sieger gekürt.

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Brühler Monatschronik: März

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 205 Jahren
Bewerbung um das Lehrerseminar

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Arbeiten Verwaltungen dem Volksmund folgend eher langsam, so machte man im Brühl des Jahres 1821 eine löbliche Ausnahme die weitreichende Folgen haben sollte: nur wenige Tage nachdem der Rat der Stadt Brühl den Entschluss gefasst hatte, die leerstehenden Klostergebäude dem preußischen Staat als Räumlichkeiten für ein Lehrerseminar zur Verfügung zu stellen, wurde dies durch die offizielle Bewerbung in die notwendigen Bahnen geleitet: Am 8. März 1821 erfolgte die Eingabe der Brühler Stadtväter am Königlich preußischen Ministerium in Berlin. Brühl hatte seine Hausaufgaben im Zuge der Bewerbung sehr gut gemacht und erhielt den Zuschlag: Von 1823 bis 1925, also über 100 Jahre lang hatte das Lehrerseminar Bestand.

BBB Chronik Lehrerseminar col

Vor 360 Jahren
Tod durch die Pest

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Brühler Fragebogen ... mit Petra Möllers

Brühler Bilderbogen März 2026 13. März 2026

(tg) Petra Möllers wurde in Plößberg geboren und zog 1984 mit Anfang Dreißig nach Brühl. Die längste Zeit ihres Lebens lebt Petra Möllers nun in Brühl. In dieser Zeit war sie 30 Jahre voll berufstätig und hat drei Töchter großgezogen.

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Die Künstlerin ist im damals streng katholischen Fulda groß geworden und hat als Schülerin Kunst und Architektur geliebt und viel kreativ gearbeitet. Da ein Studium dieser Künste für sie aber nicht in Frage kam, besuchte sie eine Fachhochschule. Wegen der Liebe ist Petra Möllers ins Rheinland gekommen, erst nach Zülpich und dann nach Brühl. Mit dem abgeschlossenen Studium in der Tasche begann sie bei der Evangelischen Kirche im Rheinland ihren beruflichen Weg, erst in der Verwaltung in Köln und später in Bonn.

Hier lernte sie die liebenswerte Art der Rheinländer kennen. Als Hausfrau und Mutter lernte sie Brühl von seiner charmanten Art kennen. „Ich habe mich hier auf Anhieb wohl gefühlt“, sagt sie. 2003 begann Petra Möllers aktiv in Farben zu schwelgen und diese auf die Leinwand zu bringen.
Mit blauen Gouachfarben experimentierte die Autodidaktin auf über drei Quadratmeter großen, selbstgebauten Keilrahmen.

Sie entwickelte eine Malerei, in der einfache, elementare Formen den Farben ermöglichen, zu strahlen, zu strömen und zu ruhen. Am Anfang steht die Idee, während der Umsetzung kommen Emotionen und Phantasien hinzu. Endlich konnte die Malerin Farben und Formen freien Raum geben. Die ersten 30 Gemälde entstanden wie von selbst.

Ihre künstlerische Weiterentwicklung wurde durch den Kölner Künstler Leonard Giesecke und ARTE Fact, Bonn vorangebracht. Sie erweiterte ihr künstlerisches Spektrum, indem sie mittels Spachteltechnik und Lackierungen auffällige Oberflächenstrukturen und Formen erzeugte.
Bis heute hat sie 34 Ausstellungen ausgerichtet. In ihrer jüngsten Schaffensphase drückt die Künstlerin ihre Lebensfreude mit der Farbe Grün aus. Grün strahlt hier Ruhe und Weite aus und lässt andere Farben noch mehr hervortreten.

In ihrer neuen Ausstellung „Geheimnis der Farben“ zeigt Petra Möllers in der RathausGalerie vom 19. bis 30. März Gemälde aus allen Schaffensphasen. Jeder Besucher kann sich von der kraftvollen Dynamik der Farben in ihren Bann ziehen lassen. „Diese Ausstellung kann Farbspuren im Kopf hinterlassen“, sagt sie. „Sie ist abstrakt, aber bodenständig – eben typisch Brühl.“


Ich lebe in Brühl seit ....
1984 wegen der Liebe.

