„Bewährtes belassen und ein paar neue Akzente setzen“
Seit dem 1. September steht die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl unter neuer Leitung. Unter einer Vielzahl von Bewerbern fiel die Wahl schließlich auf Bernhard Löffler, der zuvor zwölf Jahre lang für eine Musikschule im bayrischen in der Nähe von Passau gelegenen Bad Birnbach verantwortlich war. Der Brühler Bilderbogen bat den 46-Jährigen zum persönlichen Gespräch.
Weiterlesen: Im persönlichen Gespräch: Bernhard Löffler, Leiter der KumS
Im sechsten Jahr ihres Bestehens widmet die [galerie.bruehl] erstmals einem Brühler Fotografen eine Einzelausstellung. Unter dem Titel „The World in my Eyes“ stellt der unter dem Künstlernamen J.R.M. bekannte Fotograf rund vierzig (meist) Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus. „Das Werk von J.R.M. besticht durch eine schonungslose Ehrlichkeit, die keinen Betrachter unberührt lässt“, sagt die Ausstellungsmacherin Nicole Ritter über Bilder, die die Kraft haben zu polarisieren.
Zentrales Thema bei J.R.M. sind Menschen, die sich bewusst Grenzerfahrungen aussetzen sowie Frauen, die auf Grund ihrer prallen Körperlichkeit nicht in die gängigen medial verbreiteten Vorstellungen von Schönheit passen. Hierbei pendelt J.R.M. zwischen der schlichten fotografischen Dokumentation und aufwändiger Inszenierung, bleibt dabei stets wertschätzend und wahrhaftig. Für die Galeristin stellt der Kontakt zu J.R.M. einen Glücksfall dar. „Im Rahmen meines Engagements für noch weitgehend unbekannte Brühler Künstler war es schon lange mein Wunsch, auch der Fotografie Raum zu geben.
Die Begegnung mit den radikalen Arbeiten von J.R.M. hat meine persönliche Seherfahrung verändert“, meint Nicole Ritter. „Sie öffnen den Blick für Lebenswirklichkeiten fernab der sogenannten Norm. Sie machen uns bekannt mit schillernden Persönlichkeiten, mit farbenfrohen Skurrilitäten und einer Realität, die grotesk zu sein scheint, es aber nicht ist.“
(tg) Hardy Offizier wurde 1968 im Brühler Marienhospital geboren. Nach dem Fachabitur und bestandener Prüfung zum Kfz-Meister arbeitet der 44-Jährige seit 1989 im väterlichen Autohaus, einem Citroen-Vertragspartner mit Sitz auf der Kölnstraße, das er vor einigen Jahren als Geschäftsführer übernommen hat. Hardy Offizier ist befreundet mit Silke Kruse, als 1. Bass begeisterter Sänger beim MGV Eufonia und aktiver Triathlet beim PSV Brühl. Im Sommer trainiert er bis zu 15 Wochen für sportliche Wettkämpfe.
Liebe Leser,
waren Sie kürzlich auch so traurig, als Sie vom Tod des beliebten Kölner Schauspielers, Entertainers und Moderators Dirk Bach erfahren haben? Unsere gesamte Redaktion jedenfalls war traurig, denn er begleitete unsere Generation mit seinen lustigen Scherzen und seinem albernen Klamauk über Jahrzehnte. Der „kleine Dicke“ wollte wohl nie so richtig erwachsen werden und wir waren froh, dass er das machen konnte und wir ihm dabei immer zusehen konnten. Mit den Jahren wurde „Dickie“ zwar immer runder und kahlköpfiger, aber seine lustigen Knopfaugen und seine Stimmgewalt blieben jugendlich. Mit ihm ist einer unserer besten und wahrscheinlich auch am meisten unterschätzten Fernsehgesichter viel zu früh von uns gegangen. Es fällt schwer zu wissen, dass man die Kunst von und mit Dirk Bach zukünftig nur noch als multimediale Konserve erleben darf.
Der Siegeszug des Handys geht weiter und weiter. Immer leistungsfähiger werden die Mobiltelefone, immer mehr Extras und Sonderfunktionen kommen dazu. Der Hype bei Neuerscheinungen ist ungebrochen, die Faszination nimmt weiter zu. Grenzen scheint es nicht zu geben. Das Handy und seine immer raffinierteren Nachfolger verzücken die Menschen weltweit und beeinflussen nachhaltig und massiv ihre Lebensgewohnheiten. Und kein Zukunftsforscher hat vor 30 Jahren vorhergesagt, dass es eine solch revolutionäre „Erfindung“ überhaupt geben würde.
Keiner hatte vor drei Dekaden die Kommunikations- und Vernetzungsmöglichkeiten des Handys auf der Rechnung und auch nur annährend für möglich gehalten. Die Jugendlichen von heute müssen sich besorgt fragen, wie ihre Eltern überhaupt ohne das Mobiltelefon leben konnten. Wie die Menschen heute mit oder ohne Handy leben, haben wir von ihnen bei unserer Umfrage wissen wollen.
Niniane und Caren Bertram:
Wir haben noch kein Smartphone, hätten aber gerne eins mit Applikationen. Das Problem bei den Handys ist, dass sie so schnell runterfallen und beschädigt werden. Wir nutzen unsere Handys zum Telefonieren und simsen. Zum Fotografieren sind Kameras besser, weil die Bildqualität höher ist. Aber früher oder später werden wir sicher auch Smartphones haben.
Es gilt, ein kleines Jubiläum zu feiern. Bereits zum 5. Mal findet im großen Saal der Gaststätte Kuhl in Brühl-Badorf, Badorfer Straße 124, eine „Brühler Rocknacht“ statt. Am Samstag, 20. Oktober heizen ab 19 Uhr vier Bands die Rockfans mächtig ein. Mit dabei sind „iCons“ aus Weilerswist, „Crafted“ aus Brühl, „Deserted“ aus Bonn sowie „Covernauts“ aus Brühl. Der Eintritt ist frei. Mit den Initiatoren des Events, den Brüdern Kosta & Thomas Karanatsios von Crafted und dem Wirt Willi Kuhl, hat sich der Brühler Bilderbogen zum persönlichen Gespräch getroffen.
„Kunsttage für Kinder in Kenia”
Anlässlich der 7. Kunsttage für „Kinder in Kenia“, die am 3. und 4. November von 11 bis 18 Uhr im Max Ernst Gymnasium stattfindet, feiert der veranstaltende Freundeskreis „Slumkinder in der Dritten Welt“ das bereits 10-jährige erfolgreiche Wirken zum Wohle der Kinder. Auch in diesem Jahr werden wieder hochwertige Arbeiten von mehr als 30 Künstlern in einer abwechslungsreichen Zusammenstellung präsentiert. Malerei und Mode, Glas und Keramik, Schmuck und Skulptur, Poetisches, Florales und vieles mehr ist hier vertreten, um mit der Verkaufsausstellung wieder die Arbeit der Missionszentrale der Franziskaner zu unterstützen.
Im Rahmen dieser Ausstellung bietet das Benefiz-Konzert am 4. November um 11:30 Uhr in der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums außerdem ein großartiges Musikerlebnis. Das Curuba Jazzorchester unter der Leitung von Elmar Frey und Michael Scheuermann ist eine höchst erfolgreiche Bigband der Kunst- und Musikschule Brühl (KuMS). Wir haben uns mit Johannes Kirwald, dem Initiator der Kunsttage, und Elmar Frey, dem Leiter der Bigband getroffen.
Weiterlesen: Fünf Fragen an: Johannes Kirwald und Elmar Frey
BBB: Herr Kirwald, wie kam es zur Kooperation zwischen den von Ihnen und Ihrem Freundeskreis veranstalteten Kunsttagen und der Bigband der KuMS?