Am besten gefallen mir an Brühl ....

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Editorial Februar 2026

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Liebe Leser,

die Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Traditionell läutet der Nachbarschaftsumzug in Brühl-Ost am 7. Februar den Straßenkarneval ein. Danach geht es vom 13. bis 17. Februar Schlag auf Schlag weiter mit den Stadtteilumzügen in Schwadorf, Badorf, Vochem, Pingsdorf, Heide und Brühl-West. Den Höhepunkt des Straßenkarnevals bildet dann zweifellos der „Närrischer Elias“ in der Brühler Innenstadt am Sonntag, 15. Februar ab 12:30 Uhr. Darauf freut sich schon seit Wochen das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil, Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia. Sie hatten in dieser Session ein paar mehr Auftritte zu absolvieren, da es in diesem Jahr leider kein Erwachsenen-Dreigestirn gab. Die drei schlagfertigen, selbst ernannten „Sandwichkinder“ haben das super hinbekommen und damit den „Karneval in Brühl ein bisschen gerettet“, wie sie uns im persönlichen Gespräch augenzwinkernd berichteten.

Der Februar steht aber nicht nur im Zeichen des unbeschwerten rheinischen Karnevals. Am 24. Februar nähert sich der Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bereits zum vierten Mal. Aus diesem traurigen Anlass finden in Brühl gleich zwei wichtige Termine statt. Zum einen gibt es am 24. Februar in der Schlosskirche in Brühl ein Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer der russischen Invasion. Alle, denen das Datum nicht gleichgültig ist, sind herzlich eingeladen, an diesem Gottesdienst teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für Menschlichkeit, Mitgefühl und Verbundenheit zu setzen.

Einen Tag zuvor, am 23. Februar, zeigt das Blau-Gelbe Kreuz Brühl/Erftstadt im Begegnungszentrum margaretaS um 18:30 Uhr den eindringlichen Dokumentarfilm „Kherson Human Safari“ von Zarina Zabrisky, der während des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gedreht wurde. Sie erzählt von Zivilisten aus der ukrainischen Stadt Cherson, die von Drohnen gejagt, vom Krieg vertrieben und durch ihren Widerstand vereint werden.

Am 11. Februar gibt es auch die 2. Auflage des neuen Kulturformats „Kunst gegen Bares“.  Bei der Premiere im Januar konnten wir uns bereits davon überzeugen, wieviel Potenzial in dem Format steckt. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 10.  

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre des neuen Bilderbogens.

Ihr Team vom 
Brühler Bilderbogen
Telefon 0 22 32 / 15 22 22 
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Umfrage: Jedes Jahr anders oder immer dasselbe – in welchem Kostüm feiern sie Karneval?

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Jecken im Rheinland und in Brühl fiebern dem Höhepunkt der Session entgegen. Bald beginnen wieder die tollen Tage mit Weiberfastnacht, den vielen Parties und den Karnevalszügen mit dem Höhepunkt des Närrischen Elias am 15. Februar. Schon zuvor haben die Närrinnen und Narren ihre Kostüme bestimmt und in den Karnevalssitzungen getragen. Manche Jecke wählen aus einem eigenen kleinen Fundus, andere suchen sich für die neue Session etwas Neues aus. Nicht selten werden die Kostüme mit viel Liebe selbst genäht. Wir wollten es genauer wissen und haben uns Mitte Januar zum Tanzsportzentrum begeben, wo die große Damensitzung der Schloßgarde der Stadt Brühl stattfand. Dort konnten wir die schönsten Kostüme bewundern und uns kurz die Geschichte dahinter erzählen lassen.




Die „Pyjama Girls“:

Wir sind in diesem Jahr die Pyjama Girls aus Brühl und suchen uns immer neue Kostüme aus. Wir haben online auf Pinterest nach Ideen gesucht und fanden die Pyjamas eine tolle Idee. Wir sind eine große Gruppe und haben eine Sammelbestellung aufgegeben. Und auf die Kostüme haben wir dann Sticker aufgebügelt.

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Im persönlichen Gespräch: das Kinderdreigestirn

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

„Die Sandwich-Kinder als Karnevalsretter“

(tg) Vor genau 40 Jahren schon forderte Herbert Grönemeyer in einem Lied: „Kinder an die Macht“. Im Brühler Karneval 2026 wird dieser Wunsch nun tatsächlich erfüllt. Denn das Kinderdreigestirn mit Prinz Phil I., Bäuerin Hannah und Jungfrau Mia wird ab Weiberfastnacht die Stadtschlüssel von Bürgermeister Dr. Marc Prokop übernehmen, ganz egal wie sehr er sich auch dagegen wehrt. So viel steht fest. Und dann wird noch einmal sechs Tage lang durchgefeiert.
Phil, Hannah und Mia sind alle drei erst zehn Jahre alt, doch sie haben es bereits faustdick hinter den Ohren und wissen Bescheid. Nachdem die Erwachsenen in dieser Session kein eigenes Dreigestirn stellen konnten, sind nun alle Blicke auf die Kindertollitäten gerichtet.  „Wir stehen bereit“, verkünden sie selbstbewusst und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir wollten zu 100 Prozent das Kinderdreigestirn werden und haben es geschafft.“ Seit drei Jahren kennen sich die drei aus der Tanzgruppe bei den Fidelen Pänz. Dann kam ihnen gemeinsam irgendwann die Idee, zusammen das Kinderdreigestirn bilden zu wollen.

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Max Ernst Museum Brühl des LVR zeigt Marianna Simnett „Headless“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Die Ausstellung „Headless“ von Marianna Simnett (*1986 in London, lebt und arbeitet in Berlin und New York) zeigt erstmals eine umfassende Werkübersicht aus sieben Jahren künstlerischer Praxis. Sie vereint Medien aus unterschiedlichen Schaffensjahren, darunter Skulptur, Video und KI-Arbeiten, die durch das neue malerische Werk ergänzt und miteinander verbunden werden. In traumartigen Bildwelten, der Erforschung des Unbewussten und der Abkehr von Rationalität und Logik zeigt sich eine enge Verbindung zum Surrealismus. Es entsteht ein zugleich verstörender wie verführerischer Kosmos aus zersplitterten Realitäten und unheimlichen Begegnungen.

Der Titel der Ausstellung „Headless“ (Kopflos) ist dem ersten Collageroman von Max Ernst „La femme 100 têtes“ (Die hundertköpfige kopflose Frau) aus dem Jahr 1929 entlehnt, dessen Bildsprache und Ideen sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.

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Fünf Fragen zum neuen Kulturformat „Kunst für Bares“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Lilli wurde zur ersten „Kapitalistensau“ gekürt 



Bühne frei für die kreativsten Köpfe der Region! Das gefeierte Kulturformat Kunst gegen Bares zieht ab 2026 in die Galerie am Schloss ein. Was in Köln längst Kultstatus hat, verspricht nun auch bei uns unterhaltsame Abende voller Leidenschaft, Witz, Emotionen und purer Kreativität. Entwickelt von dem Künstler Gerd Buurmann begeistert das Veranstaltungskonzept nicht nur seit vielen Jahren in der Nachbarstadt, sondern auch in vielen Teilen von Deutschland.

BBB: Wer hatte die Idee zu „Kunst für Bares“?
Der Autor, Moderator Regisseur und Schauspieler Gerd Buurmann hatte die Idee zu „Kunst gegen Bares“. Am 1. Januar 2007 fand die Premiere im Theater Eifelturm in Köln statt. Seit 2010 ist das artheater in Ehrenfeld die Heimat der Veranstaltung. Jeden Montagabend präsentieren dort die Teilnehmer ihre Kunst. Fast 900 Mal fand die kultige offene Bühne Show bereits statt, nicht nur in Köln, sondern auch in rund 40 Städten in Deutschland. Nun gesellt sich Brühl dazu. Die Eintrittspreise sind mit 10 Euro sehr moderat. Dafür sollen die Besucher fleißig spenden. „Die Kunst sollte uns schon etwas mehr wert sein als ein Big Mäc Menü“, meinte  Gerd Buurmann bei der Premiere in Brühl.

BBB: Wie sieht das Konzept der Show aus?