Johannes Kirwald: Der erste Kontakt zu Elmar Frey entstand vor etwa drei Jahren. Die KuMS hat bereits mehrfach frühere Kunsttage mit verschiedenen Ensembles musikalisch umrahmt. Im vergangenen Jahr haben wir uns über einen Auftritt des Frauenchores gefreut. Ich habe ihn bei einer Gelegenheit auf ein Mitwirken der Bigband angesprochen und bin sehr froh darüber, dass es im Jahr unseres 10-jährigen Jubiläums klappt. Übrigens feiert auch die Bigband ein Jubiläum. Sie besteht seit 35 Jahren. Ich finde es großartig, dass die Mitglieder der Bigband, die aus Jugendlichen besteht, mit dem Konzert helfen, die Ärmsten der Armen zu unterstützen. Die hochwertigen musikalischen Beiträge haben bei unseren Kunsttagen bereits Tradition. Den Anfang machte damals Professor Ralph Manno mit einem Klarinettenkonzert.
(tg) Michael Herling wurde 1968 in Bensberg geboren. Nach dem Abitur studierte er in Köln an der Fachhochschule Design. Anschließend arbeitete er als Grafiker und Designer für verschiedene Agenturen und Verlage. Zusammen mit seiner Frau Claudia leitet der Vater zweier Kinder die eigene Agentur „Digitale Frische“, die seit zwei Jahren in Brühl beheimatet ist. Sie ist ein Studio für Illustration und viduale Animation, das spannende Projekte betreut, etwa Architekturprojektionen oder Videokunstprojekte auf Messestände namhafter Firmen.
Liebe Leser,
ein sehr durchwachsener Sommer neigt sich langsam dem Ende entgegen, die Sommerferien sind seit ein paar Tagen vorbei und in unserem kleines Städtchen Brühl beginnt wieder ein reges Treiben. Die aktuelle Herbstmode wird überall in den Schaufenstern präsentiert, und man kann endlich auch wieder Spekulatius-Plätzchen kaufen.
Der Saisonstart des 1. FC Köln in der 2. Liga ist gründlich misslungen. Nach dem großen Umbruch im Verein, einem neuen sportlichen Leiter, einem neuen Trainer und einer runderneuerten Mannschaft scheint es noch einige Zeit zu brauchen, bis der rheinische Traditionsverein höhere Tabellenregionen in Angriff nehmen kann. Oder geht es doch schneller sportlich wieder bergauf?
Wir haben uns in der Innenstadt einmal umgehört, zufällig am „Tag des Katastrophenschutzes“. Ob die Prognosen deshalb so zurückhaltend ausgefallen sind?
Sören Mauer: Ich glaube, der FC landet auf dem 5. Platz. Für mehr ist diese Mannschaft noch zu unerfahren. Aber der FC ist auf dem richtigen Weg. Sie haben jetzt eine Mannschaft mit Zukunft, die zusammenwächst. Das braucht noch etwas Zeit. Ich bin FC-Fan und gehe auch manchmal ins Stadion.
„Wir machen kein Gefälligkeitstheater“
Jahr für Jahr zählen die Premieren der neuesten Produktionen des Kleinen Theater Brühls (kurz KTB) zu den Höhepunkten des kulturellen Veranstaltungskalenders in Brühl. Am Samstag, den 15. September ist es um 20 Uhr in der Galerie am Schloss wieder so weit. Dann steht William Shakespeares „Wintermärchen“ auf dem Spielplan der Brühler Theaterfreunde. Weitere Aufführungen gibt es am 16. September (19 Uhr), 22. September (20 Uhr) und 23. September (19 Uhr) an gleicher Stelle.
„Die Segel sind gesetzt”
Ende Mai gründete sich in Brühl eine Crew der Piratenpartei. Neben den Crewkoordinatoren Harry Hupp und Sascha Ohlow gehören auch die Mitglieder Jannis Milios, Thomas Hoffmann, Dennis Voigt und Barbara Ritter zu den Brühler Piraten der ersten Stunde.