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Brühler Monatschronik: Februar

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Bernhard Münch berichtet aus dem Archiv von Jakob Sonntag (1902-1991)

Vor 655 Jahren
Tod auf der Burg

Am 21. Februar des Jahres 1371 legte sich große Trauer über Brühl, denn an eben diesem Tage verstarb auf der kurfürstlichen Landesburg der westfälische Graf Gottfried von Arnsberg. Er wurde seinerzeit als einziger weltlicher Fürst in einem Grabe im Hohen Dom zu Köln beigesetzt. Kinder- und erbenlos übergab er 1368 seine gesamte Grafschaft an Köln und sorgte zugleich dafür, dass er in der Stadt Arnsberg unvergessen blieb: zeitgleich zur Übergabe seines Fürstentums an Köln nämlich schenkt er seiner damaligen Stadt Neheim einen großen Waldbezirk. Seit Jahrhunderten wird mit der „Donatorenfeier“ an diese Schenkung erinnert. Warum aber starb der Fürst in Brühl? Im Zuge der Abtretung seines Besitzes wurde ihm seitens der Kölner die Burg zu Brühl auf Lebenszeit zu Eigentum und Verwaltung überlassen.

Vor 375 Jahren
Promiasyl

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Ganz Brühl feiert 40 Jahre „Em Höttche“

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

Ohne die Kultkneipe in der Bahnhofstraße 8 ist das Brühler Nachleben nicht denkbar. In dem markanten Fachwerkhaus mit seinen grünen Fensterläden feiern alle gerne – generationsübergreifend – und das nun schon seit 40 Jahren. Inhaber Ioannis Petropoulos (Jani) weiß, welche Ansprüche die Brühler an einen guten Ausgehabend haben. Der gebürtige Grieche hat ein Gespür für seine Stadt und die Menschen vor Ort; schließlich ist er hier aufgewachsen. Mit fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Brühl, machte eine Lehre zum Elektrotechniker und übernahm 1986 zusammen mit seinem älteren Bruder Theofanis die alteingesessene Gaststätte „Em Höttche“.

Das Jubiläumsjahr startet mit einer dreitägigen Feier im Januar mit Preisen wie vor 40 Jahren. Darüber hinaus hält der 62-Jährige weitere Überraschungen für seine Gäste bereit:

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Brühler Fragebogen ... mit Nina Körfer

Brühler Bilderbogen Februar 2026 10. Februar 2026

(tg) Nina Körfer wurde 1985 in Köln geboren und ist in Brühl aufgewachsen. In ihrer Jugend war sie ein begeisterte Tänzerin, egal ob beim Jazz Dance, bei Standardtänzen oder in einer Tanzgruppe, die im Schwadorfer Karnevalszug mitgegangen ist. 2005 bestand sie ihr Fachabitur. Dann absolvierte sie an der EUFH in Brühl eine Ausbildung zur Bürokauffrau und blieb dort bis zum Wegzug der Bildungseinrichtung im Jahr 2023 im Sekretariat tätig. Die Mutter von zwei Söhnen im Alter von elf und neun Jahren musste sich dann beruflich umorientieren.

Seit 2019 ist Nina Körfer Vereinsmitglied bei Kahramanlar – Die Brühler Helden. Der Kahramanlar-Vorsitzende Fatih Türk, „brachte dann den Stein ins Rollen“, berichtet die 40-Jährige, „als ich ihm erzählte, dass ich einen neuen Job suchen würde.“ Erst hat sie an der Theke der Vereinshalle in Brühl-Ost gestanden, aber schon bald ihre ersten Trainerscheine gemacht und dann als Trainerin angefangen.  „So habe ich meine Berufung gefunden“, sagt sie.
Nina Körfer mag es, Menschen durch „liebevolle Strenge“ zu motivieren und sie am Ende eines Kurses glücklich zu sehen. Das schafft sie mit einer Mischung aus Humor, Charme und Strenge immer wieder. „Ich bin als Rohdiamant gekommen, habe hier von Fatih und Kerstin unheimlich viel gelernt und viel Vertrauen von ihnen bekommen, das ich auch gebraucht habe.“

Im Programm der Brühler Frauenwoche (8. bis 15. März) sind die Brühler Helden wieder mit zahlreichen Angeboten vertreten. Zusammen mit Pinar Eksi (Mama-Kind-Turnen, Babymassage), Janina Zenker (Zumba) und Ifiginea Triantafyllidou (Afro Latin Fitness) gibt Nina Körfer einen Einblick in das vielfältige Sportangebot von Kahramanlar. Sie selbst ist mit drei Kursen (Pilates 9.3. von 11:30 bis 12:15 Uhr, 11.3. von 18 bis 18:45 Uhr und 13.3. von 10 bis 10:45 Uhr), Body Shape Fitness (10.3. von 18:45 bis 19:30 Uhr) und Bellicon Jumping (12.3. von 13 bis 14 Uhr) vertreten.

„Das sind alles Schnupperangebote in einer Wohlfühlatmosphäre“, verspricht Nina Körfer. In ihrer Freizeit unternimmt sie viel mit ihren beiden Kindern, sie liest gerne spannende Romane und wird im Herbst wieder mit der Kahramanlar-Truppe für eine Woche zu einer Fitnessreise in die Türkei aufbrechen. Bis zu 40 Teilnehmer/innen werden dort von drei Trainerinnen betreut, jeden Tag gibt es Sportangebote. „Alles kann, nichts muss“ lautet das Motto.


Ich lebe in Brühl seit ....
meiner Geburt im Jahr 1985. Erst in Schwadorf, jetzt in Badorf.

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Editorial Dezember 2024

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Liebe Leser,

während diese Ausgabe des Brühler Bilderbogen gerade gedruckt wird, begibt sich unser langjähriger Bilderbogen-Partner und persönlicher Freund Fatih Türk auf eine Reise nach Berlin. Der Anlass der Tour ist ein sehr erfreulicher. Denn Fatih Türk erhält aus den Händen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 4. Dezember in Schloss Bellevue zum Tag des Ehrenamtes den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Zusammen mit 16 anderen Frauen und Männern, darunter Franziska van Almsick, wird Fatih Türk ausgezeichnet. Die neuen Bundesverdienstkreuzträger „setzen sie sich für Teilhabe und Integration, für die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und für die Gleichstellung der Geschlechter im Sport ein“, so der Bundespräsident.

Und an Fatih Türk gerichtet: „Aus der Idee, mit Nachbarskindern Sport zu treiben, entstand die Sport- und Bildungsschule KAHRAMANLAR – Die Brühler Helden. Gründer und Kopf des Vereins ist Fatih Türk. Sein Ziel ist, verschiedene Sportmöglichkeiten anzubieten und gleichzeitig die soziale Integration durch Sport und Bildung zu fördern. Dank der Unterstützung vieler Ehrenamtlicher und lokaler Sponsoren können Kinder im Verein verschiedene Sportarten ausprobieren und sich im musikalischen Bereich bilden.

Aber auch die Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Nachhilfeunterricht werden angeboten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei stets die individuelle Förderung. Fatih Türk kooperiert dafür mit der Stadt und mit Schulen, mit Kunst- und Musikschule sowie der Polizei. Darüber hinaus organisieren die Brühler Helden Kinder- und Spielefeste, Ausbildungsbörsen und Weihnachtswunschaktionen. Mittlerweile umfasst der Verein etwa 2.000 Mitglieder aus 45 Nationen.“ Lieber Fatih, es ist uns eine große Freude, Deinen Weg seit Jahren zu verfolgen und redaktionell immer wieder zu begleiten. Wir gratulieren sehr herzlich.

Nun wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit, ein frohes Fest und einem guten Rutsch. Besuchen Sie den schönen Brühler Weihnachtsmarkt (unser Titelfoto), der bis zum 24.12. geöffnet hat inklusive verkaufsoffenem Sonntag am 22.12., unterstützen Sie unsere treuen Inserenten (vielen Dank!) und haben Sie einfach eine gute Zeit.

Ihr Team vom Brühler Bilderbogen
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Umfrage: Welche liebgewordenen Traditionen pflegen Sie zur Weihnachtszeit?

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

Mit der Eröffnung des Brühler Weihnachtsmarkt Ende November begann in Brühl quasi ganz „offiziell“ die Vorweihnachtszeit. Der beliebte Weihnachtsmarkt mit den vielen Verkaufsbuden, gastronomischen Angeboten und tollem Bühnenprogramm lockt viele Menschen in die Innenstadt und stimmt auf Weihnachten ein.