Wir haben uns mit ihnen getroffen, um etwas über ihre Beweggründe, ihre Motivation und ihre Ziele zu erfahren. Dabei waren auch die Wesselinger Piratin Barbara Richter und aus Erftstadt Bernhard Grosse-Frintop.
Peter J. Klasen, wurde 1965 in Ratingen geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit acht Jahren, Orgelunterricht mit 16. Er studierte katholische Kirchenmusik in Essen und erhielt 1988 das Examen. Nach seinem Zivildienst im Krankenhaus trat er seine erste Stelle als Kirchenmusiker in Bonn an. Ersten Kontakt mit St. Margareta hatte Klasen, als er 2000 bei einem großen Konzert mitsang. 2004 wurde er dann zum Seelsorgebereichskirchenmusiker in Brühl berufen. In dieser Funktion ist er für alle kirchenmusikalischen Belange der katholischen Kirche in Brühl verantwortlich.
Liebe Leser,
„ein stabiles, dauerhaftes Sommerhoch ist in den nächsten Tagen nicht in Sicht”, hieß es dieser Tage in der Wettervorhersage der Tagesschau. „Macht nichts”, werden viele von Ihnen sagen, „wir fahren eh in den Ferien in den Süden”. Diejenigen, die dagegen nicht auf Reisen gehen, haben uns in unserer Umfrage erzählt, wie sie trotz des bislang durchwachsenen Wetters auch in Brühl einen schönen Sommer verbringen wollen. Die Möglichkeiten dazu sind schließlich abwechslungsreich und vielfältig.
Der Juni und auch die erste Juli-Woche waren nicht gerade so, wie man sich einen Sommermonat vorstellt. Viel Regen, wenig Sonne und auch temperaturmäßig eher nicht so der Hit. Passend zum mäßigen Wetter schied dann auch noch die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-EM im Halbfinale vorzeitig aus. Jetzt bleibt die Hoffnung, dass der Rest vom Juli und der August den richtigen Sommer nach Brühl bringen. Ansonsten muss man sich etwas einfallen lassen. Und wie unsere Umfrage zeigt, sind die Brühler durchaus in der Lage, sich einen mäßigen Sommer schön zu machen. Gut so.
Martina und Jonas Bogdan:
Wir waren schon 14 Tage im Urlaub und konnten in Rimini wunderbar relaxen. Es war ein Badeurlaub mit Shopping. Wir fahren jetzt seit vier Jahren immer wieder dort hin und treffen dort dann in dem sehr schönen Hotel auch bekannte Gesichter wieder. Auch in Brühl kann im Sommer machen, Shoppen gehen, viele Veranstaltungen besuchen, das Schloss angucken, spazieren gehen. Das geht auch, wenn das Wetter nicht ganz so gut ist.
Weiterlesen: Umfrage Mehr Regen als Sonne – Wie wird Ihr Sommer trotzdem schön?
„Wir drücken bei den Prüfungen auch mal eine Auge zu“
Am 26. August ist es wieder so weit. Dann heißt es bereits zum 14. Mal „Rund um Brühl“. An diesem Sonntag findet die Oldie-Ausfahrt für Motorräder bis Baujahr 1980 statt. Gestartet wird diese Traditionsveranstaltung wie immer im Rahmen der Kirmes in Kierberg auf dem Festplatz am Kaiserbahnhof. Die Veranstaltung beginnt bereits um 8.30 Uhr, der erste Start erfolgt um 10 Uhr, der zweite um 14 Uhr. Die Siegerehrung wird gegen 18 Uhr stattfinden. Organisiert wird dieses Ereignis von der Oldie Interessengemeinschaft Brühl-Kierberg. Wir haben uns mit Karl Peter Bollenbeck und Gerhard Schmitt-Gleser von der IG getroffen.
Wenn Sie über die obigen Links ein Bankkonto bei der C24 eröffnen, erhalten wir eine Provisionszahlung, welche dem Betrieb dieser Webseite zugute kommt.