Zur Weihnachtszeit und zum Fest selbst besinnen sich ganz viele Menschen auf lieb gewordene Traditionen, die teilweise über Generationen hinweg gepflegt werden. Christbaum, leckeres Essen, Bescherung, viel Zeit mit der Familie: all das gehört für die meisten Menschen zum Weihnachtsfest dazu. Aber nicht nur das, sondern noch einiges mehr, wie uns die Leute bei unserer Umfrage erzählt haben.

Gerd Gille:

Wir haben unser Wohnzimmer sehr schön weihnachtlich geschmückt. Schon ab dem 2. Advent verbringen wir viel Zeit mit Freunden und der Familie. Da werden auch Weihnachtslieder gesungen. Sehr gerne besuchen wir auch die vielen schönen Weihnachtsmärkte in Brühl und in Köln, das ja in dieser Hinsicht die Nummer 1 in Europa sein soll. Auf dem Brühler Weihnachtsmarkt kaufe ich gerne Käse beim Holländer, der immer sehr nett ist und mich mit Namen anspricht. An Heiligabend wird ein gutes Essen gekocht. Und am Abend machen wir noch einen Spieleabend.

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Im persönlichen Gespräch: Waltraud Rühl und Angelika Nunziante

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

„Frauenchor gibt großes Konzert im Advent“

Mit den festlichen Chorkonzerten mit dem Titel „Konzert im Advent“ stimmt der Frauenchor Brühl die Menschen in Brühl in der Schlosskirche St. Maria von den Engeln auf die Weihnachtszeit ein. Am Samstag, 14. Dezember um 19 Uhr und Sonntag, 15. Dezember um 17 Uhr kommt es unter der Leitung von Michael Wülker zur Aufführung des neuen Programmes. Wir haben uns mit Angelika Nunziante, der Sprecherin des Vorstandsteam und Waltraud Rühl, der Ehrenvorsitzenden des Frauenchor Brühl 1990 e.V., unterhalten.

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Fünf Fragen an Monika Schulte und Daniela Kilian

Brühler Bilderbogen Dezember 2024 13. Dezember 2024

„Neues Projekt zur Integration und gegen Einsamkeit“

(tg) Nach wie vor kommen viele Flüchtlinge aus den Krisenregionen dieser Welt nach Deutschland und nach Brühl, vor allem aus Ländern wie Syrien und der Ukraine. In Brühl-Heide leben 40 Geflüchtete überwiegend aus Syrien auf engem Raum in der dortigen Turnhalle zusammen. Sie werden schon seit einem Jahr ehrenamtlich von Monika Schulte betreut.
Die positiven Erfahrungen, die Monika Schulte im täglichen Umgang mit den Geflüchteten gemacht hat, ließen in ihr die Idee reifen, ein weiteres gesellschaftliches Problem gemeinsam mit Daniela Kilian, der Integrationsbeauftragten der Stadt Brühl, anzugehen. Das Problem der Einsamkeit vieler Menschen. Wie das miteinander verknüpft werden kann, schilderten sie im Gespräch mit dem Bilderbogen.



BBB: Frau Schulte, wie kam es dazu, dass Sie sich ehrenamtlich für die Belange von Flüchtlingen einsetzen?
Monika Schulte: Ich bin seit drei Jahren in Frührente und habe ein Projekt gesucht, in das ich mich einbringen konnte. Eigentlich wollte ich mich für die Bedürfnisse von Senioren engagieren. Ich habe mich dann im vergangenen Jahr im Ehrenamtsportal der Stadt Brühl registriert. Daraufhin kam Charlotte von Eynern, die Ehrenamtskoordinatorin für Neuzugewanderte, auf mich zu. Die Idee des Engagements für Geflüchtete gefiel mir auch. Denn ich wohne in Brühl-Heide nicht weit entfernt von der Turnhalle, in der aktuell rund 40 Geflüchtete leben. Es sind alles junge Männer ganz überwiegend aus Syrien, aber auch aus der Türkei oder dem Iran.

BBB: Und Sie hatten keine Bedenken, ob dieses Umfeld zu Ihnen passt?

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